Helligkeit ist bereits in niedrigster Einstellung sehr gut
Bereits mit dieser niedrigen Helligkeit ist ein Snap-Mitarbeiter hinter einem weißen Info-Display mehr oder weniger komplett verschwunden. Bei maximaler Helligkeit dürften sich die Specs auch draußen gut nutzen lassen – wir konnten die Brille allerdings nur in einem Innenraum ohne Fenster verwenden.
Die Helligkeit wird über ein Schnelleinstellungsmenü reguliert, über das auch die Lautstärke eingestellt werden kann. Es kann einfach aufgerufen werden, indem wir unsere Handinnenfläche in das Sichtfeld bewegen. Dann werden auf unserer Hand Knöpfe eingeblendet, die unter anderem die Schnelleinstellungen aufrufen. Auch das Hauptmenü kann über die Handinnenfläche aufgerufen werden.
Um etwas auszuwählen, tippen wir einfach mit dem Finger der anderen Hand auf die jeweilige Bedienfläche. Das funktioniert in unserem Test überraschend gut und zuverlässig. Auch Bedienelemente in Apps oder etwa die Tastatur des Browsers lassen sich einfach mit den Fingern bedienen, so als wären sie wirklich da.
Bedienung mit der Hand
Die zweite Art der Bedienung erinnert an Apples Vision Pro: Über einfache Bewegungen mit einer Hand wird ein Cursor gesteuert. Wollen wir eine Schaltfläche "anklicken", führen wir Daumen und Zeigefinger der Hand zusammen. Auch das funktioniert gut.
Snap zufolge können die Specs 16 Millionen Farben anzeigen. Wir haben uns ein interaktives Programm zur Apollo-11-Mission angeschaut und ein Harry-Potter-Spiel mit dreidimensionalen Elementen ausprobiert. Die Farben wirkten in den Demos gut, allerdings unterscheidet sich die Darstellung doch von der auf einem Monitor. Das liegt schlicht an den unterschiedlichen Technologien. Für eine in die reale Welt projizierte Darstellung finden wir die Farben bei den Specs aber recht gut.
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