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Snapdragon X50: Qualcomm kündigt sein erstes 5G-Modem an

5 GBit pro Sekunde im Downstream: Qualcomms Snapdragon X50 ist eine 5G-Modem-Familie, die acht Carrier bündeln. Ein Nachteil ist die begrenzte Reichweite, was Gerätehersteller berücksichtigen müssen.

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Snapdragon X50 angekündigt
Snapdragon X50 angekündigt (Bild: Qualcomm)

Der Chipentwickler Qualcomm hat auf dem 4G/5G Summit in Hongkong die Snapdragon-50-Familie vorgestellt. Sie besteht aus den ersten 5G-Modems des Herstellers und soll eine Datenrate von bis zu 5 GBit pro Sekunde im Downstream erreichen. Um das zu erreichen, ist eine entsprechende Infrastruktur notwendig, an der Netzausrüster weltweit arbeiten. Bisher sind Modems mit 450 MBit pro Sekunde in teuren Smartphones üblich, 1-GBit/s-Modelle wie das Snapdragon X16 finden sich in Mobile-Routern wie dem neuen MR1100 von Netgear.

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2017 möchte Qualcomm das bisher dedizierte Snapdragon X16 auch in einem Snapdragon verwenden. Ein solches System-on-a-Chip mit integriertem Modem wird als MSM (Mobile Station Modem) statt als AP (Application Processor) bezeichnet, es wäre das erste SoC mit 1-GBit/s-Modem. Um diese Geschwindigkeit zu erreichen, werden drei 80-MHz-Carrier gekoppelt.

  • Für 5 GBit/s werden acht Carrier aggregiert (Bild: Qualcomm)
  • Snapdragon X50 (Foto: Qualcomm)
Für 5 GBit/s werden acht Carrier aggregiert (Bild: Qualcomm)

Um jedoch die bis zu 5 GBit pro Sekunde des Snapdragon X5 zu schaffen, arbeitet das Modem im 28-GHz-mm-Wave-Spektrum und aggregiert acht Carrier mit je 100 MHz. Dafür sind zwar allerhand Antennen-Arrays notwendig, jedoch klappt auch eine sogenannte None-Line-of-Sight-Verbindung, da das Signal beispielsweise von Wänden reflektiert wird. Kombiniert wird das Snapdragon X50 mit zwei SDR051-Transceivern und einem PMX50-PMIC, hinzu kommt ein 4G-Modem. Das ist notwendig für Anrufe und einen Upstream.

Qualcomm erwartet, dass erste Muster des Snapdragon-X50-Modems in der zweiten Jahreshälfte 2017 an Partner ausgeliefert werden. Produkte basierend auf dem Snapdragon X50 sollen im Verlauf des Jahres 2018 erscheinen. Die nötige Infrastruktur plant Korea Telecom passend zu den Olympischen Winterspielen im Februar 2018 in Pyeongchang in Südkorea.

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surpriseurdead 18. Okt 2016

Ja, das ist dann am Ende auch wieder dem "Magerwahn" der Hersteller geschuldet. Würde man...

HabeHandy 18. Okt 2016

Bei LTE gibt es keine Telefonie. 4G/LTE ist nur eingebaut da es langfristig keine 100...

HabeHandy 18. Okt 2016

Vorteil ist das man die Daten in kurzer Zeit übertragen kann und dadurch Strom spart...


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