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Diebstahlschutz zahlt leider fast nie

Besonders problematisch ist aus unserer Sicht der Diebstahlschutz verschiedener Anbieter. Wird die Police damit abgeschlossen, fallen natürlich zusätzliche Kosten an. Doch die damit abgesicherten Szenarien dürften in der Realität nur sehr selten eintreten.

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Denn Nutzer müssen ihr Smartphone jederzeit "im Gewahrsam" haben, damit die Versicherung bei einem Diebstahl zahlt. Das bedeutet laut Gesetz, dass das Gerät zum Beispiel direkt am Körper und geschützt getragen wurde, so dass ein Diebstahl jederzeit bemerkt würde. Wer also das Gerät bei einem geschlossenen Sakko in der Innentasche trägt, wäre unter Umständen versichert. Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass das Gerät unter diesen Umständen geklaut wird.

Ähnliches gilt für den Transport in einem Rucksack oder einer Handtasche. Denn Nutzer müssten entweder nachweisen, dass die Tasche zum Zeitpunkt des Diebstahls mit einem Schloss verschlossen war oder dass sie die Tasche die ganze Zeit mit einem Arm bedeckt haben. Der Nachweis dürfte insbesondere bei der letzten Anforderung nur schwer zu erbringen sein. Auch hier ist es unwahrscheinlich, dass das Gerät in einem solchen Fall überhaupt gestohlen wird.

Andere, deutlich wahrscheinlichere Szenarien sind hingegen nicht abgesichert. Wem das Smartphone aus der Hosentasche geklaut wird, bekommt keine Leistungen, und auch wenn das Gerät vom Tisch im Straßencafé geklaut wird, dürfte keine der Versicherungen zahlen.

Einbruchdiebstahl ist nur manchmal versichert

Unterschiede gibt es beim Einbruchdiebstahl aus der eigenen, verschlossenen Wohnung. Einige Policen sichern den Diebstahl ab, bei anderen ist dieses Szenario mit Blick auf die bei den meisten Personen vermutlich vorhandenen Hausratversicherungen nicht vorgesehen.

Unter dem Strich heißt das: Der zum Teil saftige Aufpreis für die Diebstahlversicherung lohnt sich nicht. Das sieht auch die Verbraucherzentrale Hamburg so, die verschiedene Policen untersucht hat. Christian Biernoth von der Verbraucherzentrale sagte Golem.de: "Wir raten von dem Abschluss dieser Versicherungen grundsätzlich ab. Die Versicherungen sind sehr teuer und leisten (gerade bei Diebstahl) so gut wie nie."

Eine weitere Klausel in den Policen könnte besonders für ITler problematisch sein. Denn abgesichert werden können meist nur privat genutzte Geräte. Wer sein Smartphone und den Vertrag also als Freiberufler oder Selbstständiger steuerlich absetzt und sich die Umsatzsteuer erstatten lässt, könnte Probleme mit der Versicherung bekommen.

 Reparatur kann schnell unwirtschaftlich werdenSonderfall iPhone 
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Thunderbird1400 21. Nov 2017

Meiner Meinung nach ein überflüssiger Kommentar. Das muss schon jeder selbst wissen, ob...

derdiedas 17. Nov 2017

Hab auch noch ein S7 Edge in der Schublade liegen (Spider App)

maumaumau 17. Nov 2017

Und genau das ist der Grund, wieso ich kein LG mehr kaufe (Probleme mit G4 und losen...

activeair 15. Nov 2017

nurmalsoamrande Wrote: +1 An seiner Stelle hätte sich das *jeder* schöngeredet! ... aber...

activeair 15. Nov 2017

TrudleR Wrote: self-defeating prophecy?


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