Snapdragon-Cockpit-Plattform: Volvos Infotainmentsysteme laufen künftig mit Qualcomm-Chips

Die Chips von Qualcomm sollen die Infotainmentsysteme in den Elektroautos von Volvo und Polestar beschleunigen.

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Getarnter Polestar 3: Der neue Polestar wird das erste Auto mit den Qualcomm-Chips.
Getarnter Polestar 3: Der neue Polestar wird das erste Auto mit den Qualcomm-Chips. (Bild: Polestar)

Volvo wechselt auf Qualcomm: Die kommenden Modelle von Volvo und Polestar werden mit Snapdragon-Prozessoren ausgestattet. Sie sollen das Infotainmentsystem der neuen Fahrzeuge steuern. Volvos Elektromarke Polestar setzt als erstes Unternehmen das Betriebssystem Android Automotive ein.

Die Fahrzeuge würden mit Snapdragon-Cockpit-Plattformen der dritten Generation ausgestattet, teilte Qualcomm mit. Die ersten Fahrzeuge, in denen sie verbaut werden, werden der Polestar sowie die elektrifizierte Version des Volvo XC90 sein.

Die neuen Chips sind notwendig, weil das Infotainment sowie die Assistenzsysteme aufwendiger werden. So soll das Infotainmentsystem laut Volvo "mehr als doppelt so schnell gegenüber bisherigen Versionen sein; die Grafikerzeugung ist sogar bis zu zehnmal schneller." Aktualisierungen sollen drahtlos - Over-the-Air - an die Fahrzeuge geschickt werden.

Volvo nutzt Android Automotive

Als Betriebssystem nutzt Volvo weiterhin Alphabets Android Automotive Operating System (AAOS), das allerdings umfangreich angepasst werden soll. Dadurch stehen den Insassen die Google-Dienste zur Verfügung, etwa Freisprechen per Google Assistant oder Navigation mit Google Maps. Allerdings hat Alphabet das System im April vergangenen Jahres für andere Apps geöffnet. Im Dezember wurde mit Vivaldi der erste Browser in das AAOS integriert.

Bedient wird das Infotainment im Fahrzeug über einen tabletartigen Touchscreen, der individuell konfiguriert werden kann. Zudem gibt es für den Fahrer noch einen Bildschirm für die Instrumentenanzeige.

Volvo will bis 2030 eine rein elektrische Marke werden. Dazu gehöre mehr, als die Fahrzeuge auf Elektroantrieb umzustellen, teilte das Unternehmen mit. Ziel sei, den Kunden nahtlose Vernetzung, Sicherheitsstandards, automatisiertes Fahren sowie ein gutes Nutzererlebnis zu bieten.

Das erste Fahrzeug, das Polestar auf den Markt gebracht hat, ist die Mittelklasse-Limousine Polestar 2. Davon seien im vergangenen Jahr weltweit 29.000 Stück verkauft worden, wie Polestar mitteilte. Damit sei das Verkaufsziel für 2021 erreicht worden. Das Joint Venture von Volvo und der Muttergesellschaft Geely plant einen Börsengang über eine Fusion mit der Special Purpose Acquisition Company (SPAC) Gores Guggenheim.

Polestar will bis 2024 jedes Jahr ein neues Fahrzeug auf den Markt bringen: Den Anfang macht in diesem Jahr das SUV Polestar 3. Ebenfalls ein SUV wird das Polestar 4, das für 2023 geplant ist. Im Jahr 2024 schließlich soll die Sportlimousine Polestar 5 kommen.

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