Smartwatch: Samsungs Gear S3 wird günstiger als erwartet

Samsungs neue Smartwatch Gear S3 kommt voraussichtlich zu einem geringeren Preis auf den Markt als bisher vermutet. Alle großen Händler verlangen 50 Euro weniger als zunächst angegeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsungs Gear S3 erscheint im November.
Samsungs Gear S3 erscheint im November. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Samsung selbst hat nach wie vor den Listenpreis für die neue Smartwatch Gear S3 nicht bekanntgegeben. Nachdem Media Markt und Saturn vor zwei Wochen die Uhr zum Vorbestellen ins Sortiment genommen hatten, wurde noch ein Preis von 450 Euro verlangt. Mittlerweile ist der Preis für die Smartwatch lange vor dem Verkaufsstart bei allen Onlinehändlern auf 400 Euro gesunken. Weiterhin ist nicht bekannt, ob das der von Samsung festgelegte Listenpreis ist.

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Sowohl die Classic- als auch die Frontier-Ausführung der Gear S3 wird für 400 Euro angeboten. Mit der neuen Preisentwicklung ist der Aufschlag im Vergleich zum Vorgängermodell gesunken. Die Standardversion kam seinerzeit für 350 Euro und die besser ausgestattete Classic-Variante für 380 Euro auf den Markt. Das bedeutet für das neue Modell einen Aufschlag von 50 Euro respektive 20 Euro.

  • Die neue Gear S3 von Samsung, hier in der Classic-Variante mit silbernem Edelstahlgehäuse (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wie die Gear S2 hat auch die neue Smartwatch ein rundes Display mit einer drehbaren Lünette. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Steuerung der Gear S3 entspricht der des Vorgängermodells. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Es gibt wieder eine App-Übersicht ...
  • ... sowie verschiedene Widgets, etwa einen Musik-Player. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nutzer können aus verschiedenen Watchfaces wählen. Diese sind jetzt auch auf dem Standby-Bildschirm bunt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben der Gear S3 Classic bietet Samsung auch die Gear S3 Frontier an, hier rechts im Bild. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Frontier-Modell unterscheidet sich lediglich vom Aussehen von der Classic-Variante, technisch sind beide Modelle gleich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite haben die Uhren wieder einen Pulsfrequenzmesser eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Für die Uhren stehen verschiedene Armbänder bereit, unter anderem aus Leder. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gear S3 Frontier (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beide Gear-S3-Uhren sind nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Verglichen mit der Gear S2 sind beide neuen Gear-S3-Modelle deutlich klobiger - hier der Vergleich mit der Gear S2 Classic. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die neuen Uhren sind auch dicker als die Vorgänger. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Es gibt wieder eine App-Übersicht ...

Technisch sind beide Gear-S3-Modelle trotz unterschiedlicher Namen identisch, die Frontier-Variante richtet sich Samsung zufolge aber eher an sportliche Nutzer. Aus dem Grund gibt es statt eines Lederarmbandes eines aus Kunststoff. Das soll besser für Outdoor-Aktivitäten geeignet sein, meint der Hersteller. Als weiteren Unterschied gibt es beim Frontier-Modell ein dunkleres Metallgehäuse, die beiden Bedienknöpfe sind hier geriffelt.

Am Termin für den Verkaufsstart haben weder Media Markt noch Saturn eine Änderung vorgenommen, weiterhin wird der 15. November 2016 genannt. Samsung selbst hatte eigentlich eine Markteinführung im Oktober 2016 anvisiert, aber das ist offenbar nicht einzuhalten.

Mehr Technik, dickeres Gehäuse

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Golem.de konnte sich die Gear S3 in einem ersten Hands on bereits anschauen. Die neue Smartwatch macht einen guten Eindruck: Die Verarbeitung ist sehr gut, zudem hat Samsung eine Reihe von Sensoren in die Uhr eingebaut und das Display etwas vergrößert. Damit geht aber auch ein dickeres Gehäuse einher: Beide neuen Modelle der Gear S3 sind noch dicker als ihre Vorgänger. Auch im Preis scheint sich der Einbau von GPS-Sensor, Beschleunigungsmesser und anderen Sensoren niederzuschlagen.

Das Bedienkonzept mit der drehbaren Lünette hat Samsung bei den neuen Modellen beibehalten, dadurch ist die Smartwatch angenehm leicht zu bedienen. Die Gear S3 soll eine Akkulaufzeit von drei bis vier Tagen bieten. Samsung will die Preise der Gear S2 nach der Veröffentlichung der Gear S3 senken. Damit könnte das Vorjahresmodell für manch einen interessanter als die neue Version werden, denn es gibt keine gravierenden Verbesserungen beim S3-Modell, so dass die Gear S2 weiterhin interessant ist.

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GrandmasterA 23. Sep 2016

Wenn Du dafür eine App findest, geht es mit der S3 vielleicht. Die S2 hat keinen...

Anonymer Nutzer 22. Sep 2016

Du bekommst nichts geschenkt. Das wird alles mit reinkalkuliert...

GrandmasterA 19. Sep 2016

Ich finde ja immer, dass die Anzahl an Apps überbewertet wird. Wirklich regelmäßig...

knubbl1983 19. Sep 2016

Ich benutze auch Poweramp und kann die App auch (ohne zusätzliches Programm) auf der S2...

Netspy 19. Sep 2016

Und der Akku hält auch keine zwei Jahre bei intensivem Gebrauch.



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