Social Media: Facebook und Instagram erlauben Abschalten von "Gefällt mir"

Der Daumen bleibt künftig auf Facebook und Instagram weg - allerdings nur, wenn die Mitglieder der Netzwerke das selbst wollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Like-Symbol beim Hauptquartier von Facebook in Menlo Park, Kalifornien
Like-Symbol beim Hauptquartier von Facebook in Menlo Park, Kalifornien (Bild: Josh Edelson/AFP via Getty Images)

Das Unternehmen Facebook hat nach langen Testphasen beschlossen, was mit den der Like-Funktion (also das "Gefällt mir" im deutschsprachigen Raum) auf Instagram und Facebook geschieht: Die Mitglieder der sozialen Netzwerke können den Daumen abschalten.

Stellenmarkt
  1. Software-Manager Automotive mit Schwerpunkt Cyber Security (m/w/d)
    Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. Data Scientist (w/m/d)
    dmTECH GmbH, Karlsruhe
Detailsuche

Konkret: Wer keine Likes mehr in seiner Timeline sehen möchte, kann sie für alle Beiträge in den Privatsphäre-Einstellungen abschalten. Das gilt dann für alle Beiträge im Feed.

Wer bei eigenen Beiträgen die Like-Anzahl ausblenden möchte, kann dies über die drei Punkte oben rechts in der Ecke für jeden Beitrag individuell einstellen. Die Einstellung kann laut Facebook sowohl vor als auch nach der Veröffentlichung eines Beitrags vorgenommen werden.

Laut einer Pressemitteilung von Facebook sind diese neuen Möglichkeiten ab sofort auf Instagram verfügbar. Golem.de konnte sie noch nicht aktivieren, das könnte sich aber rasch ändern. Auf Facebook soll die Funktion "in den kommenden Wochen" verfügbar sein. Sobald es so weit ist, erscheint laut Facebook eine entsprechende Benachrichtigung am oberen Rand des News Feeds.

Golem Karrierewelt
  1. Microsoft 365 Administration: virtueller Drei-Tage-Workshop
    01.-03.06.2022, Virtuell
  2. Kubernetes – das Container Orchestration Framework: virtueller Vier-Tage-Workshop
    11.-14.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Instagram hat seit 2019 in Testmärkten immer wieder mit dem Weglassen von Likes experimentiert. Laut Firmenchef Adam Mosseri ging es vor allem darum, dass der soziale Druck auf die Mitglieder, für ihre Beiträge möglichst viele Klicks zu sammeln, abgebaut werden soll.

Hohe Rabatte bei den Amazon Blitzangeboten

Der Autor meint dazu

Wenn es Facebook ernst damit meinen würde, den sozialen Druck auf die Mitglieder zu verringern, müsste die Like-Funktion generell gestrichen werden. Gerade bei jüngeren Mitgliedern dürfte es rasch als Statusverlust gelten, wenn man die Likes unter den eigenen Beiträgen ausblendet.

Wer es macht, hat es wohl nötig, so oder ähnlich dürfte die Argumentation rasch lauten. Damit ist letztlich nicht viel gewonnen - kein Like also.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


flasherle 28. Mai 2021

das hat doch nix mit niedermachen zu tun,. sondern ist einfach ein "mir gefällt das...

chefin 27. Mai 2021

Ist dir schonmal in den Sinn gekommen, wie unsinnig deine Umsetzung ist? Du willst...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Prehistoric Planet
Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.
Ein IMHO von Marc Sauter

Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!
Artikel
  1. Star Wars: Cal Kestis kämpft in Jedi Survivor weiter
    Star Wars
    Cal Kestis kämpft in Jedi Survivor weiter

    EA hat offiziell den Nachfolger zu Star Wars Jedi Fallen Order angekündigt. Hauptfigur ist erneut Cal Kestis mit seinem Roboterkumpel BD-1.

  2. Fahrgastverband Pro Bahn: Wo das 9-Euro-Ticket sicher gilt
    Fahrgastverband Pro Bahn
    Wo das 9-Euro-Ticket sicher gilt

    Die Farbe der Züge ist entscheidend, was bei der Reiseplanung in der Deutsche-Bahn-App wenig nützt. Dafür laufen Fahrscheinkontrollen ins Leere.

  3. Retro Gaming: Wie man einen Emulator programmiert
    Retro Gaming
    Wie man einen Emulator programmiert

    Warum nicht mal selbst einen Emulator programmieren? Das ist lehrreich und macht Spaß - wenn er funktioniert. Wie es geht, zeigen wir am Gameboy.
    Von Johannes Hiltscher

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 evtl. bestellbar • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Gigabyte RTX 3080 12GB günstig wie nie: 1.024€ • MSI Gaming-Monitor 32" 4K günstig wie nie: 999€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) • Days of Play (u. a. PS5-Controller 49,99€) [Werbung]
    •  /