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Bei Motorola bleibt das Display angeschnitten

Eine weitere neue runde Smartwatch hat Motorola mit der neuen Moto 360 präsentiert. Der mittlerweile zu Lenovo gehörende Hersteller zeigte seine neue Uhr gleich in zwei Größen sowie einer für Sportler gedachten Variante mit GPS-Empfänger. Das große Modell soll Motorola zufolge für Herren, das kleine Modell für Damen sein - vom Aussehen her unterscheiden sich die Uhren nicht. Alle werden mit Android Wear als Betriebssystem ausgeliefert.

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Wir finden bereits das kleine Modell mit 42 mm Durchmesser viel zu groß, vom 46-mm-Modell ganz zu schweigen. Zwar konnte Motorola den Rahmen etwas kleiner gestalten, insgesamt wirkt die Uhr aber immer noch sehr klobig. Dazu trägt auch die Dicke bei, die nicht unerheblich ist.

Wie bei der ersten Moto 360 hat auch das neue Modell einen deutlich sichtbaren schwarzen Bereich am unteren Bildschirmrand. Dieser ist laut Motorola für die Unterbringung der Technik unabdingbar, ansonsten wäre die Uhr noch größer. Wir finden auch beim neuen Modell dieses abgeschnittene Display nicht schön, da es den Gesamteindruck doch stört.

Insgesamt halten wir die neue Moto 360 vom Aussehen her für zu nah dran an der ersten Version der Uhr. Zwar hat Motorola die Technik im Inneren verbessert, klobig ist die Moto 360 aber immer noch. Für zierliche oder sogar normal große Handgelenke sind beide Größenvarianten der Smartwatch nichts. Für Sportler spannend könnte die Sport-Variante sein, zu der es noch keinen Preis gibt. Die Standardmodelle der Moto 360 sollen ab 300 Euro kosten und ab dem 15. September 2015 vorbestellbar sein.

Huawei Watch im Hochpreissegment

Äußerlich auf den ersten Blick der neuen Moto 360 sehr ähnlich ist die Huawei Watch: Auch der chinesische Hersteller setzt auf ein klassisches rundes Design, schafft es aber, das Display nicht anschneiden zu müssen. Das sieht bereits auf den ersten Blick in unseren Augen merklich besser aus.

Die Huawei Watch misst 42 mm im Durchmesser, ist dementsprechend so groß wie das Damenmodell der neuen Moto 360 und entsprechend klobig an zierlichen Handgelenken. Auch bei der Dicke tendiert die Huawei Watch eher in Richtung Moto 360 als in Richtung der Samsung Gear S2.

Huawei positioniert seine erste Smartwatch eher im hochpreisigen Segment: Die günstigste Variante mit Edelstahlgehäuse und Lederarmband soll 400 Euro kosten. Die Watch Elite mit goldenem Edelstahlgehäuse und goldener Gliederkette kostet 800 Euro und ist damit das teuerste Modell. Ausgeliefert werden alle Varianten mit Android Wear, der Verkauf soll am 23. September 2015 starten.

Wir finden die Huawei Watch, ähnlich wie die Moto 360, etwas zu klobig und für eine Android-Wear-Smartwatch etwas teuer. Dafür ist die Uhr zwar gut verarbeitet, bietet uns aber insgesamt etwas zu wenige Extras.

 Smartwatches auf der Ifa: Es geht rundAsus bringt den Preisbrecher 
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ongaponga 09. Sep 2015

schmeiss dein windos handy weg und hol dir dafür ne smartwatch. haste mehr davon

mgh 09. Sep 2015

Naja. War am Wochenende mal in der Zürcher Bahnhofstrasse in den Uhrenläden von Hublot...

nobs 08. Sep 2015

@golem Hat die Zenwatch 2 auch einen Pulsmesser?

Gl3b 08. Sep 2015

Im Video der Huawei watch spricht man von der Diagonalen. Bei einem Kreis nennt man das...


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