Abo
  • Services:

'Besonderes Multiplikatorpotenzial' in Deutschland

Von der Aktivität der Twitter-Bots würden also nur wenige Bundesbürger etwas direkt mitbekommen. Indirekt schon eher. "Es gibt auch Bots, die darauf abzielen, nicht im Netzwerk selbst zu wirken, sondern in die Berichterstattung etablierter Medien zu gelangen", sagt Thieltges. Die Bundestagsexperten sehen das ähnlich. Sie schreiben, Twitter werde "in Deutschland anscheinend von sehr vielen Meinungsführern genutzt, wodurch sich ein besonderes Multiplikatorpotenzial ergibt".

Stellenmarkt
  1. Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR), Berlin
  2. UnternehmerTUM GmbH, Garching bei München

Allerdings sind die Autoren nicht recht davon überzeugt, dass es Twitter noch lange geben wird: Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens sei es "nicht völlig ausgeschlossen, dass Twitter mittelfristig an Bedeutung verliert oder gar aus dem Markt wieder ausscheidet".

Twitter und Facebook wollen nicht mit den Bundestagsexperten reden

Wie groß das Phänomen Social Bots im Zuge des Bundestagswahlkampfes wird, ist noch nicht abzusehen. Wenn es die Botaccounts schon gibt, dann sind sie noch weitgehend inaktiv, "weil die relevanten Hashtags noch nicht kursieren und die wahlentscheidenden Debatten noch nicht laufen", sagt Thieltges.

Es ist allerdings auch schwierig, Social Bots zu erkennen, auch ohne direkt mit ihnen zu kommunizieren. Gut gemachte Varianten machen zum Beispiel Ruhepausen und Tippfehler, um menschlich zu wirken. Helfen könnten die Betreiber der sozialen Netzwerke, heißt es im Thesenpapier. Sie könnten zum Beispiel "den Entwicklern von Enttarnungsmechanismen höhere API-Bandbreiten zur Verfügung stellen", also bessere Analysefähigkeiten. Doch ob die Unternehmen das in Erwägung ziehen würden, ist derzeit unklar. "Vertreter von sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter", heißt es in den Vorbemerkungen des Papiers, "konnten trotz intensiver Bemühungen nicht für ein Interview gewonnen werden".

 Social Bots: Furcht vor den neuen Wahlkampfmaschinen
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Top-Angebote
  1. 3,84€
  2. 55,00€ (Bestpreis!)
  3. 6,99€
  4. 5,55€

User_x 24. Jan 2017

Zumindest beim terrorismus hätte man was machen können, dafür sind die westlichen staaten...

emuuu 24. Jan 2017

OT aber habe mir das gerade durchgelesen: Wäre das ganze Thema nicht mit einer negativen...

nonono 24. Jan 2017

Nette Daten. Belegt meine Aussage ja mit mehr oder weniger Fakten. In einem kann ich aber...

tonictrinker 24. Jan 2017

So sehe ich das auch. Vor allem kann es nicht sein, dass durch offensichtliche...

daarkside 24. Jan 2017

Jop. Angesichts der Tatsache, dass gerade mal jeder dirtte Deutsche(~37%)* den Medien...


Folgen Sie uns
       


AMD Ryzen 7 2700X - Test

Wie gut ist der Ryzen-Refresh? In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.

AMD Ryzen 7 2700X - Test Video aufrufen
Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
Patscherkofel
Gondelbahn mit Sicherheitslücken

Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
Von Hauke Gierow

  1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
  2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

Klimaschutz: Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben
Klimaschutz
Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben

Die Kohlendioxid-Emissionen steigen und steigen. Die auf der UN-Klimakonferenz in Paris vereinbarten Ziele sind so kaum zu schaffen. Fachleute fordern daher den Einsatz von Techniken, die Kohlendioxid in Kraftwerken abscheiden oder sogar aus der Luft filtern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

    •  /