SoC: Intel steckt 1,5 Milliarden Dollar in Chipdesigner in China

Intel kauft sich größere Anteile an den chinesischen SoC-Entwicklern Spreadtrum Communications und RDA Microelectronics. Die müssen dafür Mobilfunkprodukte auf Intel-Basis entwickeln.

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Intel-Chef Brian Krzanich spricht auf der CES 2014 in Las Vegas.
Intel-Chef Brian Krzanich spricht auf der CES 2014 in Las Vegas. (Bild: Robert Galbraith/Reuters)

Intel investiert 1,5 Milliarden US-Dollar in den Eigner von zwei chinesischen SoC-Designern. Das gab der US-Konzern am 25. September 2014 bekannt. Intel werde Anteile an Spreadtrum Communications und RDA Microelectronics übernehmen.

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Die Beteiligung von rund 20 Prozent läuft über den Eigner der beiden Firmen, die Tsinghua Unigroup. Spreadtrum und RDA entwickeln SoC für Smartphones für 2G, 3G und 4G.

"China ist derzeit der größte Konsumentenmarkt für Smartphones und hat die meisten Internet-Nutzer der Welt", sagte Intel-Chef Brian Krzanich. Mit den Partnerschaften wolle Intel sicherstellen, "mehr Mobil-Kunden in China und dem Rest der Welt" direkt und schneller beliefern zu können.

Spreadtrum werde zusammen mit dem US-Konzern Intel-basierte System-On-Chips entwickeln und verkaufen, hieß es. Die Investition soll Anfang 2015 abgeschlossen sein.

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Unigroup kaufte Spreadtrum im Dezember 2013 für 1,7 Milliarden US-Dollar und privatisierte das Unternehmen.

Intel hat bereits Fabriken in China und schloss im Mai 2014 eine Partnerschaft mit dem chinesischen Chiphersteller Fuzhou Rockchip Electronics.

Mobilsparte von Infineon übernommen

Intel hatte im Jahr 2010 für rund 1,4 Milliarden US-Dollar die Mobilfunksparte von Infineon gekauft. Der Geschäftsbereich Wireless Solutions des deutschen Chipherstellers war in den Feldern Wireless Mobility, bei Plattformen für Smartphones sowie für Mobiltelefone im Einstiegssegment tätig und lieferte Basisbandprozessoren, Radiofrequenz-, Power-Management-Integrated-Circuits-(ICs-) und Single-Chip-Produkte sowie die dazugehörige Systemsoftware.

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