Abo
  • IT-Karriere:

Smartwatch: Pebble sammelt über 20 Millionen US-Dollar

Die Smartwatches Pebble Time und Pebble Time Steel haben auf Kickstarter Zusagen von mehr als 20 Millionen US-Dollar erzielt. Für die Serienfertigung war nur eine halbe Million erforderlich. Die Auslieferung soll schon im Mai 2015 beginnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Pebble Time Steel
Pebble Time Steel (Bild: Pebble)

Als Pebbles Crowdfunding-Aktion auf Kickstarter am 27. März endete, stand der Zähler auf 20.338.986 US-Dollar. Damit konnte die bislang größte Finanzierungsrunde der Plattform erfolgreich abgeschlossen werden.

Stellenmarkt
  1. WEMAG AG, Schwerin
  2. THD - Technische Hochschule Deggendorf, Pfarrkirchen

Die Pebble Time und die Pebble Time Steel mit Metallgehäuse sind die Nachfolger der Pebble, die ebenfalls über Kickstarter finanziert wurde. Während die ersten beiden Modelle noch mit einem Monochrom-Display ausgerüstet waren, kommt die neue Smartwatch-Generation nun mit einem farbigen Display auf den Markt, das auf Knopfdruck beleuchtet wird.

  • Pebble Time Steel (Bild: Pebble)
  • Pebble Time Steel (Bild: Pebble)
Pebble Time Steel (Bild: Pebble)

Bei der ersten Pebble konnten 10,3 Millionen US-Dollar über Kickstarter eingesammelt werden. Diese Marke konnte mit der Pebble Time bereits nach ungefähr fünftägiger Laufzeit übertroffen werden.

  • Pebble Time (Bild: Pebble)
  • Pebble Time (Bild: Pebble)
  • Pebble Time (Bild: Pebble)
  • Pebble Time (Bild: Pebble)
Pebble Time (Bild: Pebble)

Pebble hat mittlerweile rund 100 Mitarbeiter und konnte in einer Finanzierungsrunde 15 Millionen US-Dollar einsammeln. Eigentlich dürfte es deshalb kaum erforderlich gewesen sein, sich wieder auf Kickstarter zu engagieren, doch dafür sprechen gewichtige Gründe. Zum einen gehört die Crowdfinanzierung zum Gründungsmythos und sorgt für preiswerte Werbung für das Produkt. Zum anderen ist der Vertrieb über Kickstarter recht günstig. Kickstarter verlangt nur fünf Prozent Provision, der Zahlungsdienstleister noch einmal zwischen drei und fünf Prozent der Summe. Die Alternative wäre ein Großhandel, der den Einzelhandel beliefert. Dem müsste Pebble Margen einräumen.

Die Pebble Time und die Time Steel sollen eine Woche beziehungsweise zehn Tage mit ihrem Akku durchhalten. Das Farbdisplay kann allerdings nur 64 Farben anzeigen. Dennoch deklassiert die Smartwatch auf dem Papier die gesamte Konkurrenz, die meist nur ein oder zwei Tage Akkulaufzeit aufzuweisen hat.

Eine Besonderheit sind die austauschbaren Armbänder der Time-Modelle. Sie sind mehr als ein reines Modeaccessoire. Die Uhren besitzen auf der Rückseite einige Kontakte in der Nähe der Bandanstöße am Gehäuse. Mit Elektronik bestückte Uhrarmbänder können mit einer Lasche Kontakt zur Uhr aufnehmen. Die Spezifikationen dieser Schnittstelle will Pebble offenlegen, damit Drittanbieter eigene Zusatzfunktionen für die Smartwatch bauen können. Denkbar sind ein Pulsmesser, GPS-Module oder NFC, denn diese Funktionen bietet die Pebble im Gegensatz zur Apple Watch nicht. Auch zusätzliche Akkus im Armband erwähnt Pebble. Die smarten Armbänder können so für unterschiedliche Situationen, wie beispielsweise im Fitnessstudio oder Büro genutzt werden.

Die Pebble Time kostete bei Kickstarter 180 US-Dollar als Kunststoff-Version, die Pebble Time Steel mit Metallgehäuse 250 US-Dollar. Später sollen die Modelle auch regulär über den Einzelhandel erhältlich sein, allerdings zu etwas höheren Preisen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. The Elder Scrolls Online: Elsweyr für 15,99€, Diablo 3 Battlechest für 17,49€, Iratus...
  2. 99,00€
  3. (u. a. Acer KG241QP FHD/144 Hz für 169€ und Samsung GQ55Q70 QLED-TV für 999€)
  4. (heute u. a. iRobot Roomba 960 für 399€ statt ca. 460€ im Vergleich)

janpi3 31. Mär 2015

und weiter?

azeu 30. Mär 2015

Smart Watches sind zwar smart, aber nicht immer unbedingt für den Träger. Ok, Smartphones...

Anonymer Nutzer 30. Mär 2015

Meinst du diese neue Timeline Oberfläche für die Uhren? Oder was für eine "Richtung...

Anonymer Nutzer 30. Mär 2015

Soll das Werbung für eine Spam-Seite sein, die jetzt nicht mehr existiert? Du...

Anonymer Nutzer 30. Mär 2015

Die Einschränkungen liegen beim System WPhone. Da kann nur Microsoft helfen.


Folgen Sie uns
       


iPad OS ausprobiert

Apple hat die erste öffentliche Betaversion vom neuen iPad OS veröffentlicht. Wir haben uns das für die iPads optimierte iOS 13 im Test genauer angeschaut.

iPad OS ausprobiert Video aufrufen
IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  2. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  3. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt

Nachhaltigkeit: Jute im Plastik
Nachhaltigkeit
Jute im Plastik

Baustoff- und Autohersteller nutzen sie zunehmend, doch etabliert sind Verbundwerkstoffe mit Naturfasern noch lange nicht. Dabei gibt es gute Gründe, sie einzusetzen, Umweltschutz ist nur einer von vielen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Nachhaltigkeit Bauen fürs Klima
  2. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  3. Energie Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Google Game Builder ausprobiert: Spieldesign mit Karten statt Quellcode
Google Game Builder ausprobiert
Spieldesign mit Karten statt Quellcode

Bitte Bild wackeln lassen und dann eine Explosion: Solche Befehle als Reaktion auf Ereignisse lassen sich im Game Builder relativ einfach verketten. Der Spieleeditor des Google-Entwicklerteams Area 120 ist nicht nur für Einsteiger gedacht - sondern auch für Profis, etwa für die Erstellung von Prototypen.
Von Peter Steinlechner

  1. Spielebranche Immer weniger wollen Spiele in Deutschland entwickeln
  2. Aus dem Verlag Neue Herausforderungen für Spieler und Entwickler

    •  /