Abo
  • Services:

Social Media: Facebook verstärkt Kampf gegen Clickbait-Überschriften

Mit zwei neuen Systemen verbessert Facebook den für die Sortierfolge der Timeline zuständigen Algorithmus. Damit sollen reißerische Überschriften wirksamer als bislang bekämpft werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook an der Börse
Facebook an der Börse (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Facebook will mit neuen Verfahren wirksamer gegen sogenannten Clickbait vorgehen. Gemeint sind nach Angaben der Firma Überschriften wie "Als sie unter ihre Sofakissen geschaut hat und dies gesehen hat ... Ich war schockiert!". Bislang wertet der für die Sortierung der Timeline zuständige Algorithmus vor allem die Verweildauer bei aufgerufenen Links aus. Wenn Nutzer also auf eine Clickbait-Zeile hereinfallen und das Fenster gleich wieder schließen, wird das erfasst und der Beitrag entsprechend weniger oft sichtbar sein.

Stellenmarkt
  1. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bonn
  2. Bosch Gruppe, Hildesheim

Ab jetzt achtet der Algorithmus darauf, ob dem Nutzer in der Überschrift wichtige Informationen vorenthalten werden. Dazu habe ein Team bei Facebook Zehntausende von Überschriften analysiert, schreibt das Unternehmen in seinem Blog. Wenn also die wichtige Information fehlt, dass unter dem Sofakissen einfach nur eine Socke lag, fehlt etwas Wesentliches - und der Wert des Beitrags gilt als niedrig.

Außerdem hat Facebook Kriterien dafür entwickelt, wann eine Überschrift falsche Erwartungen weckt, und dafür nach typischen Schlüsselwörtern in Clickbait-Beiträgen gesucht, die in anderen Veröffentlichungen so nicht auftauchen. Auch diese Begriffe dürften - bombastischer Schock! - dafür sorgen, dass ein Artikel weniger oft gesehen wird.

Facebook schreibt, dass mit den Ergänzungen des Algorithmus dafür gesorgt werden soll, dass die Mitglieder tatsächlich für sie relevante und lesenswerte Beiträge in der Timeline finden. In den vergangenen Wochen hatte das Unternehmen auch mehrfach darauf hingewiesen, dass Veröffentlichungen von Freunden und der Familie wieder höher gewichtet werden als Postings von Firmen oder Medienunternehmen. Diese müssen auf Facebook nun mehr Geld ausgeben, um die gleichen Reichweiten wie früher zu erreichen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-53%) 27,99€
  2. 0,97€
  3. 14,99€
  4. (-67%) 4,99€

spoink 06. Aug 2016

Danke, genau das meinte ich. Einfach den letzten (Clickbait-)Satz weglassen oder eben...

FreiGeistler 05. Aug 2016

Golem.de hat auch RSS. Vorteil: das trackt dich nicht.

unbuntu 05. Aug 2016

Schlimmer finde ich eher Seiten, die alles in kleine Teile aufsplitten. Da wird jeder...

Vollstrecker 05. Aug 2016

Zuerst gelesen auf golem.de :D


Folgen Sie uns
       


Smarte Soundbars - Test

Wir haben die beiden ersten smarten Soundbars getestet. Die eine ist von Sonos, die andere von Polk. Sowohl die Beam von Sonos als auch die Command Bar von Polk dienen dazu, den Klang des Fernsehers zu verbessern. Aber sie können auch als normale Lautsprecher verwendet und dank Alexa auch mit der Stimme bedient werden. Zudem lässt sich auf Zuruf ein Fire-TV-Gerät verbinden und mit der Stimme steuern. Allerdings reagieren beide Soundbars dabei zu träge.

Smarte Soundbars - Test Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Cybercrime Bayern rüstet auf im Kampf gegen Anonymität im Netz
  2. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping
  3. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Mehr Reaktionsmöglichkeiten statt schwächerer Munition
  2. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen

    •  /