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Smartwatch: Pebble verpasst Weihnachten

Pebble -Unterstützer müssen sich weiter gedulden: Zu Weihnachten werden sie ihre smarten Armbanduhren nicht mehr bekommen.
/ Christian Klaß
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Pebble Technology kann seine Smartwatch nicht mehr 2012 liefern. (Bild: Pebble Technology)
Pebble Technology kann seine Smartwatch nicht mehr 2012 liefern. Bild: Pebble Technology

Die über Kickstarter ungemein erfolgreich finanzierte Smartwatch Pebble wird nicht rechtzeitig zu Weihnachten bei den Unterstützern eintreffen. Die Smartwatch sollte ursprünglich ab September 2012 ausgeliefert werden. Nun heißt es, weiter warten. Für diejenigen, die eine Pebble-Uhr zu Weihnachten verschenken wollten, gibt es eine Art Entschuldigungskarte zum Ausdrucken. Einen neuen Lieferzeitraum nannten die Entwickler diesmal nicht(öffnet im neuen Fenster) .

Pebble-Uhr bekommt iMessages
Pebble-Uhr bekommt iMessages (00:54)

Verschiebt sich die Fertigung etwa der Gehäuse zu weit in den Januar oder Februar 2012 hinein, könnte das eine weitere Verspätung für die eng mit Smartphones zusammenarbeitende Armbanduhr bedeuten. Während des chinesischen Neujahrsfestes(öffnet im neuen Fenster) wird in der Regel die Produktion für einige Tage unterbrochen. Das Pebble-Team versichert jedoch, dass sich schnell der Moment nähere, an dem Pebble sich endlich an den Handgelenken der Kunden befinde.

In dem Update(öffnet im neuen Fenster) auf der Kickstarter-Projektseite von Pebble(öffnet im neuen Fenster) sind auch Fotos der geplanten Gehäusefarben Schwarz, Grau, Weiß, Orange und Rot zu sehen. Außerdem zeigt ein Video, wie auf iPhones eingetroffene SMS- und iMessage-Textnachrichten auf der Uhr angeschaut werden können. Diese Funktion wird nur unter iOS 6 angeboten, nicht unter iOS 5. Das gilt auch für Benachrichtigungen über E-Mails und Kalendereinträge. Mit iOS 5 ist Pebble auf die Anzeige des Anrufers, der Musiksteuerung, herunterladbare Ziffernblätter und die App-Integration beschränkt.

Pebble ist das erste Kickstarter-Projekt, das mit Hilfe von 70.000 Unterstützern respektive Vorbestellern fast 10,3 Millionen US-Dollar eingespielt hat. Es ist allerdings nicht das erste komplexe Elektronikprojekt auf Kickstarter, das sich verspätet hat. So wird etwa die vor allem für Entwickler gedachte erste Version der VR-Brille Oculus Rift(öffnet im neuen Fenster) statt im Dezember 2012 erst im März 2013 erscheinen – dann allerdings mit größerem Display.


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