Smartwatch 2: Sonys Smart Watch mit NFC und größerem Display
Die Smartwatch 2 ist deutlich größer als das Vorgängermodell. Das Gehäuse misst 49 x 41 mm bei einer Dicke von 9 mm, das Gehäuse des Vorläufers war mit Maßen von 36 x 36 mm quadratisch. Das verwendete 1,6-Zoll-Display hat eine Auflösung von 220 x 176 Pixeln. Das Gehäuse ist wie beim Vorgänger IP54-zertifiziert und demnach gegen Schmutz und Spritzwasser geschützt. Das Display soll auch in direktem Sonnenlicht gut ablesbar sein.
Als weitere Änderung gibt es das neue Modell nur noch zusammen mit einem Armband. Das Tragen des Bluetooth-Geräts ohne Armband ist nicht mehr vorgesehen. Die erste Smartwatch ließ sich wie das Liveview auch an der Kleidung anklippen. Im Gegenzug kann an der Smartwatch 2 ein herkömmliches 24-mm-Armband befestigt werden.
Über Bluetooth kommuniziert das Handgelenk-Gadget mit einem Android-Gerät und soll prinzipiell auch mit Geräten anderer Hersteller zusammenarbeiten. Für die NFC-Funktion ist aber ein Gerät nötig, auf dem mindestens Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich läuft.
Smartwatch 2 soll Smartphone-Bedienung vereinfachen
Mit dem Zubehör kann der Mediaplayer des Smartphones bedient werden und das Display zeigt Anrufe, SMS, Termine, E-Mails, Wetterberichte und Nachrichten aus sozialen Netzwerken. Somit kann der Nutzer diese Funktionen verwenden, ohne das Mobiltelefon in die Hand zu nehmen.
Die Akkulaufzeit liegt etwa auf dem Niveau von Sonys erster Smartwatch. Bei geringer Nutzung hält der Akku etwa eine Woche, bei intensiver Verwendung ist er nach drei bis vier Tagen erschöpft.
Die Smartwatch 2(öffnet im neuen Fenster) will Sony im September 2013 zum Preis von 200 Euro auf den Markt bringen. Der Kunde hat dann die Wahl zwischen einer Variante mit Metall- und einer mit Kunststoffarmband. Wie viel das Gerät mit Kunststoffarmband wiegt, ist nicht bekannt, Sony gab nur an, dass es mit Metallarmband 122,5 Gramm wiegt. Das Vorgängermodell kam seinerzeit für 120 Euro auf den Markt und für 80 Euro kam die erste Bluetooth-Uhr namens Liveview auf den Markt. Beide Vormodelle stammten noch von Sony Ericsson.