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Facebook an der Börse
Facebook an der Börse (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Social Media: Facebook verstärkt Kampf gegen Clickbait-Überschriften

Facebook an der Börse
Facebook an der Börse (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Mit zwei neuen Systemen verbessert Facebook den für die Sortierfolge der Timeline zuständigen Algorithmus. Damit sollen reißerische Überschriften wirksamer als bislang bekämpft werden.

Facebook will mit neuen Verfahren wirksamer gegen sogenannten Clickbait vorgehen. Gemeint sind nach Angaben der Firma Überschriften wie "Als sie unter ihre Sofakissen geschaut hat und dies gesehen hat ... Ich war schockiert!". Bislang wertet der für die Sortierung der Timeline zuständige Algorithmus vor allem die Verweildauer bei aufgerufenen Links aus. Wenn Nutzer also auf eine Clickbait-Zeile hereinfallen und das Fenster gleich wieder schließen, wird das erfasst und der Beitrag entsprechend weniger oft sichtbar sein.

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Ab jetzt achtet der Algorithmus darauf, ob dem Nutzer in der Überschrift wichtige Informationen vorenthalten werden. Dazu habe ein Team bei Facebook Zehntausende von Überschriften analysiert, schreibt das Unternehmen in seinem Blog. Wenn also die wichtige Information fehlt, dass unter dem Sofakissen einfach nur eine Socke lag, fehlt etwas Wesentliches - und der Wert des Beitrags gilt als niedrig.

Außerdem hat Facebook Kriterien dafür entwickelt, wann eine Überschrift falsche Erwartungen weckt, und dafür nach typischen Schlüsselwörtern in Clickbait-Beiträgen gesucht, die in anderen Veröffentlichungen so nicht auftauchen. Auch diese Begriffe dürften - bombastischer Schock! - dafür sorgen, dass ein Artikel weniger oft gesehen wird.

Facebook schreibt, dass mit den Ergänzungen des Algorithmus dafür gesorgt werden soll, dass die Mitglieder tatsächlich für sie relevante und lesenswerte Beiträge in der Timeline finden. In den vergangenen Wochen hatte das Unternehmen auch mehrfach darauf hingewiesen, dass Veröffentlichungen von Freunden und der Familie wieder höher gewichtet werden als Postings von Firmen oder Medienunternehmen. Diese müssen auf Facebook nun mehr Geld ausgeben, um die gleichen Reichweiten wie früher zu erreichen.


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spoink 06. Aug 2016

Danke, genau das meinte ich. Einfach den letzten (Clickbait-)Satz weglassen oder eben...

FreiGeistler 05. Aug 2016

Golem.de hat auch RSS. Vorteil: das trackt dich nicht.

unbuntu 05. Aug 2016

Schlimmer finde ich eher Seiten, die alles in kleine Teile aufsplitten. Da wird jeder...

Vollstrecker 05. Aug 2016

Zuerst gelesen auf golem.de :D



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