Smoke & Sacrifice angespielt: Ewige Nacht in offener Welt

Düster und märchenhaft geht es zu in der Welt von Smoke & Sacrifice. Das Rollenspiel eines kleinen britischen Studios macht beim Anspielen dank Atmosphäre und Handlung einen interessanten Eindruck.

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Smoke & Sacrifice schickt uns in eine düstere Unterwelt.
Smoke & Sacrifice schickt uns in eine düstere Unterwelt. (Bild: Curve Digital)

Zwei Designer kümmern sich um die Handlung und die Quests, einer um die Programmierung und einer um den Rest. Und trotzdem will das Rollenspiel Smoke & Sacrifice vom kleinen Londoner Studio Solar Sail auch mit Umfang punkten: "Wir brauchen selbst ungefähr eine Woche für einen Durchgang", erzählt uns einer der Entwickler, im Normalfall soll die Kampagne zwischen 30 und 50 Stunden an Beschäftigung bieten.

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Das mit dem Umfang funktioniert auch deshalb, weil ein großer Teil der Umgebungen des auf der stark modifizierten Unity-Engine basierenden Titels prozedural generiert wird. Trotzdem ist den Machern eine ausgefeilte Handlung mit mehreren Ebenen sehr wichtig. In Smoke & Sacrifice steuern wir eine junge Mutter namens Sachi, die als Mitglied eines Clans ihr Neugeborenes Lio dem Sonnengott opfern muss.

Dass es dabei nicht mit rechten Dingen zugeht, ist relativ offensichtlich: Das Baby wird auf einen Altar gelegt, der uns schon auf den ersten Blick eher an ein Portal erinnert. Ein Knopfdruck, und schwupps, ist das Kind verschwunden. Die eigentliche Handlung beginnt sieben Jahre später, als Mutter Sachi zufällig herausfindet, dass Lio nach am Leben ist - und in eine Art Unterwelt aufbricht.

Beim Erkunden der Welt müssen wir uns nicht nur vor Monstern hüten, sondern auch die Herausforderungen durch die Umgebungen selbst bewältigen. So gibt es statt einem Tag- und Nachtwechsel zweimal am Tag eine sogenannte "Smoke Time": Das bedeutet, dass giftiger Sumpfnebel über dem Boden wabert, der nach und nach unsere Gesundheit schädigt.

  • Smoke & Sacrifice (Bild: Curve Digital)
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  • Smoke & Sacrifice (Bild: Curve Digital)
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Smoke & Sacrifice (Bild: Curve Digital)
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Anfangs bleibt uns nicht viel anderes übrig, als von einer Pflanze zur nächsten zu springen - die Gewächse neutralisieren das Gas. Später können wir uns mit selbst hergestellten Tränken schützen oder eine Gasmaske aufsetzen - sofern wir eine finden oder aus Einzelteilen selbst zusammendengeln. Crafting ist laut den Entwicklern relativ wichtig in Smoke & Sacrifice.

Das Kampfsystem ist betont unkompliziert, schwierig werden die Gefechte dadurch, dass wir uns mit spezieller Ausrüstung gezielt gegen bestimmte Angriffsmuster wehren müssen - es gibt Bomben, Klingen- und Schusswaffen. Rätsel haben einen großen Anteil, immer wieder sollen wir im Verlauf der Handlung nur durch Nachdenken und vor allem durch das Beobachten der Welt weiterkommen.

Smoke & Sacrifice soll im Laufe dieses Jahres für Windows-PC, MacOS, Linux, Playstation 4, Xbox One und die Nintendo Switch auf den Markt kommen. Damit das mit den vielen Plattformen klappt, bekommen die Entwickler übrigens Unterstützung vom Indiegames-Publisher Curve Digital.

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