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Social Engineering: Steam-Malware kommt mit Fake-Flash

Immer wieder werden gehackte Steam -Accounts genutzt, um Malware zu verbreiten. In einem aktuellen Fall wird Nutzern per Social Engineering ein falsches Flash-Update untergeschoben, das dann eine Fernwartungssoftware installiert.
/ Hauke Gierow
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Über Steam wird Malware verteilt. (Bild: Screenshot Golem.de)
Über Steam wird Malware verteilt. Bild: Screenshot Golem.de

Bleeping Computer warnt(öffnet im neuen Fenster) vor einer neuen Malware, die derzeit vor allem über die Gamingplattform Steam verteilt wird. Dabei sollen gehackte Steam-Accounts verwendet werden, um die Malware zu verteilen. Die Betrüger wenden offenbar Social Engineering an, um Nutzer zum Klicken auf die Links zu bewegen.

Wenn Nutzer den im Chat verbreiteten Link anklicken, werden sie auf eine angebliche Videoseite geleitet, die dann zur Installation einer neuen Version des Flashplayers auffordert. Dahinter verbirgt sich aber nicht Flash, sondern eine Malware, die ein Powershell-Skript mit dem Namen zaga.ps1 ausführt und weitere Dateien nachlädt.

Die nachgeladenen 7zip-Archive werden dann automatisch ausgeführt und installiert. Außerdem wird der Windows-Autostart so konfiguriert, dass nach dem Login des Benutzers die Datei mcrtvclient.exe ausgeführt wird.

Abgeänderte Version des Netsupport-Managers

Dabei handelt es sich um eine umbenannte Variante der Fernwartungssoftware Netsupport-Manager. Diese baut ein Netsupport Gateway auf, das sich mit leyv.pw:11678 verbindet und auf weitere Befehle wartet. Ist die Malware aktiv, kann ein Angreifer demnach den Rechner des Opfers aus der Ferne bedienen.

Im Jahr 2015 waren die Steam-Accounts zahlreicher Twitch-Streamer gehackt worden. Dabei nutzten die Angreifer eine Schwachstelle im Mechanismus für Passwort-Resets aus. Auch der Sicherheitsmechanismus Steamguard soll dabei ausgehebelt worden sein. Ist Steamguard aktiv, können Nutzer sich von unbekannten Geräten aus nicht ohne Weiteres einloggen.


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