Abo
  • Services:

Snapdragon X16: Qualcomms neues LTE-Modem schafft fast 1 GBit pro Sekunde

Das Snapdragon X16 genannte LTE-Modem soll eine Downstream-Geschwindigkeit von knapp 1 GBit pro Sekunde erreichen. Qualcomm aggregiert hierzu mehrere Carrier und unterstützt LTE im WLAN-Spektrum. Gefertigt wird das X16 von Samsung.

Artikel veröffentlicht am ,
Snapdragon X16
Snapdragon X16 (Bild: Qualcomm)

Qualcomm hat das Snapdragon X16 angekündigt, ein dediziertes LTE-Modem für beispielsweise Notebooks, Detachables oder Tablets. Das Snapdragon X16 wird mit dem RF-Transceiver WTR5975 kombiniert, zusammen sollen die beiden eine Downstream-Geschwindigkeit von bis zu 979 MBit pro Sekunde erreichen. Möglich machen das eine dreifache Carrier-Aggregation mit einer Modulation von 256QAM, zudem 4x4 MIMO mit vier Antennen und LTE im WLAN-Spektrum, also LTE-U (für Unlicensed) oder LAA (Licensed Assisted Access).

Stellenmarkt
  1. Consors Finanz, München
  2. SARTORIUS Werkzeuge GmbH & Co. KG, Ratingen

Das X16 liefert dank Datenkompression einen Downstream von bis zu rund 1 GBit pro Sekunde und einen Upstream von bis zu 150 MBit pro Sekunde, das entspricht LTE Cat16 und LTE Cat13. Für den Download verwendet Qualcomm vier Antennen in einem Gerät und eine Modulation von 256QAM: Entweder werden drei 20-MHz-Carrier aggregiert, davon zwei mit 4x4 MIMO und einer mit 2x2 MIMO, oder vier 20-MHz-Carrier mit 2x2 MIMO. Unterm Strich empfängt das X16 somit bis zu zehn Datenströme parallel. Ericsson hat bereits begonnen, sein Netz auf 1 GBit/s umzustellen und die Netzwerk-Software 16B angekündigt.

Das bisherige X12-Modem bündelt drei 20-MHz-Carrier mit 2x2 MIMO und erreicht so einen Downstream von bis zu 600 MBit pro Sekunde. Das X12 ist als dediziertes Modem oder integriert im Snapdragon 820 verfügbar. Damit ausgerüstete Geräte dürften auf dem MWC Ende Februar 2016 vorgestellt werden. Wie schon das X12 beherrscht auch das X16 sogenanntes LTE-U oder LAA im lizenzfreien 5-GHz-Frequenzband, wo ansonsten WLAN funkt.

  • Überblick zum Snapdragon X16 (Bild: Qualcomm)
  • Überblick zum WTR5975 (Bild: Qualcomm)
  • Schaubild zum Snapdragon X16 (Bild: Qualcomm)
  • Entwicklung der LTE-Geschwindigkeit (Bild: Qualcomm)
Überblick zum Snapdragon X16 (Bild: Qualcomm)

Gefertigt wird das Snapdragon X16 bei Samsung im modernen 14LLP-Verfahren. Qualcomm sampelt das LTE-Modem derzeit an Partner, erste Produkte mit dem Snapdragon X16 erwartet der Hersteller im zweiten Halbjahr 2016.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 29,00€ inkl. Versand
  2. (-60%) 7,99€
  3. 369,00€ (Vergleichspreis ab 450,99€)

sofries 11. Feb 2016

Qualcomm stellt ja nicht nur Chips für den deutschen Markt her. In anderen Ländern sind...


Folgen Sie uns
       


Sonos Beam im Hands on

Beam ist Sonos' erste smarte Soundbar und läuft mit Amazons Alexa. Im Zusammenspiel mit einem Fire-TV-Gerät kann dieses bequem mit Beam mit der Stimme bedient werden. Die Beam-Soundbar von Sonos kostet 450 Euro und soll am 17. Juli 2018 erscheinen.

Sonos Beam im Hands on Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden
  2. Landspace Chinesisches Raumfahrtunternehmen kündigt Raketenstart an
  3. Raumfahrt @Astro_Alex musiziert mit Kraftwerk

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nur noch Wochenende Taz stellt ihre Printausgabe wohl bis 2022 ein
  2. Cybercrime Bayern rüstet auf im Kampf gegen Anonymität im Netz
  3. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /