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Snappgrip: Ein Bluetooth-Griff verwandelt Smartphones in Kameras

Smartphone-Fotografen müssen meist mit einem einzelnen Kopf auskommen – sei es am Bildschirm oder am Gehäuse. Das soll sich mit dem Zusatzgriff Snappgrip ändern, der Smartphones zu Kompaktkameras machen soll.
/ Andreas Donath
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Snappgrip (Bild: Kickstarter)
Snappgrip Bild: Kickstarter

Die Idee hinter dem Snappgrip ist einfach: Mit dem Griff soll ein Smartphone zu einer normal zu bedienenden Kompaktkamera umfunktioniert werden. Das modulare System, das über Kickstarter(öffnet im neuen Fenster) finanziert wird, besteht aus einer Hülle und dem aufsteckbaren Griff. Die Kommunikation mit dem Smartphone erfolgt über Bluetooth.

Snappgrip – Kamera-Aufsteckgriff für Smartphones
Snappgrip – Kamera-Aufsteckgriff für Smartphones (01:08)

Neben einem Auslöser befinden sich oben auf dem Griff ein Zoomhebel sowie ein Moduswahlrad, mit dem der Blitz, die Videofunktion und Ähnliches ausgewählt werden. An der Unterseite befinden sich eine Stativgewindebohrung, der Einschaltknopf und ein Micro-USB-Eingang. Darüber wird der interne Akku des Snappgrip geladen. Er soll einen ungefähr 60 Stunden langen Bereitschaftsdienst ermöglichen.

Für die Kommunikation mit dem Griff benötigt der Anwender eine App für iOS beziehungsweise Android. Eine Programmierschnittstelle (API) soll ebenfalls entwickelt werden, damit Dritte in ihren Apps das Gerät direkt unterstützen können.

Späterer Stückpreis von 84 Euro

Die Finanzierung über Kickstarter ist laut Lee Harris, dem Initiator des Projekts(öffnet im neuen Fenster) , erforderlich, um die 18.000 britischen Pfund (rund 22.000 Euro) zusammenzukriegen, die für die Massenproduktion des Snappgrip erforderlich sind, der zum Stückpreis ab 19 Pfund (23 Euro) angeboten wird. Im Handel soll das Gerät später 84 Euro kosten.

In den ersten Tagen ist schon ungefähr ein Neuntel der Summe zusammengekommen. Je früher ein Käufer zuschlägt, desto preiswerter wird das Gerät für ihn. Die Kampagne(öffnet im neuen Fenster) läuft noch über einen Monat bis Ende Januar 2013.


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