Smartwatches: Google sucht Chefposition für die Entwicklung von Wearables

Baut Google eine eigene Smartwatch? Zwei Jobangebote zeigen, dass das Unternehmen zumindest eine Form von Wearables entwickeln will. Das könnte ein Vorzeigemodell für Android Wear sein, das allerdings mit etablierten Marken wie der Apple Watch konkurrieren muss.

Artikel veröffentlicht am ,
Baut Google eine eigene Smartwatch?
Baut Google eine eigene Smartwatch? (Bild: Martin Wolf/Golem.de/Montage: Golem.de)

Momentan sucht Google nach einem Bereichsleiter für Hardware Engineering für Wearables. Das Unternehmen könnte also eine eigene Strategie verfolgen, um eine Smartwatch, Smartglasses oder ein anderes Wearable-Gerät unter einger Marke zu entwickeln. Das bestätigt auch ein zweites Jobangebot, welches nach einem Design-Manager für Wearables sucht. Bewerber sollten ein Portfolio mit "exzellenten Produktdesigns" vorlegen. Außerdem sollte Sinn für aktuelle und aufkommende Trends mitgebracht werden.

Stellenmarkt
  1. Integrationstester (m/w/d) von vernetzten Fahrzeugfunktionen für Embedded Steuergeräte
    Technica Engineering GmbH, München
  2. Ingenieur/in Luft- und Raumfahrttechnik, Wirtschaftswissenschaftler/i- n, Informatiker/in (w/m/d) ... (m/w/d)
    DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Cochstedt
Detailsuche

Beide Stellen sollen ein Minimum an 15 Jahren Berufserfahrung in ihrem jeweiligen Gebiet vorweisen können. Dabei ist nicht ganz klar, welche Art von Wearables Google entwickeln möchte. Experimentelle Produkte wie Google Glass waren nie wirklich erfolgreich. Es könnte sich daher um eine Smartwatch handeln. Das würde erklären, warum Google diese Sparte im Januar 2019 vom Uhrenhersteller Fossil gekauft hat. Immerhin hat die Akquise 40 Millionen US-Dollar gekostet.

Eines der letzten Projekte stellte die damalige Fossil-Abteilung im Herbst 2018 vor. Die Fossil Sport ist eine Runduhr mit Fitnesstracker, GPS, NFC-Chip und einem Snapdragon-3100-Chip von Qualcomm. Es ist möglich, dass Google dieses Projekt weiterführt. Dabei könnte das Unternehmen das eigens entwickelte Betriebssystem Android Wear auf einer Vorzeigeplattform präsentieren.

Einfach wird das Unterfangen sicherlich nicht. Apple und Samsung bauen ihre jeweils eigenen Smartwatches. Gerade Apple ist mit der Apple Watch auf dem Nischenmarkt gut positioniert. Um erfolgreich zu sein, muss auf jeden Fall ein neues SoC her, das nicht essenziell - wie Qualcomms Chip - mehrere Jahre alt und daher wenig energieeffizient ist. Das ist eine schwierige Aufgabe für einen angehenden Bereichsleiter für Hardware-Engineering bei Google.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


developwork 11. Feb 2019

Mir kommen mittlerweile auch die Tränen, wenn ich an all die verlorenen Stunden denke...

Pixelfeuer 10. Feb 2019

Das ist wie in der Politik. Dort sind auch nur die Leute die nie etwas mit dem Endprodukt...

dummzeuch 09. Feb 2019

... Golem ist doch jetzt eine Seite für Job-Angebote, oder habe ich da was falsch verstanden?



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Geforce RTX 3050 im Test
Wir hätten gerne einen Steam-Liebling gesehen

Upgrade dank DLSS und Raytracing: Die Geforce RTX 3050 ist die erste Nvidia-Grafikkarte mit diesen Funktionen für theoretisch unter 300 Euro.
Ein Test von Marc Sauter

Geforce RTX 3050 im Test: Wir hätten gerne einen Steam-Liebling gesehen
Artikel
  1. Raumfahrt: SpaceX-Rakete stürzt voraussichtlich im März auf den Mond
    Raumfahrt
    SpaceX-Rakete stürzt voraussichtlich im März auf den Mond

    Ob sich Elon Musk so die erste Ankunft einer SpaceX-Rakete auf dem Mond vorgestellt hat?

  2. Open-Source-Sprachassistent Mycroft: Basteln mit Thorsten statt Alexa
    Open-Source-Sprachassistent Mycroft
    Basteln mit Thorsten statt Alexa

    Das US-Unternehmen Mycroft AI arbeitet an einem Open-Source-Sprachassistenten. Die Alexa-Alternative ist etwas für lange Winterabende.
    Ein Praxistest von Thorsten Müller

  3. Hosting: Hetzner erhöht Preise teils um 30 Prozent wegen Stromkosten
    Hosting
    Hetzner erhöht Preise teils um 30 Prozent wegen Stromkosten

    Die Server aus seiner Auktion kann der Hoster Hetzner offenbar nicht kostendeckend betreiben. Das könnte die ganze Branche betreffen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3090 24GB 2.349€ • RTX 3070 Ti 8GB 1.039€ • 1TB SSD PCIe 4.0 127,67€ • RX 6900XT 16 GB 1.495€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • LG OLED 65 Zoll 1.599€ • Razer Gaming-Maus 39,99€ • RX 6800XT 16GB 1.229€ • Thrustmaster Ferrari Lenkrad 349,99€ • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ [Werbung]
    •  /