Snapjoy: Dropbox wird zum Foto-Cloud-Dienst

Dropbox kauft den Onlinefotodienst Snapjoy. Das gab Snapjoy in seinem Blog bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Dienst ermöglicht dem Anwender, seine online und offline verstreuten Fotos von Anbietern wie Instagram, Twitter und Flickr, aber auch aus Smartphones und Kameras zusammenzuführen. Die Snapjoy-Kunden(öffnet im neuen Fenster) müssen aber nicht fürchten, dass wegen der Übernahme ihre Bilderschätze in Gefahr sind. Sie werden nicht gelöscht und sind weiter zugänglich, betonte das übernommene Unternehmen. Neue Konten können bis auf weiteres aber nicht mehr eingerichtet werden.






Die in Snapjoy zusammengefassten Fotos können die Anwender auch wieder in sozialen Netzwerken verteilen oder als Alben Freunden und Bekannten zugänglich machen. Das Teilen von gespeicherten Daten in sozialen Netzwerken ist eine Funktion, die Dropbox bislang fehlt.
Dropbox-Vorstandschef Drew Houston sagte Forbes Ende 2011, dass Dropbox bereits profitabel sei. Bei der letzten Investitionsrunde habe das Unternehmen 250 Millionen US-Dollar erhalten und sei mit 4 Milliarden US-Dollar bewertet worden. Wie Dropbox erhielt auch Snapjoy unter anderem von Investor Y-Combinator Geld zum Aufbau seines Geschäfts(öffnet im neuen Fenster) .
Den Fotobereich seiner neuen iOS-App(öffnet im neuen Fenster) hatte Dropbox bereits Anfang Dezember etwas verbessert und eine eigene Bildrubrik sowie eine optimierte Vollbildansicht integriert. Wie Snapjoy in Dropbox eingegliedert wird, ist noch nicht absehbar. Mit Snapjoy und der Übernahme von Audiogalaxy zeigt Dropbox deutliche Ambitionen, aus der Ecke des reinen Cloud-Datenspeicher-Anbieters herauszugehen.