Abo
  • IT-Karriere:

SoC: Softbank will ARM für 32 Milliarden US-Dollar kaufen

Der britische SoC-Entwickler ARM dürfte am heutigen Montag für einen Rekordpreis nach Japan verkauft werden. Softbank hat die Übernahme seit einiger Zeit vorbereitet.

Artikel veröffentlicht am ,
Cortex-A73
Cortex-A73 (Bild: ARM)

Der japanische Softbank-Konzern hat eine Übernahme der britischen ARM Holdings für 32 Milliarden US-Dollar vereinbart. Das haben das Wall Street Journal und die britische Financial Times aus informierten Kreisen erfahren. Die Übernahme könnte am heutigen Montag mit Handelsbeginn an der Börse in London bekanntgegeben werden.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, verschiedene Standorte
  2. Deloitte, Leipzig

Die Aufsichtsräte beider Unternehmen haben dem Verkauf bereits zugestimmt. Die Firmen kommentierten den Bericht nicht. Der Kaufpreis liegt fast 50 Prozent über dem Börsenwert der ARM Holding.

Das 1990 als Joint Venture zwischen Acorn, Apple und VLSI gegründete Unternehmen ist als ARM Holdings börsennotiert. ARM stellt selbst keine Chips her, sondern entwickelt nur die Designs in einer Art Baukastensystem. Rund um einen der kleinen RISC-Kerne, die sehr wenig Leistung aufnehmen, können die Lizenznehmer von ARM sich eigene Systems-on-a-Chip (SoC) zusammenstellen. ARM beschäftigt über 3.000 Menschen.

Ex-Google-Manager abgesetzt

Softbank-Chef Masayoshi Son hatte zuvor die Aufgaben von seinem Investmentchef und designierten Nachfolger Nikesh Arora übernommen. Arora ist ein früherer Google-Topmanager. Softbank betreibt Mobilfunknetze in Japan und den USA. In den vergangenen Monaten verkaufte Softbank Anteile an dem chinesischen Internetkonzern Alibaba und nahm so zehn Milliarden US-Dollar ein. Verkauft wurden auch Anteile an dem finnischen Spielehersteller Supercell Oy an Tencent aus China. Damit dürfte Softbank über sieben Milliarden US-Dollar einnehmen. Durch den Brexit ist der Kurs des britischen Pfunds zudem stark gefallen.

Softbank kontrolliert auch Sprint, den viertgrößten Mobilfunkbetreiber der USA.

Im Jahr 2010 gab es unbestätigte Berichte, denen zufolge Apple den Chipdesigner ARM für 5,2 Milliarden Pfund (6 Milliarden Euro) kaufen wolle.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 69,99€ (Release am 21. Februar 2020, mit Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 32,99€
  3. (-12%) 52,99€
  4. (-55%) 44,99€

Graveangel 18. Jul 2016

Wie gesagt, ich bin merklich beeindruckt. Trotz Gerüchteküche hätte ich nie erwartet...

itse 18. Jul 2016

Damit wäre zumindest medial ARM weg vom Bildschirm und die Medienpräsenz von x86 wieder...

Zebra 18. Jul 2016

Softbank ist ein in den 80er jahren gegründetes Technologie-Unternehmen... Finde es...


Folgen Sie uns
       


Oneplus 7T - Fazit

Das Oneplus 7T ist der Nachfolger des Oneplus 7 - und hat einige interessante Hardware-Upgrades bekommen. Im Test von Golem.de schneidet das Smartphone entsprechend gut ab.

Oneplus 7T - Fazit Video aufrufen
iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

Minecraft Earth angespielt: Die Invasion der Klötzchen
Minecraft Earth angespielt
Die Invasion der Klötzchen

Kämpfe mit Skeletten im Stadtpark, Begegnungen mit Schweinchen im Einkaufszentrum: Golem.de hat Minecraft Earth ausprobiert. Trotz Sammelaspekten hat das AR-Spiel ein ganz anderes Konzept als Pokémon Go - aber spannend ist es ebenfalls.
Von Peter Steinlechner

  1. Microsoft Minecraft hat 112 Millionen Spieler im Monat
  2. Machine Learning Facebooks KI-Assistent hilft beim Bau von Minecraft-Werken
  3. Nvidia Minecraft bekommt Raytracing statt Super-Duper-Grafik

Mädchen und IT: Fehler im System
Mädchen und IT
Fehler im System

Bis zu einem gewissen Alter sind Jungen und Mädchen gleichermaßen an Technik interessiert. Wenn es dann aber um die Berufswahl geht, entscheiden sich immer noch viel mehr junge Männer als Frauen für die IT. Ein wichtiger Grund dafür ist in der Schule zu suchen.
Von Valerie Lux

  1. IT an Schulen Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
  2. 5G Milliardenlücke beim Digitalpakt Schule droht
  3. Medienkompetenz Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?

    •  /