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SNES Classic Mini im Vergleichstest: Putzige Retro-Konsole mit suboptimaler Emulation

Nintendo erlaubt sich beim Super Nintendo Classic Mini erneut Ausrutscher bei der Emulation, kann aber auch mit Liebe zum Detail punkten. Wir vergleichen die neue Mini-Spielekonsole mit dem Original.

Ein Test von veröffentlicht am
Unser Vergleichs-Setup vom SNES Classic Mini und Originalhardware
Unser Vergleichs-Setup vom SNES Classic Mini und Originalhardware (Bild: Golem.de (Foto: Michael Wieczorek))

Als die Spielekonsole Super Nintendo in den frühen Neunzigern auf den Markt kam, brachte sie einen großen technischen Fortschritt gegenüber dem Nintendo Entertainment System, kurz NES. 16 Bit statt 8 Bit, doppelt so viele Knöpfe am Controller und Spiele mit speziellen Co-Prozessoren wie dem Super-FX-Chip brachten Gaming auf ein deutlich höheres Niveau. Es ist also nur passend, dass Nintendo auch seine Nintendo-Classic-Mini-Reihe mit dem Super Nintendo Entertainment System (SNES) voranbringt.

Inhalt:
  1. SNES Classic Mini im Vergleichstest: Putzige Retro-Konsole mit suboptimaler Emulation
  2. Diffizile Emulation des Super-FX-Chips
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Nintendos Miniversion des SNES bringt wie bereits das NES Classic Mini eine von Nintendo getroffene Auswahl an Spielen mit. Das Hinzufügen von weiteren Spielen ist von Herstellerseite nicht vorgesehen. Dabei kommt schnell echtes Retro-Feeling auf. Aufgereiht in einer Linie stehen Klassiker wie Super Mario World, Donkey Kong Country, Castlevania 4 oder Final Fantasy 6 auf Knopfdruck bereit.

Anders als beim NES Classic Mini gibt es beim SNES Classic Mini zusätzlich zu vier Speicherpunkten auch die Möglichkeit, das Spiel circa eine Minute zurückzuspulen und von einem früheren Punkt an weiterzuspielen. Damit die Bildschirmränder nicht nur schlicht schwarz erscheinen, hat Nintendo wie einst beim Super Game Boy einen Mix aus elf statischen und dynamischen Rahmen erstellt. Spieler können sich das Genre-Potpourri aus 21 Spielen mit einem Sternenhimmel, einem roten Vorhang oder einem schicken Retro-Holzdesign am Rand ausgeben lassen.

Der Konsole fehlt die lange Leitung

Die Minikonsole muss noch immer in Armreichweite stehen, damit die Bedienung einwandfrei funktioniert. Der Strom kommt über ein Micro-USB-Kabel, die Videoausgabe erfolgt über HDMI in einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Die beiden mitgelieferten Kabel sind sehr kurz, das HDMI-Kabel ist keinen Meter lang.

  • SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini - Stromkabel (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini - HDMI-Kabel (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini - Controller (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links der neue, rechts der alte Controller (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Neue Rahmen und ein Rückspulfeature sind die Software-Neuerungen (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Unser Vergleichs-Setup (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Kaum ein Nutzer wird regelmäßig von der Couch aufstehen wollen und zum HDTV trotten, um den Reset-Knopf zu betätigen und so ins Hauptmenü zurückzukehren. Das ist nicht nur notwendig, um ein anderes Spiel auszuwählen, sondern auch, um Spielstände zu laden oder die neue Zurückspulen-Funktion zu nutzen.

Spieler müssen die Konsole selbst also als Erweiterung des Controllers ansehen. Clever wäre es gewesen, eine Software-Button-Kombination zu unterstützen, beispielsweise Select und Unten auf dem Digitalkreuz. Die Kabel der Controller sind zwar mit 1,40 Metern länger als die des NES Classic Mini, aber nicht lang genug, um das SNES Classic Mini unter dem Heimfernseher zu platzieren und gemütlich aus zwei bis drei Metern Entfernung zu spielen. Kleiner historischer Fakt: Die Kabel der Originalcontroller waren in Deutschland 2,30 Meter lang, in Japan aber sogar noch kürzer als die des SNES Classic Mini.

Der Controller ist leichter

Der Gamepad-Nachbau des SNES Classic Mini verrät sich nur unter Enthusiasten durch sein etwas geringeres Gewicht. Der Neue wiegt fünf Gramm weniger als das Original, wobei es auch hier Unterschiede zwischen den japanischen Super Famicom und europäischen SNES-Controllern gab. Abseits vom Gewicht sind allerdings nur marginale Unterschiede erkennbar, beispielsweise beim Plastik-Finish oder der Farbe der Aufdrucke. Die Knöpfe und das Digitalkreuz sind sehr gut und fühlen sich vertraut an.

  • SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini - Stromkabel (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini - HDMI-Kabel (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini - Controller (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • SNES Classic Mini (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links der neue, rechts der alte Controller (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Neue Rahmen und ein Rückspulfeature sind die Software-Neuerungen (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Unser Vergleichs-Setup (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Links der neue, rechts der alte Controller (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)

Abgesehen von den kürzeren Kabeln kann man Nintendo hier also keinen Vorwurf machen. Wir hätten statt des proprietären Anschlusses lieber reguläre USB-A-Anschlüsse gesehen. Das wäre auch optisch eleganter, da die proprietären Anschlussbuchsen hinter einer Zierblende liegen, die immer erst aufgefummelt werden muss.

Die Auswahl der Spiele erfolgt über ein schickes Hauptmenü, ein besonderes Augenmerk haben wir im Test auf die Emulation gelegt.

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Diffizile Emulation des Super-FX-Chips 
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Friko44 05. Okt 2017

Immer diese Raspberry-Verweise... Es gibt einen Haufen Leute, die sich nichts...

Umaru 03. Okt 2017

Voll fies, ich will hier meine Prov... ähm allen Foristen eine günstige Konsole...

TC 02. Okt 2017

Eben :) Nix anderes als Börse & Co

mw (Golem.de) 02. Okt 2017

Das ist nicht so unüblich. Dein Gehirn hat jahrelang als Hintergrund-Prozess weiter...

t3st3rst3st 01. Okt 2017

Block halt die Werbung ;)


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