Abo
  • Services:

Smartwatch: Pebble Time kostet außerhalb von Kickstarter 250 Euro

Günstig ist die Smartwatch Pebble Time nicht, wenn sie nicht über das Kickstarter-Projekt, sondern regulär im Onlineshop gekauft wird. Der Hersteller verlangt für die einfache Kunststoffausführung 250 Euro. Die Metallversion dürfte noch teurer werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Pebble Time  Smartwatch
Pebble Time Smartwatch (Bild: Andreas Donath)

Die Pebble Time mit E-Ink-Display in Farbe wird ab sofort auch über den Onlineshop des Herstellers verkauft. Die Smartwatch kostet dort 250 Euro - und damit erheblich mehr als bei Kickstarter, wo sie inklusive Versand für unter 200 Euro angeboten wurde.

Stellenmarkt
  1. SCISYS Deutschland GmbH, Dortmund
  2. über duerenhoff GmbH, Köln

Die Pebble Time ist minimalistisch in einen Pappkarton zum Aufreißen verpackt, in dem neben der Uhr eine dünne Anleitung und das USB-Ladekabel liegen. Ein Ladegerät fehlt. Beim ersten Laden fällt auf, wie schlecht das mit zwei winzigen Magneten gehaltene Ladekabel auf den Kontakten hält.

Die Uhr wird vorgeladen ausgeliefert, damit sie gleich in Betrieb genommen werden und mit einem iPhone, iPad oder einem Android-Gerät per Bluetooth gekoppelt werden kann. Das klappt den ersten Erfahrungen von Golem.de zufolge durch das mittlerweile bereitgestellte Update auch problemlos. Bei iOS zeigt die Uhr Benachrichtigungen des Betriebssystems an, was bei Android ebenfalls möglich ist. SMS diktieren lassen sich jedoch derzeit nur unter Android. Uhren-Apps und neue Zifferblätter für die Uhr lassen sich mit Pebble-Apps für iOS und Android installieren. Den obligatorischen Schrittzähler gibt es nur als Zusatz-App, ein Pulsmesser fehlt hardwareseitig. Findige Hardware-Entwickler könnten über den Erweiterungsanschluss der Uhr aber eine entsprechende Sensorik in ein Armband einbauen.

Das E-Ink-Display kommt unter hellem Sonnenlicht am besten zur Geltung, während es im Dunkeln mit einer Zusatzbeleuchtung eher trüb und milchig wirkt, aber trotzdem ablesbar ist. Einen Touchscreen gibt es nicht, dafür aber gleich vier Tasten: eine links, drei rechts am Gehäuserand. Mit ihnen lassen sich die Apps, die Zeitleiste und die Einstellungen erreichen. Die Zeitleiste, die der Uhr ihren Beinamen gibt, erlaubt das Blättern zwischen aktuellen, vergangenen und künftigen Ereignissen.

Das Uhrengehäuse der teureren Pebble Time Steel besteht aus Edelstahl und ist einen Millimeter höher als das der Kunststoffausführung. Es ist in silber, schwarz oder mit goldfarbener Oberfläche erhältlich. Dazu gibt es Armbänder aus Leder, Kunststoff und Metall in verschiedenen Farbstellungen. Das Schutzglas besteht bei der Time Steel aus kratzfestem Gorilla Glas. Bei der normalen Pebble Time mussten wir schon nach kurzer Tragezeit einen Kratzer feststellen.

Die Auslieferung der Pebble Time Steel soll erst im Juli 2015 starten. Die Uhr wird mit zwei Armbändern aus Leder und Edelstahl geliefert. Auf Kickstarter kostet das Modell 250 US-Dollar, später im Laden soll er bei 300 US-Dollar liegen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten
  3. 915€ + Versand
  4. bei Alternate bestellen

smartii 26. Jun 2015

Serwus, ja also 10 Tage könnten vielleicht mit minimalster Nutzung drinnen sein...

Peter Brülls 23. Jun 2015

Eher die fällt am Arm erst dann auf, wenn man drauf achtet, dass sie nichts anzeigt...

HibikiTaisuna 23. Jun 2015

Ich fand, dass die Pebble Time und Time Steel bereits in der Kickstarter Kampagne sehr...

OxKing 23. Jun 2015

Ja, wenn wenigstens die Hälfte vom "Display" nicht bloß n schwarschwarzer Rand warewäre...


Folgen Sie uns
       


Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 2)

In Teil 2 unseres Livestreams wächst nicht nur unsere Party, sondern es gibt auch beim Endkampf jede Menge Drama, Wut und Liebe im Chat.

Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 2) Video aufrufen
Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch
Apple Watch im Test
Auch ohne EKG die beste Smartwatch

Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartwatch Apple Watch Series 4 mit EKG und Sturzerkennung
  2. Smartwatch Apple Watch Series 4 nur mit sechs Modellen
  3. Handelskrieg Apple Watch und anderen Gadgets drohen Strafzölle

WLAN-Standards umbenannt: Ein Schritt nach vorn ist nicht weit genug
WLAN-Standards umbenannt
Ein Schritt nach vorn ist nicht weit genug

Endlich weichen die nervigen Bezeichnungen für WLANs chronologisch sinnvollen. Doch die Wi-Fi Alliance sollte noch einen Schritt weiter gehen.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Wi-Fi 6 WLAN-Standards werden für besseres Verständnis umbenannt
  2. Wifi4EU Fast 19.000 Kommunen wollen kostenloses EU-WLAN
  3. Berlin Bund der Steuerzahler gegen freies WLAN

Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  2. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär
  3. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten

    •  /