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Nicht nur im bayerischen Bad Aibling arbeiten deutsche und amerikanische Geheimdienste gut zusammen.
Nicht nur im bayerischen Bad Aibling arbeiten deutsche und amerikanische Geheimdienste gut zusammen. (Bild: Christof Stache/AFP/Getty Images)

SMS-Datenbank Dishfire kannte der BND schon 2007

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5. Dieses ebenfalls streng geheime Dokument beinhaltet Listen von Domains, die JSA nicht überwachen darf. Zitat: "Dies ist eine Liste, die wir von JSA erhalten haben und die Adressen nennt, die nicht ins Visier genommen werden sollten, weil es sich um deutsche Unternehmen und Einrichtungen handelt." Es folgen die Internetadressen von BASF, der Deutschen Bank, DHL, EADS, Mercedes Benz, dem Waffenhersteller Rohde und Schwarz, Siemens - merkwürdigerweise aber auch Adressen wie orgelbau.com, seniorenheim.com und feuerwehr-ingolstadt.org.

Was im Umkehrschluss heißt: Die deutschen Partner wussten, dass die NSA große deutsche Unternehmen für interessant genug hält, um sie möglicherweise überwachen zu wollen. Offenbar war ihnen das aber keinen Hinweis und keine Warnung wert. Oder vielleicht haben die Dienste die Regierung zwar gewarnt, dort aber wurden diese Warnungen nicht ernst genommen oder ignoriert.

6. In diesem Bericht zum einjährigen Bestehen der NSA-Verbindungseinheit Suslag am neuen Standort in der Mangfall-Kaserne betont die NSA, sie schule ihre BND-Kollegen in der JSA-Gruppe in Netzwerkausbeutung und Signalanalyse. Der BND wusste also, dass die US-Kollegen in dieser Hinsicht überlegen waren.

7. Das geht auch aus diesem Dokument vom September 2010 hervor. Im European Technical Center in Wiesbaden erklärten demnach NSA-Leute 26 europäischen Sigint-Analysten unter anderem aus Deutschland, wie man bei der Auswertung von Signalen künftig besser zusammenarbeiten könnte.

Genug Material also für den Untersuchungsausschuss im Bundestag. Immerhin soll der auch klären, wie stark der BND an der Spionage der NSA und des GCHQ beteiligt war und ist.

Und dann ist da 8. noch das NSA-Programm Rampart-A. Darüber berichten die dänische Zeitung Dagbladet Information und The Intercept. Bei Rampart-A handelt es sich um ein großes Abhörprogramm, in dessen Rahmen die NSA wichtige Glasfaserkabel anzapft. Dabei fängt sie weltweit drei Terabit pro Sekunde ab - Telefongespräche, Faxe, Mails, Chats und so weiter. Die Datenmenge entspreche dem, was auf 362 Millionen CDs passe, schreibt netzpolitik.org. Täglich. Und der BND kennt Rampart-A nicht nur, er macht sogar selbst mit.

Dieser Schluss liegt jedenfalls nahe. Denn aus diesem vom Spiegel veröffentlichten Dokument geht hervor, dass es im März 2013 einen Zwischenfall gab: Externe Mitarbeiter hatten offenbar zufällig Teile von Abhörtechnik entdeckt, die im Rahmen des Projekts Wharpdrive genutzt werden. Laut Spiegel ist Wharpdrive eine "gemeinsame Operation von NSA und BND mit einem dritten Partner, um Zugang zu einer internationalen Datenleitung zu erhalten". Und laut Dagbladet Information ist Wharpdrive ein Teil von Rampart-A. Der BND mag vielleicht nicht die NSA-internen Bezeichnungen dieser Abhörprogramme gekannt haben. Aber er hat offenbar gewusst, dass die NSA in großem Stil Daten an Glasfaserkabeln abgreift - und den US-Geheimdienst dabei unterstützt.

 Snowden-Dokumente: Deutsche Dienste kannten die NSA sehr genau

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Ketchupflasche 27. Jun 2014

BND, NSA und GHCQ sind größere Terrororganisationen geworden als es vermeintliche...

Lagaz 22. Jun 2014

Ich muss dir leider widersprechen, denn wäre es absolut nicht demokratisch, Menschen ihre...

Lagaz 21. Jun 2014

Wohin denn? Etwa in die Schweiz? :D Denkst du, solcher Mist passiere nur in der BRD und...

BlueDogi 20. Jun 2014

Ich glaub das Thema NSA ist langsam einfach durch Alle drei Tage gib es neu...

joojak 20. Jun 2014

Merkel.. ?? Ist das nicht der trasvestit aus der DDR ?? der muss doch ein anruf in den...



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