Smartwatch: Blutzuckermessung per Apple Watch

Apple soll es einem Bericht der südkoreanischen ET News(öffnet im neuen Fenster) zufolge gelungen sein, einen Blutzuckersensor für die Apple Watch zu entwickeln. Der Sensor soll demnach schon in der Series 7 verbaut sein, die 2021 erscheint.
Diese Funktion bietet noch kein anderes Wearable – sie könnte ein Hauptverkaufsargument für die Apple Watch werden, die seit mehreren Generationen bereits mehr als nur den Puls messen kann. In der aktuellen Iteration kam die Sauerstoffsättigung des Blutes dazu, nachdem zuvor eine Einkanal-EKG-Messung eingebaut worden war.
Ein Blutzuckersensor würde vielen Menschen helfen, die Diabetes haben – die Funktion hat enormes Potential. Die Prävalenz für Diabetes(öffnet im neuen Fenster) in Deutschland beträgt 8,9 Prozent, das sind mehr als sieben Millionen Menschen. Etwa 9,3 Prozent der Weltbevölkerung sind betroffen(öffnet im neuen Fenster) .
Laut ET News arbeiten sowohl Apple als auch Samsung an Sensoren für ihre Smartwatches, um den Blutzuckergehalt verletzungsfrei zu messen.
Apple beschreibt in einem Patentantrag von 2018(öffnet im neuen Fenster) ein System, das Gerüche und Gase analysieren und so klein gebaut werden kann, dass es in einer Apple Watch oder einem iPhone Platz findet. Die Sensoren auf Halbleiterbasis sollten unterschiedliche Substanzen in der Umgebungsluft erkennen, die Messwerte sollten dann mit Hilfe künstlicher Intelligenz analysiert werden, heißt es in der Patentschrift.
Die Uhr oder das iPhone könnten den Nutzer vor schädlichen Umwelteinflüssen wie einer zu hohen Kohlenmonoxidbelastung oder zu hohen Stickoxidwerten warnen. Solche Sensoren gibt es bereits, nicht aber in Verbindung mit Smartphones. Futuristischer wirkt Apples Idee, auch die Schweißabsonderungen des Nutzers zu erkennen und daraus den Insulinspiegel zu bestimmen.



