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Golem Plus Artikel
So nicht, Elon Musk:
Softwareentwickler fair bewerten

Elon Musk hat die Entwickler gefeuert, die am wenigsten Code geschrieben haben. Ein legitimes Mittel der Leistungsbewertung oder völliger Quatsch? Wie ginge es denn besser?
/ Rene Koch
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Elon Musk - hier bei einer Veranstaltung, die mit Programmieren nichts zu tun hatte: einer Gala des Metropolitan Museum of Art in New York. (Bild: Dimitrios Kambouris/Getty Images for The Met Museum/Vogue)
Elon Musk - hier bei einer Veranstaltung, die mit Programmieren nichts zu tun hatte: einer Gala des Metropolitan Museum of Art in New York. Bild: Dimitrios Kambouris/Getty Images for The Met Museum/Vogue

Bei Twitter tut sich viel, seit der recht bekannte Herr Musk die Kontrolle übernommen hat. Unter anderem gab es da die Nachricht, dass Musk offenbar "nach Codezeilen" feuerte. Uns Entwicklern ist natürlich klar: Das ist mit Sicherheit kein geeignetes Bewertungskriterium – aber was dann?

Softwareentwickler haben normalerweise einen guten Stand bei ihren Arbeitgebern und Chefs. Sie leisten meist enorm viel und es wird erwartet, dass sie sehr viel wissen und viel Verantwortung tragen. Dabei sind sie auch noch in dem Sinne besonders, dass kaum jemand sie und ihre Arbeit wirklich bewerten kann: Code lesen zu können ist ein Skill, den nur wenige Management- oder Budgetverantwortliche haben – und Code bewerten zu können ist etwas, das selbst erfahrenen Entwicklern schwerfällt.

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