Snapcash: Bezahlte Sexdienste entstehen bei Snapchat

Snapcash macht das Arbeiten bei Snapchat möglich. Doch Snapchat, als Sexting-Dienst entstanden, will keine Stripper. Es schließt die Konten all derer, die dort Fotos gegen Geld anbieten, und fordert: "Behalten Sie ihre Kleidung an."

Artikel veröffentlicht am ,
Werbefoto von Snapchat
Werbefoto von Snapchat (Bild: Snapchat/Screenshot Golem.de)

Seit Snapchat die Bezahlfunktion Snapcash eingeführt hat, versuchen Stripper den Dienst als Plattform zu nutzen. Wie New-York-Times-Autor Nick Bilton berichtet, bieten Frauen und Männer bei Snapchat erotische Aufnahmen oder Chats gegen Bezahlung an.

Stellenmarkt
  1. Data Scientist (m/f/d)
    Lidl Digital, Berlin, Neckarsulm
  2. Senior Frontend Developer (m/w/d)
    Seriotec GmbH, München
Detailsuche

Ein Test von Bilton ergab, dass persönlich bestellte Bilder bei den Darstellern zwischen 1 und 5 US-Dollar kosteten.

Snapcash soll es Nutzern von Snapchat in den USA erlauben, schnell und einfach Geld an andere Nutzer zu senden. Dafür muss lediglich im Chat ein Dollarzeichen eingetippt und ein Betrag hinzufügt werden, um das Geld mit dem grünen Knopf direkt auf das Bankkonto des Gesprächspartners zu schicken. Zuvor müssen Nutzer die Funktion freischalten, indem sie ihre Kreditkarteninformationen eingeben. Der Messaging-Dienst hat den Bezahldienst zusammen mit Square realisiert.

Doch kommerzielle sexuelle Darstellungen können offenbar die Community-Richtlinien des Unternehmens und den Jugendschutz verletzen. In der vergangenen Woche veröffentlichte Snapchat das "Snapchat Safety Center" und erinnerte daran, dass Nacktbilder für unter 18-Jährige nicht erlaubt seien. "Verwenden Sie Snapchat nicht für illegale Machenschaften, und wenn Sie unter 18 sind oder mit jemandem snappen, der es sein könnte: Behalten Sie ihre Kleidung an", hieß es dort.

Snapchat will keine Stripper

Golem Karrierewelt
  1. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    02./03.06.2022, virtuell
  2. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    14.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Von den 30 Snapchat-Konten mit erotischen Angeboten, die Bilton beobachtete, waren nach einer Woche 28 nicht mehr zugänglich. "Wir haben hochentwickelte Systeme, um Missbrauch zu erkennen und schließen Nutzerkonten, die unsere Nutzungsbedingungen verletzen", erklärte Snapchat in einer Erklärung an die New York Times. "Wir gehen hier sehr aggressiv vor, und wir werden unsere Bemühungen in dem Bereich fortsetzen."

Der Xbiz-Analyst Stephen Yagielowicz sagte der New York Times, dass Onlinestripperinnen und -stripper, die sonst auf kommerziellen Plattformen wie Streamate arbeiten würden, nun versuchten, bei Snapchat direkt mit den "Mitgliedern" in Verbindung zu kommen. So würde durch die technologische Entwicklung der Zwischenhändler ausgeschaltet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


RobertFr 28. Feb 2015

Also mit diesen 30 Konten könnte man, wenn man die VC-Mathematik zugrunde legt, ganz...

Niaxa 28. Feb 2015

Über was für nen Mist sich manche aufregen, wird ich wohl auch nie verstehen.

ManuPhennic 28. Feb 2015

Snapchat hat mir Facebook gar nichts zu tun. Man sucht Freunde entweder über die eigenen...

Dwalinn 28. Feb 2015

Rückwärts reiten



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ukrainekrieg
Erster Einsatz einer US-Kamikazedrohne dokumentiert

Eine Switchblade-Drohne hat offenbar einen russischen Panzer getroffen. Dessen Besatzung soll sich auf dem Turm mit Alkohol vergnügt haben.

Ukrainekrieg: Erster Einsatz einer US-Kamikazedrohne dokumentiert
Artikel
  1. Deutsche Bahn: 9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Nahverkehrszügen
    Deutsche Bahn  
    9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Nahverkehrszügen

    So einfach ist es dann noch nicht: Das 9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Zügen, die mit einem Nahverkehrsticket genutzt werden können.

  2. Cerebras WSE-2: München verbaut riesigen KI-Chip
    Cerebras WSE-2
    München verbaut riesigen KI-Chip

    Als erster Standort in Europa hat das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) ein CS-2-System mit Cerebras' WSE-2 gekauft, welches effizient und schnell ist.

  3. WD Red: 7 US-Dollar für falsch beworbene NAS-Festplatte
    WD Red
    7 US-Dollar für falsch beworbene NAS-Festplatte

    Weil Western Digital einige NAS-Festplatten ohne Hinweis mit SMR-Technik verkauft hatte, muss der Hersteller dafür geradestehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Days of Play: (u. a. PS5-Controller (alle Farben) günstig wie nie: 49,99€, PS5-Headset Sony Pulse 3D günstig wie nie: 79,99€) • Viewsonic Gaming-Monitore günstiger • Mindstar (u. a. MSI RTX 3090 24GB 1.599€) • Xbox Series X bestellbar • Samsung SSD 1TB 79€ [Werbung]
    •  /