Snapdragon-Chips: Qualcomm kündigt 665 und 730(G) an

Mit dem Snapdragon 665, dem Snapdragon 730 und dem Snapdragon 730G hat Qualcomm weitere Smartphone-Chips vorgestellt. Der 665 ist schneller bei der Berechnung künstlicher Intelligenz, der 730 weist viele Funktionen des 855 auf und der 730G wurde für Spiele optimiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Snapdragon 665, Snapdragon 730, Snapdragon 730G
Snapdragon 665, Snapdragon 730, Snapdragon 730G (Bild: Qualcomm)

Qualcomm hat sein Portfolio an Systems-on-a-Chip (SoCs) für Smartphones erweitert: Der Hersteller kündigte den Snapdragon 665, den Snapdragon 730 und den Snapdragon 730G für Sommer 2019 an. Alle Modelle sind für Geräte der Mittelklasse oder der Oberklasse gedacht, denn für Topmodelle gibt es bereits den Snapdragon 855 - der steckt im Galaxy S10 von Samsung.

Stellenmarkt
  1. Cloud-Server-Administrator (m/w/d) Microsoft
    Mainova AG, Frankfurt am Main
  2. Technical Support Analyst (m/w/d)
    Homann Feinkost GmbH, Bad Essen, Lintorf
Detailsuche

Der Snapdragon 665 wird als Nachfolger des Snapdragon 660 von Mai 2017 positioniert: Den neuen Chip lässt Qualcomm im 11LPP-Verfahren statt im 14LPP-Node bei Samsung fertigen; das steht für Low Power Plus. Die acht Kryo-260-CPU-Kerne laufen mit 2 GHz, was grob dem Vorgänger entspricht. Das Speicherinterface für LPDDR4X-1866 wurde nicht geändert. Dafür soll die Adreno 610 genannte Grafikeinheit zusammen mit dem Hexagon-686-DSP für eine doppelt so hohe Leistung bei künstlicher Intelligenz sorgen, was laut Qualcomm der Foto-Qualität zugute kommt. Das LTW-Modem unterstützt 600 MBit/s im Downstream.

Mit den Snapdragon 730 hat Qualcomm eine Art kleinen Snapdragon 855 geschaffen, wenngleich er mit 8LPP statt mit 7LPP hergestellt wird: Als erstes Modell der 700er-Reihe weist der Snapdragon 730 drei dedizierte Compute-Vision-Kerne im Bildprozessor auf, womit bessere Tiefenunschärfe für Fotos möglich ist oder per Objekterkennung ganze Hintergründe ausgetauscht werden können. Hinzu kommen der digitale Signalprozessor mit eigenen Tensor-Einheiten und die Adreno-618-Grafikeinheit, welche zusammen die Geschwindigkeit verglichen zur AI-Engine des Snapdragon 710 verdoppeln sollen. Die acht Kryo-470-Kerne laufen mit 2,2 GHz und seien ein Drittel flotter als die des Vorgängers. Der neue Chip unterstützt die Vulkan-1.1-Grafikschnittstelle.

Beim Snapdragon 730G handelt es sich um die Gaming-Variante des Snapdragon 730. Offenbar taktet die Adreno 618 hier höher, denn Qualcomm spricht von 15 Prozent mehr Leistung. Passend dazu steigt die maximale Display-Auflösung von 2.520 x 1.080 auf 3.360 x 1.440 Pixel. Zudem beherrscht das SoC einige Funktionen von Snapdragon Elite Gaming, unter anderem Software-Optimierungen für sauberere Frametimes und somit ein runderes Spielgefühl sowie Gaming mit HDR10. Die Kryo-CPU-Kerne und das 32-Bit-Interface für LPDDR4X-1866-Speicher sind identisch, das LTE-Modem schafft ebenfalls 800 MBit/s im Downstream.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesservice Telekommunikation  
Ist eine scheinexistente Behörde für Wikipedia relevant?

Die IT-Sicherheitsexpertin Lilith Wittmann hat eine dubiose Bundesbehörde ohne Budget entdeckt. Reicht das für einen Wikipedia-Artikel?

Bundesservice Telekommunikation: Ist eine scheinexistente Behörde für Wikipedia relevant?
Artikel
  1. Elektroauto: VW e-Up ab Mitte Februar wieder bestellbar
    Elektroauto
    VW e-Up ab Mitte Februar wieder bestellbar

    Der e-Up gehörte 2021 zu den meistgekauften Elektroautos. Nun will VW den Kleinwagen wieder verfügbar machen.

  2. Bitcoin, Ethereum: Was steuerlich bei Kryptowährungen gilt
    Bitcoin, Ethereum
    Was steuerlich bei Kryptowährungen gilt

    Kryptowährungen wie Bitcoin sind unter Anlegern beliebt - doch wie muss man die Gewinne eigentlich versteuern?

  3. Neues Geschäftsmodell: Luca-App plant flexible Abos und will Preise senken
    Neues Geschäftsmodell
    Luca-App plant flexible Abos und will Preise senken

    Angesichts drohender Kündigungen will die Luca-App den Bundesländern entgegenkommen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional zu Bestpreisen • WSV bei MediaMarkt • Asus Vivobook Flip 14" 8GB 512GB SSD 567€ • Philips OLED 65" Ambilight 1.699€ • RX 6900 16GB 1.489€ • Samsung QLED-TVs günstiger • Asus Gaming-Notebook 17“ R9 RTX3060 1.599€ • Seagate 20TB SATA HDD [Werbung]
    •  /