Abo
  • Services:

Social Engineering: Steam-Malware kommt mit Fake-Flash

Immer wieder werden gehackte Steam-Accounts genutzt, um Malware zu verbreiten. In einem aktuellen Fall wird Nutzern per Social Engineering ein falsches Flash-Update untergeschoben, das dann eine Fernwartungssoftware installiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Über Steam wird Malware verteilt.
Über Steam wird Malware verteilt. (Bild: Screenshot Golem.de)

Bleeping Computer warnt vor einer neuen Malware, die derzeit vor allem über die Gamingplattform Steam verteilt wird. Dabei sollen gehackte Steam-Accounts verwendet werden, um die Malware zu verteilen. Die Betrüger wenden offenbar Social Engineering an, um Nutzer zum Klicken auf die Links zu bewegen.

Stellenmarkt
  1. Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen
  2. ETAS, Stuttgart

Wenn Nutzer den im Chat verbreiteten Link anklicken, werden sie auf eine angebliche Videoseite geleitet, die dann zur Installation einer neuen Version des Flashplayers auffordert. Dahinter verbirgt sich aber nicht Flash, sondern eine Malware, die ein Powershell-Skript mit dem Namen zaga.ps1 ausführt und weitere Dateien nachlädt.

Die nachgeladenen 7zip-Archive werden dann automatisch ausgeführt und installiert. Außerdem wird der Windows-Autostart so konfiguriert, dass nach dem Login des Benutzers die Datei mcrtvclient.exe ausgeführt wird.

Abgeänderte Version des Netsupport-Managers

Dabei handelt es sich um eine umbenannte Variante der Fernwartungssoftware Netsupport-Manager. Diese baut ein Netsupport Gateway auf, das sich mit leyv.pw:11678 verbindet und auf weitere Befehle wartet. Ist die Malware aktiv, kann ein Angreifer demnach den Rechner des Opfers aus der Ferne bedienen.

Im Jahr 2015 waren die Steam-Accounts zahlreicher Twitch-Streamer gehackt worden. Dabei nutzten die Angreifer eine Schwachstelle im Mechanismus für Passwort-Resets aus. Auch der Sicherheitsmechanismus Steamguard soll dabei ausgehebelt worden sein. Ist Steamguard aktiv, können Nutzer sich von unbekannten Geräten aus nicht ohne Weiteres einloggen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  2. 482,99€ inkl. Versand (aktuell günstigste GTX 1080)

deadjoe 08. Okt 2016

... weil ein simpler RAT, Keylogger oder sonstiges 2 Funktionen standardweise haben : 1...

Jesper 07. Okt 2016

"unerträglichen Sprachfehler" Wenn ich dass schon läse, nehmt euch doch nicht so ernst.

DWolf 07. Okt 2016

Wer jede Freundesanfrage von Konten die er nicht kennt annimmt, ist doch eh schon Opfer...


Folgen Sie uns
       


Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Link 300 und Link 500 von JBL, Onkyos P3, Panasonics GA10 sowie Apples Homepod treten in unserem Klangvergleich gegeneinander an. Die beiden JBL-Lautsprecher lassen die Konkurrenz blass aussehen, selbst der gar nicht schlecht klingende Homepod hat dann das Nachsehen.

Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Spezial Unabhängige Riesen und Ritter für Nintendo Switch
  2. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  3. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Miix 630 Lenovos ARM-Detachable kostet 1.000 Euro
  2. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  3. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nur noch Wochenende Taz stellt ihre Printausgabe wohl bis 2022 ein
  2. Cybercrime Bayern rüstet auf im Kampf gegen Anonymität im Netz
  3. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping

    •  /