Smartwatch: Apple Watch kommt im April nach Deutschland
Apple will die Apple Watch gleichzeitig in den USA und Deutschland auf den Markt bringen. Im April 2015 solle es die neue Uhr in beiden Ländern zu kaufen geben, verriet Tim Cook den Angestellten im Apple Store Berlin nach Angaben von 9to5Mac(öffnet im neuen Fenster) . Beim iPhone und beim iPad der jeweils ersten Generation war das noch anders. In Deutschland wurden die Produkte erst einige Zeit später verkauft, was wohl auch an den damals geringen Auflagen und Produktionskapazitäten lag.

Der Apple-Chef hatte Deutschland Ende Februar besucht und unter anderem mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gesprochen sowie den Axel-Springer-Verlag besucht.
Ein genaues Datum gibt es aber nach wie vor nicht. Apple will am 9. März 2015 vor geladenen Pressevertretern eine Produktpräsentation unter dem Motto Spring forward abhalten. Zu diesem Anlass wird Apple höchstwahrscheinlich nicht nur das Datum, sondern auch ein anderes, wichtiges Detail seiner Smartwatch nennen: den Preis.
Bislang ist nur bekannt, dass das einfachste Modell 350 US-Dollar kosten wird. Was mit den höherwertigen Uhren bis hin zu den Edition-Modellen mit Gelb- und Rotgold-Gehäusen ist, ist weiter unklar. Es gibt Gerüchte, dass Apple die teuersten Modelle für knapp 10.000 US-Dollar verkaufen wolle, wobei die austauschbaren Armbänder den Preis weiter in die Höhe treiben könnten.
Die Electronic Times aus Südkorea(öffnet im neuen Fenster) berichtet derweil von Informationen aus der Lieferkette, wonach Apple beim Display der Uhr auf die beiden Lieferanten LG und Samsung zurückgreife. Beide liefern auch Displays für die iPads und iPhones des Unternehmens.
Die Apple Watch ist das erste Produkt des Unternehmens, das keinen reinen Computer-Charakter hat, sondern auch als Lifestyle-Accessoire vermarktet wird. Apple schaltete dazu in mehreren internationalen Modezeitschriften große Anzeigenstrecken – in der US-amerikanischen Vogue(öffnet im neuen Fenster) sogar zwölf Seiten. In den Läden werden die Kunden die Uhr mit unterschiedlichen Armbändern ausprobieren können. Das erfordert eine Schulung des Verkaufspersonals, das bis dahin wohl kaum Stilfragen zu passenden Farbkombinationen beantworten musste.
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