Abo
  • Services:

Drahtlose 4K-Videos und Ladetechnik

Das neue X12-Modem schafft im Downstream bis zu 600 MBit pro Sekunde und im Upstream bis zu 150 MBit pro Sekunde. Möglich machen das drei 20-MHz-Carrier mit einer Modulation von 256QAM statt 64QAM. Obendrein ist das umstrittene LTE-Unlicensed im 5-GHz-Frequenzband verfügbar, hier funkt sonst ac-WLAN. Qualcomm sagte, das europäische Pendant LAA (License Assisted Access) werde im ersten Halbjahr 2016 verfügbar sein. In den Niederlanden laufen Tests, in den USA möchte Verizon LTE-U bald anbieten.

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf

Wenn ein OEM das möchte, kann ein zusätzlicher Chip für Wireless Display (802.11-ad-Standard) verbaut werden. Das funkt über kurze Strecken im 60-GHz-Frequenzband und überträgt in diesem Bild wie Ton, etwa einen 4K-Film. Ebenfalls zusätzliche Hardware ist für den optionalen Fingerabdrucksensor nötig: Qualcomms Technik arbeitet mit Ultraschall, also auch mit einer nassen Hand oder durch hauchdünnes Metall hindurch. OEMs haben somit mehr Optionen bei der Materialwahl für den Smartphone-Barebone.

  • Überblick zum Snapdragon 820 (Bild: Qualcomm)
  • Das SoC soll über 60 Design Wins haben. (Bild: Qualcomm)
  • Der Snapdragon 820 ist sparsamer als seine Vorgänger. (Bild: Qualcomm)
  • Verbesserungen des SoC aufgeschlüsselt (Bild: Qualcomm)
  • ISP und DSP im Einsatz (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Das LTE-Modem schafft bis zu 600 MBit/s. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der Antennenverstärker verlängert die Laufzeit. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ohne Antennenverstärker (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Mit Antennenverstärker. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • SU- und MU-MIMO sowie Wigig (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der Snapdragon 820 unterstützt drahtloses Laden. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Links ohne DSP-Algorithmen, rechts mit  (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • ISP und DSP sollen bei wenig Licht gute Bilder erzeugen. (Bild: Qualcomm)
  • Ohne aufwertende DSP-Algorithmen (Bild: Qualcomm)
  • Mit aufwertenden DSP-Algorithmen (Bild: Qualcomm)
  • Die Kamera kann sich bewegenden Objekten folgen. (Bild: Qualcomm)
  • Zeroth analysiert Szenen, um Fotos zu sortieren. (Bild: Qualcomm)
  • Infografik zu den Kryo-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Infografik zum Spectra-ISP (Bild: Qualcomm)
  • Infografik zum X12-Modem (Bild: Qualcomm)
  • Infografik zum Antennenverstärker (Bild: Qualcomm)
  • Infografik zur Adreno 530 (Bild: Qualcomm)
  • Infografik zum Malware-Schutz (Bild: Qualcomm)
  • Infografik zum Fingerabdrucksensor (Bild: Qualcomm)
  • Infografik zur Schnellladetechnik (Bild: Qualcomm)
Der Snapdragon 820 unterstützt drahtloses Laden. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)

Ein wichtiges Anliegen war Qualcomm überdies noch das Thema Laden: Mit Quick Charge 3.0 soll ein 2.750-mAh-Akku in 35 Minuten auf bis zu 80 Prozent Kapazität befüllt werden. Hierzu legt ein Algorithmus zwischen 3,6 und 20 Volt an. Das klappt per Micro-USB genauso wie mit dem Type-C-Anschluss, den wir bei den meisten neuen Geräten mit dem Snapdragon 820 erwarten. Vereinzelt dürfte per Zusatzchip auch drahtloses Laden nach dem A4WP-Standard unterstützt werden, der Hersteller nennt das Wipower.

Im Frühjahr 2016 gibts die ersten Ankündigungen

Zum Thema Design Wins und dem Stichwort Samsung Galaxy S7 wollte sich Qualcomm bei der Diskussionsrunde wenig überraschend nicht äußern. Der Hersteller machte aber klar, dass über 60 Design Wins für den Snapdragon 820 nicht bedeute, dass Geräte für unterschiedliche Märkte aufaddiert würden. Die Partner haben längst erste Chips und arbeiten an ihren Geräten, nur wenige dürften aber auch alle hier besprochenen Funktionen implementiert haben.

Wir sind daher sehr gespannt, welche Smartphones mit dem Snapdragon 820 auf der Unterhaltungselektronikmesse CES im Januar 2016 und der Mobilfunkmesse MWC im Februar angekündigt werden. Noch im Dezember 2015 folgt übrigens ein Benchmark-Event, wir können also bald ausprobieren, ob der Snapdragon 820 das hält, was Qualcomm verspricht.

 Konsolengrafik trifft DSLR-Fotoqualität
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)

fallli 21. Nov 2015

@Gandalf2210 Die Leistung ist wie von dir beschrieben: P= U*I = U^2 / R = I^2 * R Das...

Mixermachine 21. Nov 2015

Watt/PR-Einheiten ;)

Thegod 20. Nov 2015

Sehr gute Zusammenfassung von XDA und wirklich traurig. Ich erinnere mich noch daran wie...


Folgen Sie uns
       


Samsung Micro-LED-TV angesehen (CES 2019)

Micro-LEDs könnten dank Samsungs neuem 75-Zoll-Fernseher bald auch ihren Weg in heimische Wohnzimmer finden. Der neue TV hat ein sehr scharfes und helles Bild - einen Preis hat Samsung aber noch nicht bekanntgegeben.

Samsung Micro-LED-TV angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
  2. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant
  3. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion

    •  /