Snapdragon G3x Gen1: Razer und Qualcomm bauen Snapdragon-Handheld

Mit Android: Das Handheld-Snapdragon-System von Razer/Qualcomm soll sich für lokales und für Cloud-Gaming eignen.

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Snapdragon G3x Handheld Developer Kit
Snapdragon G3x Handheld Developer Kit (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Qualcomm hat einen für Gaming gedachten Prozessor entwickelt und sich mit Razer zusammengetan, um ein auf der Neuentwicklung basierendes Handheld-System zu bauen. Konkret handelt es sich um den Snapdragon G3x Gen1, dementsprechend heißt das Gerät derzeit schlicht Snapdragon G3x Handheld Developer Kit.

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Zum Chip selbst hat Qualcomm vergleichsweise wenig verraten, der 1+3+4 Aufbau mit einem 3-GHz-Prime-Core spricht jedoch für ein Smartphone-SoC als Ausgangsbasis. Dessen Leistung genügt für Android-Spiele auf dem 7-Zoll-1080p-120-Hz-10-Bit-HDR-OLED-Panel, zumal die Kühlung aktiv per Lüfter erfolgt.

Alternativ eignet sich das Handheld-System für Cloud-Gaming, so konnten wir Gears 5 über Microsofts Xbox Cloud ausprobieren. Der Videostream kommt per WiFi-6E auf das Gerät, optional kann ein mmWave-5G-Modem eingebaut werden. Der 6.000-mA-Akku dürfte eine Weile halten, per USB-C sind Power Delivery und ein externes 4K-Display einsetzbar.

Vorerst noch ein Dev Kit

Die Touch-Eingaben werden via AKSys-Unterstützung auf die Controller-Griffe gemappt, weshalb das Razer/Qualcomm-Handheld sich ergonomisch verwenden lässt. Die integrierte 1080p60-Frontkamera soll es überdies einfach machen, sich bei Let's Plays selbst zu streamen. Laut Qualcomm soll überdies der Sound hochwertig ausfallen, zumindest sind vier Lautsprecher vorhanden.

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Bisher handelt es sich beim Snapdragon G3x Handheld Developer Kit um genau das, was die Bezeichnung vermuten lässt: eine vorläufige Version des Geräts. Entwickerstudios können sich für ein Muster bei Razer registrieren, denn verkauft wird das System vorerst nicht. Unter der Hand war von 600 bis 700 US-Dollar für ein Endkundenmodell die Rede, was vergleichsweise teuer wäre - gerade in Asien ist aber der Markt für ein solches Handheld laut Qualcomm gegeben.

Die Idee an sich ist nicht neu, so hatte Nvidia einst mit dem Shield Portable (Test) ein ähnliches Gerät für damals 300 US-Dollar verkauft.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Qualcomm hin am Snapdragon Summit auf Big Island teilgenommen, die Reise- und Hotelkosten wurden anteilig von Qualcomm übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.

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