Abo
  • IT-Karriere:

Smartwatch: Tag Heuer macht die Connected Modular kleiner

Rund 160.000 Euro: Weißgold und Diamanten machen die neue Connected Modular 45 Full Diamond zur derzeit teuersten Smartwatch der Welt. Für kleinere Handgelenke und Geldbeutel gibt es alternativ ein neues Modell mit einem Durchmesser von 41 mm - ohne Blingbling.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Connected Modular ist jetzt auch mit einem Durchmesser von 41 mm erhältlich.
Die Connected Modular ist jetzt auch mit einem Durchmesser von 41 mm erhältlich. (Bild: Tag Heuer)

Der Schweizer Luxusuhrenhersteller Tag Heuer hat auf einer Messe in Genf seine neue Smartwatch Connected Modular 41 vorgestellt. Die Uhr ist als kleinere Alternative zur Connected Modular 45 gedacht. Neben dem verringerten Durchmesser gibt es aber auch technische Änderungen. So ist der Speicher zur Ablage von Daten statt 4 GByte nun 8 GByte groß. Für den Arbeitsspeicher stehen statt 512 MByte nun 1 GByte RAM zur Verfügung, was gelegentliche Ruckler spürbar minimieren dürfte.

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Einsatzorte
  2. Interhyp Gruppe, München

Der AMOLED-Bildschirm der Modular 41 verfügt über eine Auflösung von 390 x 390 Pixeln statt über 400 x 400 Pixel. Das führt dazu, dass die Anzahl der Pixel per Inch von 287 auf 326 ppi steigt. Die Helligkeit gibt Tag Heuer mit 350 Nits an, was mehr sein soll als beim Vorgänger - für den dieser Wert aber nicht vorliegt.

Der Akku der Conneced Modular 41 verfügt über 345 mAh - bei der Connected 1 sind es 410 mAh, entsprechend müsste bei der kleineren, rund 13,2 mm hohen Version die Laufzeit etwas kürzer sein. Offizielle Angaben vom Hersteller gibt es dazu aber bislang nicht.

Bei den restlichen Daten gibt es nur einen wesentlichen Unterschied zwischen den beiden Versionen: Die kleinere Ausgabe ist ab 1.200 US-Dollar verfügbar, rund 350 US-Dollar weniger als das weiterhin erhältliche, größere Modell. Das ist aber nur der Preis für die günstigsten Varianten - teurere Ausführungen und vor allem das Wechselmodul mit einem mechanischen Werk von Tag Heuer erreichen knapp 15.000 Euro.

Nach wie vor gibt es bei der Smartwatch auf Basis von Android Wear 2.0 keine Herzfrequenzmessung, und im Inneren arbeitet ein Intel-Atom-Prozessor. Außerdem gibt es GPS, NFC für Google Pay. Ein Termin für die Verfügbarkeit liegt noch nicht vor, beim Hersteller kann man sein Wunschmodell im Konfigurator aber schon zusammenstellen.

Wer etwa mit dem Handel von Bitcoin oder Ripple besonders viel Geld gemacht hat, kann es bei Tag Heuer auch für ganz teure Technik ausgeben: Das Unternehmen hat neben der Connected Modular 41 auch eine Luxusversion der Connected Modular 45 angekündigt. Für rund 160.000 Euro gibt es 589 Diamanten an Lünette, Bandanstöße und Armband, das Gehäuse besteht aus 18-Karat-Weißgold; Verbesserungen beim Innenleben gibt es nicht.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. FIFA 19, Battlefield V, Space Huilk Tactics, Rainbow Six Siege)
  2. (-76%) 9,50€
  3. 2,99€
  4. 25,99€

kayozz 15. Jan 2018

Ich finde die Entscheidung für einen Atom recht interessant, zumal der Atom im Smartphone...


Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 2080 Super - Test

Mit der Geforce RTX 2080 Super legt Nvidia die Geforce RTX 2080 als leicht schnellere Version auf.

Geforce RTX 2080 Super - Test Video aufrufen
Nachhaltigkeit: Jute im Plastik
Nachhaltigkeit
Jute im Plastik

Baustoff- und Autohersteller nutzen sie zunehmend, doch etabliert sind Verbundwerkstoffe mit Naturfasern noch lange nicht. Dabei gibt es gute Gründe, sie einzusetzen, Umweltschutz ist nur einer von vielen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Nachhaltigkeit Bauen fürs Klima
  2. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  3. Energie Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

    •  /