Kamera mit bekannten Sensoren und gutem ISP

Auf der Rückseite ist eine Dreifachkamera verbaut, die überraschenderweise recht alte Sensoren verwendet: Die Hauptkamera verwendet Sonys IMX686 mit 64 Megapixeln, der bereits Anfang 2020 in Smartphones verbaut wurde. Die Superweitwinkelkamera verwendet einen IMX363 mit 12 Megapixeln, den Asus schon Anfang 2018 im Zenfone 5Z eingesetzt hat. Bei der Telekamera mit dreifacher Vergrößerung kommt ein nicht näher benannter 8-Megapixel-Sensor zum Einsatz.

Stellenmarkt
  1. Full Stack Developer (m/w/d)
    Gemeinschaft für Überwachung im Bauwesen e.V., deutschlandweit
  2. IT-Sicherheitsbeauftragte/r (m/w/d)
    Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, Berlin
Detailsuche

Qualcomm schafft es allerdings, aus den älteren Sensoren sehr gute Bilder herauszubekommen - verbaut ist der eigene ISP Spectra 580. Tageslichtbilder werden mit 16 Megapixeln aufgenommen und sind scharf und gut belichtet, das Superweitwinkelobjektiv und die Telekamera machen ebenfalls gute Bilder. Den digitalen Zoom können wir bis in den höheren einstelligen Vergrößerungsfaktor gut verwenden. Für mehr Schärfe können wir die Hauptkamera auch mit voller Auflösung verwenden: Dann sind die Bilder - wie bei anderen Smartphones auch - etwas flauer, aber wesentlich detaillierter.

Sowohl das Teleobjektiv als auch die Hauptkamera verwenden Qualcomms optische Vierachsenstabilisierung und zusätzlich noch eine digitale Stabilisierung. Das macht sich besonders bei Videoaufnahmen bemerkbar. Das Snapdragon-Smartphone hat anders als mancher Konkurrent nur eine einstufige Bildstabilisierung, diese hat es aber in sich: Wir können während der Aufnahme mit dem Smartphone herumwackeln, die Aufnahme bleibt absolut ruhig. Das funktioniert auch bei Aufnahmen in 8K, die mit 30 fps möglich sind.

Nachtaufnahmen ohne finale Kamera-Software enttäuschend

Auf unserem Testgerät ist noch nicht die finale Kamera-Software installiert - diese soll dem Snapdragon-Smartphone Platz 6 im DxO-Benchmark bescheren. Käufer sollen Geräte mit dieser finalen Software bekommen und damit unter anderem auch bessere Aufnahmen bei Nacht machen können. Mit unserem Gerät mit Vorseriensoftware sind Nachtaufnahmen verwaschen und wirken nicht richtig scharf. Daran ändert auch der Nachtmodus nicht viel.

  • Das Snapdragon-Smartphone von Qualcomm und Asus hat ein leuchtendes Snapdragon-Logo auf der Rückseite. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Unter der Dreifachkamera sitzt ein gut funktionierender Fingerabdrucksensor, der allerdings schwer zu ertasten ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das AMOLED-Display ist 6,78 Zoll groß und unterstützt eine Bildrate von bis zu 144 Hz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite ist aus mattem Glas gefertigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera steht gut einen Millimeter aus dem Gehäuse hervor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Verarbeitungsqualität des Smartphones ist sehr gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Geladen wird das Snapdragon-Smartphone per USB-C - drahtloses Laden ist nicht möglich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das blaue Gehäuse hat einige rote Akzente. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Lieferumfang sind drahtlose ANC-Kopfhörer von Master & Dynamic im Wert von 300 Euro enthalten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera des Snapdragon-Smartphones hat 64 Megapixel, standardmäßig werden 16-Megapixel-Aufnahmen gemacht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Superweitwinkelobjektiv macht ebenfalls gut belichtete Aufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Teleobjektiv bietet eine dreifache Vergrößerung und macht scharfe Aufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Einen Makromodus hat die Kamera-Software unseres Vorserienmodells nicht - näher kommt man nicht an Objekte heran. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch der Nachtmodus ist auf unserem Testgerät noch nicht fertig - wie man an diesem bescheidenen Ergebnis sieht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Tageslichtaufnahmen werden tendenziell eher mit neutralen bis leicht kalten Farben aufgenommen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Superweitwinkelmodus des Snapdragon-Smartphones (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Telekamera macht scharfe Aufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei sehr starker Sonneneinstrahlung ist der Kontrast hoch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der digitale Zoom lässt sich gut nutzen - hier eine Aufnahme mit ungefähr zweifacher Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Diese Aufnahme ist mit ungefähr sechsfacher digitaler Vergrößerung gemacht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit der Hauptkamera gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Hauptkamera des Snapdragon-Smartphones hat 64 Megapixel, standardmäßig werden 16-Megapixel-Aufnahmen gemacht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Golem Akademie
  1. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Die Kamera des Snapdragon-Smartphones lässt sich aufgrund der fehlenden finalen Software nicht abschließend bewerten. Die Aufnahmen bei Tageslicht gefallen uns sehr gut: Die Schärfe und die Belichtung stimmen, die drei Brennweiten geben guten kreativen Spielraum. Die Farben werden generell etwas kälter wiedergegeben. Der Digitalzoom lässt sich im einstelligen Bereich noch gut verwenden. Stark ist der Bildstabilisator, besonders bei Videoaufnahmen. Die Nachtaufnahmen sind, wie gesagt, nicht gut - noch nicht zumindest. Das kommende Update wird diesbezüglich hoffentlich Verbesserungen bringen.

Samsung S21 Ultra 5G, Android Smartphone ohne Vertrag, Quad-Kamera, Infinity-O Display, 256 GB Speicher, leistungsstarker Akku, Phantom Silver, 36 Monate Herstellergarantie [Exklusiv bei Amazon]

Im Inneren des Snapdragon-Smartphones steckt - wenig überraschend - Qualcomms Snapdragon 888. Dazu kommen 16 GByte LPDDR5-Arbeitsspeicher und 512 GByte UFS-3.1-Speicher - besser geht es bei einem Android-Smartphone aktuell kaum. Entsprechend flüssig reagiert das Smartphone in der Nutzung, auch anspruchsvolle Apps sind für das Gerät kein Problem. Im Geräte-Benchmark Geekbench 5 kommt das Snapdragon-Smartphone auf eine erwartete Punktzahl im Bereich anderer Modelle mit dem Snapdragon 888.

Als Grafikeinheit kommt eine Adreno 660 zum Einsatz. Qualcomms Game Quick Touch soll die Reaktionsfähigkeit des Displays um bis zu 20 Prozent steigern. Dabei ist keine Anpassung des Spiele-Codes notwendig - die Optimierung ist im System verankert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Snapdragon-Smartphone im Test: Qualcomms Android-Referenz mit AbstrichenMehr 5G-Frequenzen in einem Smartphone gehen kaum 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Urteil zu Schrems II
US-Datentransfer kann mit Verschlüsselung abgesichert werden

Der belgische Staatsrat hat ein wichtiges Urteil zum Datentransfer in die USA gefällt. Doch wann reicht die Verschlüsselung von Daten wirklich aus?
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

Urteil zu Schrems II: US-Datentransfer kann mit Verschlüsselung abgesichert werden
Artikel
  1. Cyrcle Phone 2.0: Rundes Smartphone soll 700 Euro kosten
    Cyrcle Phone 2.0
    Rundes Smartphone soll 700 Euro kosten

    Dass Mobiltelefone in den letzten 20 Jahren meist nicht rund gewesen sind, scheint einen guten Grund zu haben, wie das Cyrcle Phone 2.0 zeigt.

  2. Echtzeit-Strategie: Age of Empires 4 braucht nicht die schnellste Hardware
    Echtzeit-Strategie
    Age of Empires 4 braucht nicht die schnellste Hardware

    Die vollständigen Specs für den Technik-Test von Age of Empires 4 liegen vor. Spieler können ab heute Abend in die Historie eintauchen.

  3. Mercedes-Benz-COO Schäfer: Das Heil liegt nicht in 2- oder 7-nm-Chips
    Mercedes-Benz-COO Schäfer
    "Das Heil liegt nicht in 2- oder 7-nm-Chips"

    IAA 2021 Der Autokonzern Daimler will sich künftig sehr intensiv um die Herstellung und Lieferung von Chips kümmern - angefangen bei den Wafer-Produzenten.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • iPhone 13: jetzt alle Modelle vorbestellbar • Sony Pulse 3D PS5-Headset Midnight Black vorbestellbar 89,99€ • Breaking Deals mit Club-Rabatten (u. a. Samsung 65" QLED 1.189,15€) • WD Black SN750 1TB 96,99€ • Amazon Exklusives in 4K-UHD • GP Anniversary Sale: History & War [Werbung]
    •  /