Abo
  • Services:

SoC-Entwickler: Qualcomm benennt Snapdragons um und spaltet sich nicht auf

Der SoC-Entwickler Qualcomm hat die Idee der Abspaltung von Firmenteilen offiziell verworfen. Parallel dazu werden zwei Snapdragons umbenannt, sie erhalten höhere Modellnummern.

Artikel veröffentlicht am ,
Aus dem SD618 wird der SD650 und aus dem SD620 wird der SD652.
Aus dem SD618 wird der SD650 und aus dem SD620 wird der SD652. (Bild: Qualcomm)

Nachdem Qualcomm im zweiten Quartal 2015 einen drastisch reduzierten Umsatz und Gewinn vorgelegt hatte, kündigte der SoC-Entwickler an, Mitarbeiter zu entlassen und über eine Aufspaltung des Unternehmens nachzudenken. Letzterer Punkt sei nun jedoch fallengelassen worden. Das sagte uns Richard Tinkler, Senior Director Marketing und Head of Corporate Communications bei Qualcomm, auf dem Benchmark-Event zum Snapdragon 820.

Stellenmarkt
  1. Tomra Systems GmbH, Langenfeld
  2. Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz, Neustadt

Stattdessen sollen interne Abläufe überprüft und optimiert werden. Hintergrund der Zahlen sind unter anderem der weniger als erfolgreich vom Markt aufgenommene Snapdragon 810, die eingestampfte Taipan-CPU-Architektur und die starke Konkurrenz durch beispielsweise Mediatek bei günstigen SoCs.

Als weitere Neuigkeit verkündete Qualcomm die Umbenennung zweier Snapdragon-Chips für Smartphones. Aus dem Snapdragon 618 wird der Snapdragon 650 und aus dem Snapdragon 620 wird der Snapdragon 652. Der Hersteller rechtfertigt die neuen Namen für die beiden Mittelklasse-Smartphone-SoCs in einem Blogeintrag durchaus schlüssig.

Anders als die Snapdragons 615, 616 und 617 stecken in den nun zu Snapdragon 650/652 umbenannten Chips ein LTE-Modem mit Cat6-Geschwindigkeit, also bis zu 300 MBit pro Sekunde im Downstream, und ARMs sehr flotte Cortex-A72-Kerne. Die drei kleineren Snapdragon sind auf 150 MBit pro Sekunde begrenzt und nutzen vergleichsweise langsame Cluster aus A53-Kernen.

Zudem ist der ISP der beiden größeren Snapdragon-Modelle in der Lage, Videos in 2160p- statt in 1080pAuflösung aufzuzeichnen und die Grafikeinheit samt Displaycontroller unterstützt Bildschirme mit deutlich mehr Pixeln.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. und Vive Pro vorbestellbar

Folgen Sie uns
       


Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test

Wir haben vier komplett kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel getestet. Mit dabei sind Apples Airpods, Boses Soundsport Free, Ankers Zolo Liberty Plus sowie Googles Pixel Buds. Dabei bewerteten wir die Klangqualität, den Tragekomfort und die Akkulaufzeit sowie den allgemeinen Umgang mit den Stöpseln.

Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test Video aufrufen
Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

    •  /