Dunkles Display

Das Display des Tablets ist 7 Zoll groß und löst mit 1280 x 720 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von 215 ppi entspricht. Eine Treppchenbildung tritt weder bei Schrift noch bei Icons auf. Dennoch sind die Pixel, vor allem bei der Weißdarstellung, gut zu erkennen. Das dadurch entstehende Gitter ist bei anderen Tablets mit gleicher Auflösung nicht so augenfällig wie beim Snakebyte-Modell.

  • Aufwendige Webseiten bringen den Browser häufig zum Abstürzen. Mobile Webseiten laufen hingegen flüssig. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Displayglas spiegelt stark. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Premium-Dock besitzt viele Anschlüsse. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Im mitgelieferten Dock sitzt das Tablet sehr fest. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Nur je eine Micro-USB- und Micro-HDMI-Buchse hat das Dock. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Tablet besitzt viele Anschlüsse. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die Android-Tasten sind ungünstig platziert. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Der Controller ähnelt dem der Xbox. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die Fernbedienung besitzt kein deutsches Tastaturlayout. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Navigieren durch die Menüs gelingt mit der Maus-Fernbedienung gut. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Snakebyte Vyper ist Tablet, Smart-TV-Erweiterung und Spielekonsole zugleich. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Der Android-Launcher stürzt zu häufig ab. (Screenshot: Golem.de)
  • Das App-Karusell erleichtert das Navigieren mit Maus-Fernbedienung und Gamepad. (Screenshot: Golem.de)
  • Die App-Übersicht des angepassten Android-Systems. (Screenshot: Golem.de)
  • Umlaute lassen sich nicht auswählen. (Screenshot: Golem.de)
Das Displayglas spiegelt stark. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
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Die Blickwinkelstabilität ist gut, Farbveränderungen sind beim Neigen nicht zu erkennen. Auch die Farbdarstellung ist in Ordnung. Problematisch ist dagegen die maximale Bildschirmhelligkeit, die bei geringen 208 cd/m² liegt. Die Ausleuchtung ist außerdem ungleichmäßig. Die obere rechte Ecke ist rund 30 cd/m² dunkler. Zum Vergleich: Das im gleichen Preisbereich angesiedelte Nexus 7 erreicht eine durchschnittliche maximale Helligkeit von 507 cd/m², und auch die Ausleuchtung ist gleichmäßiger.

Durch das stark spiegelnde Glas sind die Bildschirminhalte bei heller Umgebungsbeleuchtung nicht immer gut ablesbar. Vor allem bei einstrahlendem Sonnenlicht ist kaum noch etwas zu erkennen. Das Display ist anfällig für Fingerabdrücke, die sich aber leicht wieder abwischen lassen.

Durchschnittliche Benchmark-Werte

Das Android-Tablet erreicht bei Geekbench 3.493 Punkte im Single- und 1.367 Punkte im Multi-Core-Benchmark. Zum Vergleich: Googles Nexus 7 kommt auf auf 583 bzw. 1.837 Punkte. Die Ergebnisse sind nicht schlecht, weshalb die ruckelige Benutzeroberfläche auf die schlechte Programmierung des Android-Launchers zurückzuführen sein muss. Beim 3DMark Icestorm schneidet das Tablet mit 3.851 Punkten für ein Gerät, das zum Spielen verwendet werden soll, nicht ganz so gut ab. Das Nexus 7 erreicht mit 11.500 Punkten ein deutlich besseres Ergebnis.

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WLAN unterstützt Snakebytes Tablet nach 802.11 b/g/n, also nur im 2,4-GHz-Band. Außerdem ist Bluetooth 4.0 verbaut. Das Tablet hat 1 GByte Arbeitsspeicher und 8 GByte Flash-Speicher, die in zwei Bereiche aufgeteilt bleiben. Da sich Apps regulär nur in den Arbeitsspeicher installieren lassen, kommt es bereits nach der Installation einiger umfangreicher Spieletitel zu dem Problem, dass Apps in den Flash-Speicher ausgelagert werden müssen. Hier wäre es komfortabler, wenn die Speicherbereiche dem System gemeinsam zur Verfügung gestellt würden, wie es bei vielen anderen Android-Geräten üblich geworden ist. Das Tablet hat einen Steckplatz für Micro-SD-Karten und unterstützt App2SD, so dass sich Apps bei Bedarf auch auf die Speicherkarte auslagern lassen.

Kamera überzeugt nicht

Das Tablet hat auf der Vorderseite eine 2-Megapixel- und auf der Rückseite eine 5-Megapixel-Kamera. Die Qualität der beiden ist selbst für ein Tablet eher schlecht. Die Farben wirken flau und verwaschen. Auch bei durchschnittlichen Lichtverhältnissen ist Bildrauschen zu erkennen. Störend ist zudem, dass sie zum Fokussieren und Auslösen länger brauchen als Kameras in vergleichbaren Geräten.

Die Nennladung des fest verbauten Lithium-Ionen-Akkus beträgt 3.400 mAh. Bei der ununterbrochenen Wiedergabe eines 1.080p-Videos bei maximaler Helligkeit war der Akku mit einer Leistung von 12,6 Wh bereits nach 3,5 Stunden leer. Das ist für ein Tablet ein schlechter Wert: Das Nexus 7 erreichte im gleichen Test eine Laufzeit von 6,5 Stunden. Auch im Alltagsbetrieb ist die Akkulaufzeit zu kurz. Wir surften im Internet, nutzten Twitter, riefen E-Mails ab und schauten auch mal ein Video. Dabei hielt der Akku gerade so einen Tag durch und musste danach aufgeladen werden - solche Laufzeiten sind wir eher von Smartphones gewohnt.

Seltsame Akkuanzeige

Die Akkuanzeige des Tablets kommt uns seltsam vor: So benachrichtigt uns das Tablet bei einem Akkustand von 14 Prozent, dass wir das Gerät an ein Ladegerät anschließen sollen. Bis wir dieses gefunden und in die Steckdose eingesteckt haben, hat sich das Tablet wegen des leeren Akkus bereits abgeschaltet. Nicht einmal eine Minute ließ uns das Tablet nach der Meldung.

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 Snakebyte Vyper im Test: Gut gedacht, schlecht gemachtMittels Dock zum Fernseher 
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