Snotbot: Drohne sammelt Nasensekret eines Blauwals

Zusammen mit Vice News hat das Snotbot-Projekt gefilmt, wie mit einer Drohne Nasenflüssigkeit eines riesigen Wals eingesammelt worden ist. Technisch bedingt wären die beeindruckenden Bilder der Aktion allerdings fast nicht zustande gekommen.

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Blauwal aus der Sicht einer Kameradrohne
Blauwal aus der Sicht einer Kameradrohne (Bild: Ocean Alliance)

Der Ocean Alliance ist es mit dem Snotbot-Projekt gelungen, Nasensekret eines frühen Atmungsstadiums eines Blauwals einzusammeln. Die Nachrichtenseite Vice News war für den US-Sender HBO dabei, filmte die Operation und lieferte beeindruckende Bilder.

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Um das Nasensekret des riesigen Wals einzusammeln, flog Ocean-Alliance-CEO Iain Kerr mit einer Drohne samt Petrischalen über den tauchenden Wal. Das Sekret beinhaltet Informationen aus dem Inneren des Wals, die für die Forschung von Interesse sind und Aufschluss über den Gesundheitszustand geben können. Allerdings ist das Einsammeln schwierig. Mit einer Drohne hingegen musste Kerr nur Geduld haben, bis das Säugetier auftauchte. Idealerweise wird der erste Ausstoß von Flüssigkeit eingesammelt, der zugleich der größte ist.

Trotz der Nutzung einer Drohne ist das Einfangen des Sekrets nicht einfach. Der Wal muss lokalisiert werden, die Forscher müssen mit einem Boot folgen und eine Drohne aufsteigen lassen. Ein Wal kann aber über zehn Minuten lang tauchen. Bei einer Akkulaufzeit der Inspire-Drohne von maximal 18 Minuten ist das knapp - zumal der Wal erst mit dem ersten Ausstoß für die Forscher sichtbar wird. Kerr hatte allerdings Glück und konnte einen Wal vorher ausmachen.

Kurz vor dem Einsammeln des Materials gab es eine Warnung zum niedrigen Akkustand der Drohne. Kerr entschied sich trotzdem nicht zur sofortigen Rückkehr und wurde mit dem ersten Ausstoß belohnt. Das Snotbot-Projekt gibt es seit 2015, es wurde mit Hilfe von Patrick Stewart über Crowdfunding finanziert.

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