• IT-Karriere:
  • Services:

SMS-Warnung an Ukrainer: Wir wissen, was du am letzten Dienstag getan hast

Ukrainische Demonstranten sind gezielt per SMS gewarnt worden, dass sie als Teilnehmer an einem Massenprotest erfasst wurden. Absender der Nachricht ist mutmaßlich die Regierung.

Artikel veröffentlicht am ,
Demonstration gegen Präsident Janukowitsch auf dem Maidan in Kiew am 21. Januar 2014
Demonstration gegen Präsident Janukowitsch auf dem Maidan in Kiew am 21. Januar 2014 (Bild: Sergei Supinsky/AFP/Getty Images)

Wir sehen euch, und wir wissen, was ihr tut - das war in etwa die Botschaft, die die Demonstranten auf dem Platz der Unabhängigkeit, dem Maidan, in Kiew am Abend des 21. Januar 2014 erhielten. Offensichtlich wollte die ukrainische Regierung die Demonstranten damit abschrecken.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Digital Solutions GmbH, Chemnitz
  2. Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München, München

"Sehr geehrter Kunde! Sie wurden als Teilnehmer an einem Massenaufruhr erfasst", lasen die Nutzer auf ihrem Mobiltelefon. Verschickt wurde die SMS an Personen, die sich zu der Zeit in der Gegend aufhielten, als die Situation zwischen Regierungsgegnern und Polizei eskalierte. Die Nachricht hatte keinen Hinweis auf einen Absender.

Gezielteste Benachrichtigung

Es sei nicht die erste gezielte Nachricht, die die ukrainische Regierung verschickt habe, sagte Eva Galperin von der Electronic Frontier Foundation der New York Times. Eine Nachricht zu einem bestimmten Zeitpunkt an Menschen in einem bestimmten Gebiet zu verschicken, sei aber die gezielteste Benachrichtigung, die sie je erlebt habe.

Die ukrainischen Mobilfunkanbieter bestritten, die Nachricht verschickt zu haben. Der Anbieter Kyivstar erklärte sogar, Unbekannte hätten eine illegale Basisstation eingerichtet und darüber die SMS verschickt.

Proteste gegen EU-Gegner Janukowitsch

Die Opposition demonstriert seit November 2013 gegen Präsident Viktor Janukowitsch. Auslöser war, dass sich Janukowitsch geweigert hat, ein Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union (EU) zu unterzeichnen. Seither protestieren Gegner des Präsidenten, die eine Annäherung an die EU befürworten, auf dem Maidan. Einer der führenden Oppositionellen ist der ehemalige Boxweltmeister Vitali Klitschko.

Die Proteste sind gewalttätig geworden. Es hat mehrere Tote gegeben. Um die Proteste zu beenden, hat die Regierung ein Gesetz erlassen, das die Versammlungsfreiheit einschränkt. Es tat am 21. Januar in Kraft - dem Tag, an dem die SMS versandt wurde.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Fallout Bombs Drop Event (u. a. Fallout 76 für 14,99€, Fallout 4: Game of the Year...
  2. (u. a. be quiet! PURE BASE 600 Window Tower-Gehäuse für 74,90€, Sharkoon QuickStore Portable...
  3. (u. a. Samsung Galaxy S10+ 512 GB 6,4 Zoll Dynamic AOMLED für 634,90€, Huawei MateBook D 14...
  4. ab 299,90€ Bestpreis auf Geizhals

S.L-A 22. Mär 2014

Man sollte jetzt direkt in moskau diplomatisch handeln. Es ist nicht mehr viel Zeit. Nur...

teenriot 24. Jan 2014

Reformation statt Revolution. Revolution schafft Dogmen, die die nächste Revolution zeugt.

Anonymer Nutzer 24. Jan 2014

Überlegene Intelligenz ist noch lange kein Ersatz für einen dicken Knüppel. Mit manchen...

s.katze 24. Jan 2014

Ein IMSI-Catcher gehört zum Handwerkszeug der Geheimdienste und auch der Polizei...

Lycos 24. Jan 2014

Die entscheidende Frage ist: Wieso setzt sich unsere Regierung so stark für Timoschenko...


Folgen Sie uns
       


Apple: iPhone 12 bekommt Magnetrücken und kleinen Bruder
Apple
iPhone 12 bekommt Magnetrücken und kleinen Bruder

Das iPhone 12 ist mit einem 6,1-Zoll- und das iPhone 12 Mini mit einem 5,4-Zoll-Display ausgerüstet. Ladegerät und Kopfhörer fallen aus Gründen des Umweltschutzes weg.

  1. Apple iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max werden größer
  2. Apple iPhone 12 verspätet sich
  3. Back Tap iOS 14 erkennt Trommeln auf der iPhone-Rückseite

Watch SE im Test: Apples gelungene Smartwatch-Alternative
Watch SE im Test
Apples gelungene Smartwatch-Alternative

Mit der Watch SE bietet Apple erstmals parallel zum Topmodell eine zweite, günstigere Smartwatch an. Die Watch SE eignet sich unter anderem für Nutzer, die auf die Blutsauerstoffmessung verzichten können.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple WatchOS 7.0.3 behebt Reboot-Probleme der Apple Watch 3
  2. Series 6 im Test Die Apple Watch zwischen Sport, Schlaf und Sättigung
  3. Apple empfiehlt Neuinstallation Probleme mit WatchOS 7 und Apple Watch lösbar

IT-Jobs: Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber
IT-Jobs
Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber

Nur jeder zweite Arbeitnehmer ist mit seinem Arbeitgeber zufrieden. Das ist fatal, weil Unzufriedenheit krank macht. Deshalb sollte die Suche nach dem passenden Job nicht nur dem Zufall überlassen werden.
Von Peter Ilg

  1. Digitalisierung in Firmen Warum IT-Teams oft übergangen werden
  2. Jobs Unternehmen können offene IT-Stellen immer schwerer besetzen
  3. Gerichtsurteile Wann fristlose Kündigungen für IT-Mitarbeiter rechtens sind

    •  /