Smartwatch: Schweizer Uhrenhersteller gegen Mitarbeit an iWatch

Apple und andere Unternehmen wollen nach einem Bericht der Financial Times mit Schweizer Uhrenherstellern zusammen an Smartwatches arbeiten - doch die haben kein Interesse an einer Zusammenarbeit und Angst um ihre Marken.

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Hublot will Apple nicht bei der iWatch helfen.
Hublot will Apple nicht bei der iWatch helfen. (Bild: Caroline Alexandre/ CC BY 2.0)

Angeblich will Apple Schweizer Uhrenhersteller dazu bringen, ihre technischen und metallurgischen Kenntnisse beim Bau einer Smartwatch einzusetzen, um die iWatch herzustellen. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf Insider. Apple habe mehrere Unternehmen kontaktiert, doch die meisten seien nicht bereit, mit dem Computerhersteller zusammenzuarbeiten.

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Swatch-Chef Nick Hayek bestätigte der Financial Times, dass Gespräche mit mehreren Herstellern stattgefunden hätten, die Wearables bauen. Jedoch sei er nicht daran interessiert, eine Partnerschaft einzugehen. "Wir befanden uns mit praktisch allen Anbietern im Bereich Smart Wearables im Gespräch - und die Gespräche wurden nicht einmal von uns aus initiiert", sagte Hayek.

Der Swatch-Chef will mit Apple und anderen Unternehmen nicht an Wearables arbeiten, weil er die Fortschritte von Swatch im Bereich Ergonomie, Langlebigkeit und Akkulaufzeit schützen will.

Ein weiterer Grund, die Zusammenarbeit mit Apple und Co. zu verweigern, könnten eigene Pläne der Schweizer Uhrenhersteller sein, ihrerseits Smartwatches zu entwickeln und unter dem eigenen Namen zu vermarkten. Vielleicht findet sich aber doch noch ein renommierter Hersteller, der sich damit zufrieden gibt, als Zulieferer Gehäuse und Armbänder zu bauen und den Elektronik-Part und das Branding anderen zu überlassen.

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Jean-Claude Biver, Chef des Segments Uhren und Schmuck beim Luxuswarenhersteller LVMH behauptet gar, Apple habe versucht, Angestellte des zum Konzern gehörenden Uhrenherstellers Hublot und von anderen Unternehmen abzuwerben. Das berichtete schon Mitte März 2014 die Schweizer Handelszeitung. Biver habe die E-Mails, die Apple an seine Mitarbeiter geschickt habe, persönlich gesehen. Die Angestellten haben die Abwerbeversuche ihrem Chef gezeigt.

In der Schweizer Boulevardzeitung "20 Minuten" äußerte sich Biver allerdings positiv über Apple und die iWatch und kündigte als Apple-Fan gar an, so eine Uhr zu kaufen. Hublot wollte nicht mit Apple zusammenarbeiten, weil die Uhr nicht zur Markenbotschaft des Uhrenherstellers gepasst hätte und zu günstig gewesen wäre. Biver betonte allerdings, dass er damals nicht daran dachte, eine neue Firma speziell für diese Zusammenarbeit zu gründen.

Ob Apple wirklich eine iWatch auf den Markt bringen wird, ist weiter ungewiss. Nach einigen Medienberichten soll Apples Smartwatch mit Sensoren ausgerüstet sein, die Blutdruck, Puls und unter Umständen auch den Blutzuckerspiegel messen können. Die Daten sollen per Bluetooth 4.0 an das iPhone übermittelt und dort in einer von Apple entwickelten App namens Healthbook gespeichert und ausgewertet werden.

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Niaxa 31. Mär 2014

Dennoch wird der Uhrenmarkt nicht wegen nem Spielzeuguhrenhersteller wie Apple pleite...

Phreeze 31. Mär 2014

es geht nichts über eine echte mechanische Uhr, ohne Batterie, Quarz oder sonstigen...

Anonymer Nutzer 31. Mär 2014

Ja,eine Exklusive Lizenz für eine Technologie. Und die wird stetig weiterentwickelt und...

oliver.n.h 30. Mär 2014

Die Lademechanik Technik könnte noch interessant sein und da bräuchte es wohl eine lizenz...

oliver.n.h 30. Mär 2014

Wieso, wenn Apple etwas was nur annähernd unter Uhr läuft aus liquidmetal fertigen will...



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