Social Media: Facebook kauft Whatsapp für 19 Milliarden US-Dollar

Facebook hat mitgeteilt, dass es den Konkurrenten Whatsapp für 19 Milliarden US-Dollar kaufen wird. Damit übernimmt es auch 400 Millionen Nutzer.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebooks Hauptsitz in Menlo Park, Kalifornien
Facebooks Hauptsitz in Menlo Park, Kalifornien (Bild: Stephen Lam/Getty Images)

Facebook zahlt für die komplette Übernahme der Kurznachrichtenanwendung Whatsapp insgesamt 19 Milliarden US-Dollar in liquiden Mitteln und in Aktien, teilte das Unternehmen mit. Whatsapp soll weiterhin unabhängig unter dem gleichen Namen operieren. Mitgründer und CEO Jan Koum wechselt in den Vorstand von Facebook.

Stellenmarkt
  1. Teamleiter (m/w/d) Systemadministration
    BRUDER Spielwaren GmbH + Co. KG, Fürth bei Nürnberg
  2. Projektmanager Digitalisierung Geschäftsprozesse (d/m/w)
    VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Berlin
Detailsuche

Laut seiner Mitteilung will Facebook für den Kauf von Whatsapp 183,9 Millionen seiner Aktien im Wert von etwa 12 Milliarden US-Dollar hinlegen. Außerdem will Facebook 4 Milliarden US-Dollar in liquiden Mitteln bezahlen. Weitere 3 Milliarden US-Dollar sollen in Form von Aktien an die Gründer und Angestellten von Whatsapp fließen. Es ist der bisher größte Kauf des Internetkonzerns von Mark Zuckerberg.

Facebook übernimmt 400 Millionen Benutzer

Im April 2013 hatte Google Berichten zufolge 10 Milliarde US-Dollar für die Kurznachrichtenanwendung geboten. Das dementierte jedoch kurz darauf ein ranghoher Whatsapp-Manager. Whatsapp wurde 2009 von den früheren Yahoo-Beschäftigten Brian Acton und Jan Koum gegründet.

Der Dienst soll 2013 über 400 Millionen Benutzer gehabt haben. In Deutschland soll bei den unter 30-Jährigen die Nutzung von Messaging mit Whatsapp noch knapp vor der SMS liegen. Facebook hatte bereits im April 2012 eine Milliarde US-Dollar für die Übernahme des US-Softwareunternehmens Burbn gezahlt, das die Fotosharing-App Instagram und den dazugehörigen Fotosharingdienst entwickelt hat. Facebook hatte eigenen Angaben zufolge noch nie ein Unternehmen mit einer derart großen Nutzerschaft übernommen. Das solle auch in Zukunft die Ausnahme bleiben, betonte Zuckerberg damals. Instagram soll damals 30 Millionen Benutzer gehabt haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


KritikerKritiker 22. Feb 2014

Du bist also ein Nostalgiker?^^ :D

entonjackson 21. Feb 2014

Und was genau daran ist so schlimm? Die rudimentären Funktionen wie Text-Messaging und...

Anonymer Nutzer 20. Feb 2014

http://www.netzwelt.de/news/83601-blackberry-saudi-arabien-darf-mitlesen.html http://www...

whine 20. Feb 2014

Das ist soweit ich weis super. Soll in Zukunft auch direkt in cyanogenmod integriert...

Frank Siedler 20. Feb 2014

Ich verwende den BlackBerry Messenger, der hat nicht nur Chat. Er hat Gruppen und Kanäle...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
In-Ears
Apple stellt Airpods 3 vor

Apple hat auf seinem Event die Airpods 3 vorgestellt, die den Airpods 3 Pro sehr ähnlich sehen - allerdings ohne Geräuschunterdrückung.

In-Ears: Apple stellt Airpods 3 vor
Artikel
  1. 5 US-Dollar: Apple bietet günstigeres Music-Abo an
    5 US-Dollar
    Apple bietet günstigeres Music-Abo an

    Apple hat ein preiswerteres Apple-Music-Abo angekündigt, das aber nur mit dem Sprachassistenten Siri gesteuert werden kann.

  2. Transatel: Bundesnetzagentur zwingt Telefónica zu Verhandlungen
    Transatel
    Bundesnetzagentur zwingt Telefónica zu Verhandlungen

    Telefónica darf einen Mobilfunkprovider (MVNO) aus Frankreich nicht behindern.

  3. Irische Datenschutzbehörde: Max Schrems soll Dokument von seiner Webseite nehmen
    Irische Datenschutzbehörde
    Max Schrems soll Dokument von seiner Webseite nehmen

    Mit einem Trick umgeht Facebook die DSGVO. Die irische Datenschutzbehörde findet das okay, möchte aber nicht, dass Noyb dies öffentlich macht.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 360€ auf Gaming-Monitore & bis zu 22% auf Be Quiet • LG-TVs & Monitore zu Bestpreisen (u. a. Ultragear 34" Curved FHD 144Hz 359€) • Bosch-Werkzeug günstiger • Dell-Monitore günstiger • Horror-Filme reduziert • MwSt-Aktion bei MM: Rabatte auf viele Produkte [Werbung]
    •  /