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Grandiose Akkulaufzeit

Einer der großen Vorteile laut den Herstellern ist die Akkulaufzeit: Weil uns zum XPS 13 (9380) ohnehin Werte für Netflix-Streaming von Star Trek Discovery vorliegen, haben wir das Yoga C630 bei 200 cd/m² (Stufe 7/10) ebenfalls vermessen: Es erreicht per ARM64-App exzellente 17:58 Stunden mit einem 60-Wh-Akku, dabei schneidet das XPS 13 (9380) mit 13:22 Stunden per 52-Wh-Akku für ein x86-Notebook sehr gut ab. Bei emulierter x86-Software, und sei es der uralte Powermark von Futuremark, der kaum CPU-Zyklen benötigt, schafft das Yoga C630 hingegen nur 8:35 Stunden statt 12:07 Stunden.

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Nutzer sollten also primär native ARM64-Anwendungen wie Libre Office nutzen oder zumindest solche wie Office 365 von Microsoft, das die CHPEs (Compiled Hybrid Portable Executables) von Windows 10 on ARM verwendet. Generell hat sich das Ökosystem in den vergangenen Monaten wenig nach vorne entwickelt, zumindest abseits der genannten Browser und der Electron-Portierung: Für die Videowiedergabe ist weiter der VLC Player die erste Wahl, einfache Bildbearbeitung mit Gimp oder Lightroom erfolgt emuliert. Ärgerlicherweise hat es Microsoft immer noch nicht geschafft, im Store die Apps zu kennzeichnen, die nativ für ARM64 vorliegen.

Zum Yoga C630 an sich: Das 14-Zoll-Gerät hat ein um 360 Grad umklappbares Touch-Display mit 1080p-Auflösung und IPS-Technik. Es strahlt maximal mit schwachen 291 cd/m², was angesichts des spiegelnden Panels nervt. Neben dem passiv gekühlten Snapdragon 850 sind 4 GByte oder 8 GByte LPDDR4X-3733-Speicher verbaut, Lenovo bietet es mit 128 GByte oder mit 256 GByte an Universal Flash Storage an. Das Yoga C630 hat zwei USB-C-Ports zum Aufladen (Power Delivery mit 20 Volt), für Daten (USB 3.2 Gen1) und den rechten davon auch für externe 4K60-Displays, hinzu kommen ein Nano-SIM-Slot und eine 3,5mm-Kopfhörer-Buchse. Die hintergrundbeleuchtete Chiclet-Tastatur tippt sich angenehm, aber nicht so gut wie die eines Thinkpads, und das Precision-Clickpad erfüllt seinen Zweck, denn Yoga-typisch fehlt der rote Trackpoint.

Zusammenfassung und Ausblick

Mit der zweiten Generation der Always Connected PCs haben Microsoft und Qualcomm deutliche Fortschritte bei der Hardware und der Software gemacht: Der Snapdragon 850 rechnet klar flotter als der Snapdragon 835, beide Chips profitieren von mehr nativen ARM64-Programmen wie Firefox und bald auch Chrome sowie Electron-basierten Apps. Die Leistung reicht aber keinesfalls an einen aktuellen vierkernigen x86-Intel-Chip heran, sondern liegt unterhalb der eines Core M3 oder Pentium Gold. Überdies sind das Matebook E 2019 von Huawei, das Yoga C630 von Lenovo und das Galaxy Book 2 von Samsung im deutschsprachigen Europa nicht verfügbar, sie müssen importiert werden.

Für Ende 2019 hat Qualcomm schon Geräte mit dem schnelleren Snapdragon 8cx samt 5G-Modem angekündigt: Bei Demos auf der Komponentenmesse Computex im Mai 2019 zeigte der Hersteller, dass die Performance des Snapdragon 8cx einem Core i5-8250U (und somit auch grob dem von uns für diesen Artikel verwendeten Core i7-8565U) in ausgewählten 3DMark- und PCMark-Tests weitestgehend ebenbürtig ist.

Das erste Convertible stammt von Lenovo und wird bisher nur als Project Limitless bezeichnet. Ob und wann das 14-Zoll-Convertible hierzulande verfügbar sein wird, wissen wir bisher nicht. Von Samsung kommt das Galaxy Book S, der 13-Zöller soll im Herbst 2019 auch in Deutschland in den Handel kommen.

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Bouncy 18. Aug 2019

Kommt der Test denn jetzt noch?

brainslayer 15. Aug 2019

da es auch beim ARM eine EFI spezifikation gibt und ich doch stark vermute das auch dort...

ip_toux 14. Aug 2019

Kacheln gibt es schon soooo lange nicht mehr... Zeigt ja wie sehr Du dich damit...

spagettimonster 13. Aug 2019

Das kann auch ein Nachteil sein, weil kann man nicht austauschen, mini pcie Kärtchen...


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