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Snap Specs im Hands-on: Eine AR-Brille, die besser funktioniert als sie aussieht

Snapdragon Summit 2026
Snaps neue Datenbrille Specs verwendet Waveguide-Technologie, um AR-Objekte in die Umgebung zu projizieren. Das funktioniert gut, hat aber auch Nachteile.
/ Tobias Költzsch
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Es gibt sicherlich kleidsamere Brillen, dafür zeigen die Snap Specs AR-Inhalte an. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Es gibt sicherlich kleidsamere Brillen, dafür zeigen die Snap Specs AR-Inhalte an. Bild: Tobias Költzsch/Golem
Inhalt
  1. Snap Specs im Hands-on: Eine AR-Brille, die besser funktioniert als sie aussieht
  2. Helligkeit ist bereits in niedrigster Einstellung sehr gut
  3. Gute Platzierung von virtuellen Elementen

Beim Snapdragon Summit 2026 hat Snap seine neuen Smart Glasses Specs zum Ausprobieren bereitgestellt. Die Datenbrille ist Snaps jüngstes Modell und das erste, das über Waveguide-Technologie Inhalte in den Gläsern anzeigen kann. So lassen sich Objekte wie in AR dreidimensional in der Umgebung platzieren.

Golem konnte sich die Brille genauer anschauen und einige Programme ausprobieren. Dabei überzeugten vor allem die Helligkeit der Displays sowie die flüssige Darstellung. Die Technologie hat aber auch Eigenschaften, an die Nutzer sich gewöhnen müssen. Der Grund, warum die Specs auf dem Snapdragon Summit zu sehen sind, ist Snaps Kooperation mit Qualcomm. In der Datenbrille stecken Snapdragon-XR-Chips, die für die Rechenpower sorgen.

Eine der ungewöhnlichsten Eigenschaften bemerkt man sofort, wenn man die Specs aufsetzt: Durch die Art und Weise, wie die Waveguide-Displays in die Gläser verbaut sind, erscheint am unteren Rand immer so etwas wie eine Leuchtspur in Regenbogenfarben. Sie changiert je nachdem, wie das Licht einfällt, und lässt sich nur schwer ignorieren. Wir müssen aber zugeben, dass wir den Effekt nach einigen Minuten der Nutzung nicht mehr als störend wahrgenommen haben.

Groß, aber nicht zu schwer

Die Specs sind für eine normale Brille verhältnismäßig groß und alles andere als unauffällig; für ein AR-Headset ist die Größe aber eher kompakt. Vor allem die Wavelight-Komponenten scheinen einen gewissen Platz zu benötigen. Im Alltag würde man mit den Specs definitiv sofort auffallen.

Inhalte werden in einem Bereich angezeigt, der Snap zufolge so groß wie ein 24-Zoll-Monitor auf einem Schreibtisch ist. Das haut ungefähr hin, führt aber dazu, dass wir bei einigen Inhalten unseren Kopf bewegen müssen, um ihn in Teilen abzufahren. Das ist allerdings auch bei anderen AR-Brillen so und aktuell schlicht noch eine technische Limitation.

Die Inhalte erscheinen quasi in der Mitte des Sichtfeldes und sind überraschend verzerrungsfrei. Snap zufolge hat das Unternehmen die Waveguide-Technologie so bearbeitet, dass die Verzerrung minimiert wurde. Überrascht hat uns zudem, wie hell die Inhalte sind, vor allem, nachdem wir erfahren haben, dass die Helligkeit auf das niedrigste Niveau gestellt wurde.


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