Social Media: Cern wird Facebook Workplace nicht weiter nutzen

Der auf Facebook Workplace aufbauende Cern Workplace wird eingestellt. Der Grund: Die kostenlose Testphase ist abgelaufen und für die Weiternutzung wichtige Daten an Facebook zu senden, ist für die Organisation keine Option. Es soll Alternativen geben.

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Cern beendet die Partnerschaft mit Facebook.
Cern beendet die Partnerschaft mit Facebook. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Die Forschungsorganisation Cern wird nach der kostenlosen Demo von Facebook Workplace die Teamchatsoftware nicht weiter verwenden. Der Test läuft zum 31. Januar 2020 aus und die Forscher suchen laut einer eigenen Pressemitteilung nach kostenlosen Alternativen zum angepassten Cern Workplace, um weiterhin mit Forschern und der Wissenschaftscommunity in Kontakt zu bleiben. Im Gespräch sind etwa die In-House-Lösungen Cern Mattermost als Instant Messenger und Cern Discourse als Konversationsplattform sowie für den Austausch von Wissen und Daten.

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Die Entscheidung kommt nach der Einführung von kostenpflichtigen Unternehmensabonnements für die Nutzung von Facebook Workplace. "Cern wurde die Wahl gelassen, entweder für die Weiternutzung der ursprünglich kostenlosen Lösung zu bezahlen oder auf eine kostenlose Version herunterzugehen, die Adminrechte und den Cern-Single-Sign-On-Zugriff aufgibt und alle Daten an Facebook sendet", erklärt die Organisation.

Die einzig logische Folge sei, auf Workplace zu verzichten. "Die Kontrolle über unsere Daten zu verlieren, war nicht akzeptabel", ergänzen die Forscher. Dabei sei die Plattform gerade durch ihren Gratischarakter zum Start im Oktober 2016 überhaupt in Betracht gezogen worden.

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Die E-Mail-Alerts, die von home.cern kommen, sollen durch ein Push-Benachrichtigungssystem und ein Newsletter-Tool ersetzt werden, heißt es. Auch sei das IT-Team des Cern zusammen mit Facebook bereits dabei, die Funktionen von Cern Workplace einzustellen und bis Ende Januar 2020 sämtliche damit genutzten Inhalte zu löschen.

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