Smartpower HDR: OLED-Technik senkt Strombedarf bis zu 22 Prozent

Samsung und Intel haben auf der CES 2026 ihre neue Technik Smartpower HDR demonstriert(öffnet im neuen Fenster) . Damit eingerichtete Laptops mit OLED-Displays sollen merklich weniger Energie benötigen, wenn sie HDR-Inhalte abspielen. Die Bildqualität soll dabei gleichbleiben. Die beiden Unternehmen erhoffen sich dadurch Einsparungen von bis zu 22 Prozent im Vergleich zu Geräten ohne Smartpower HDR.
Dieser Maximalwert gilt für das Anzeigen von SDR-Inhalten. Bei HDR sollen immer noch 17 Prozent Energie eingespart werden können. Je nach Anwendungsfall kann ein Laptop so merklich länger im Akkubetrieb laufen. In einem vorangegangenen Test erreichte Intel auf einem Core-Ultra-Series-3-Laptop etwa 30 bis 40 Minuten längere Laufzeiten.
Um dies zu erreichen, passt Smartpower HDR die Spannungswerte einzelner OLEDs an. Vor allem beim Anzeigen von SDR-Inhalten, also typischen Arbeiten wie Webbrowsing, Textverarbeitung oder Coding hat das Vorteile. HDR wird oft beim Abspielen von Games oder Videos eingeschaltet.
Hier sind die Energieeinsparungen nicht ganz so hoch, da in HDR höhere Helligkeiten und damit eine stärkere Spannung benötigt werden. Vor allem in Games dürften CPU und GPU aber sowieso den Großteil der Energie benötigen. Einsparungen über das Display dürften hier marginal ausfallen.
Smartpower HDR soll wohl nicht nur auf Samsung-Laptops kommen, obwohl Intel und Samsung dies auf der Messe in Verbindung mit Samsung-Geräten zeigten. Die Technik wird auf Laptops mit Core-Ultra-Series-3-CPUs ab dem ersten Quartal 2026 laufen. Voraussetzung dafür ist ein Laptop mit OLED-Panel und HDR-Fähigkeit. Das sind oft Geräte im oberen Preissegment.