Abo
  • Services:

Smartphones: Wegen Apples iPhone kam HPs Pre3 mit schlechterem Display

Eigentlich wollte HP das WebOS-Smartphone Pre3 mit einem besseren Display und einer besseren Kamera anbieten. Aber das scheiterte, weil Apple die betreffenden Komponentenvorräte aufgekauft hatte.

Artikel veröffentlicht am ,
Pre3
Pre3 (Bild: HP)

Das WebOS-Smartphone Pre3 hätte ein anderes Display und eine bessere Kamera erhalten, wenn es allein nach der WebOS-Gerätesparte von HP gegangen wäre. In einem Hintergrundartikel zur Geschichte von WebOS sowie der Übernahme von Palm durch HP hat The Verge Probleme bei der Beschaffung von Smartphone-Komponenten aufgedeckt.

Stellenmarkt
  1. Continental AG, Nürnberg
  2. MediaMarktSaturn Deutschland, Ingolstadt

Die Entwickler des Pre3 wollten das bisher letzte WebOS-Smartphone mit einem besseren Display und einer anderen Kamera bestücken. Es sollte also eigentlich mit besserer Ausstattung auf den Markt kommen. Die WebOS-Gerätesparte fragte bei HP danach und erhielt nur zur Antwort, dass das wegen Apple nicht gehe, weil der iPhone-Hersteller alle Bestände der betreffenden Komponenten bereits aufgekauft habe. HP musste dann ein schlechteres Display und eine weniger leistungsfähige Kamera für das Pre3 nehmen.

Besseres Pre3-Display wäre teuer für HP geworden

HP hätte dem Auftragshersteller eine neue Fabrik bauen können, dann hätte HP das bessere Display erhalten. HP wollte die Milliarden US-Dollar aber nicht im Voraus auf den Tisch legen, die dafür notwendig gewesen wären, dem Pre3 ein besseres Display zu verpassen. Auch bei der Kamera hatten die Ingenieure des Pre3 kein glückliches Händchen, sie wollten dem WebOS-Smartphone die gleiche Kamera spendieren, die Apple im iPhone einsetzt. Also musste auch eine andere Kamera für das Pre3 gesucht werden, die notgedrungen schlechter war als die in Apples iPhone.

Indem Apple offenbar vor allem hochwertige Komponenten für Smartphones frühzeitig in sehr hohen Stückzahlen aufkauft, macht der iPhone-Hersteller es der Konkurrenz schwer. Dadurch können andere Hersteller nicht ohne weiteres Smartphones mit qualitativ besseren Komponenten anbieten als Apple. Oder sie müssen eben sehr hohe Summen investieren, was dann oft aus wirtschaftlichen Gründen nicht gemacht wird.

HP hatte Mitte August 2011 die WebOS-Gerätesparte aufgegeben. Das war unmittelbar vor der Markteinführung des Pre3. Das Pre3 sollte das neue Top-Smartphone mit WebOS werden, kam dann aber nur vereinzelt in den Handel. Seit Anfang Dezember 2011 ist bekannt, dass HP WebOS als Open Source weiterführen will.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.099€
  2. und The Crew 2 gratis erhalten
  3. bei Alternate kaufen

lanG 11. Jun 2012

Mich würde es ehrlich gesagt nicht wundern, wenn es hier nicht direkt darum ging das...

Achim 09. Jun 2012

... die Information, dass das Pre 3 mit einem besseren Display und einer besseren Kamera...

abcdewi 09. Jun 2012

Wie ich schon oben geschrieben habe, Apple hat das schon beim ersten iPod gemacht, als...

Yeeeeeeeeha 09. Jun 2012

Freier Markt wird von Unternehmen manipuliert, unfreier von Staaten. ;)

Yeeeeeeeeha 09. Jun 2012

Da kommen die Professoren der Hochfrequenztechnik wieder aus ihren Löchern gekrochen...


Folgen Sie uns
       


Gemini PDA - Test

Ein PDA im Jahr 2018? Im Test sind wir nicht restlos überzeugt - was vor allem an der Gerätegattung selber liegt.

Gemini PDA - Test Video aufrufen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

Elektroautos: Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts
Elektroautos
Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts

Wenn Betreiber von Ladestationen das Wort "eichrechtskonform" hören, stöhnen sie genervt auf. Doch demnächst soll es mehr Lösungen geben, die die Elektromobilität mit dem strengen deutschen Eichrecht in Einklang bringen. Davon profitieren Anbieter und Fahrer gleichermaßen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. WE Solutions Günstige Elektroautos aus dem 3D-Drucker
  2. Ladesäulen Chademo drängt auf 400-kW-Ladeprotokoll für E-Autos
  3. Elektromobiltät UPS kauft 1.000 Elektrolieferwagen von Workhorse

Business-Festival: Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden
Business-Festival
Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden

Cebit 2018 Zur ersten neuen Cebit sind deutlich weniger Besucher als im Vorjahr gekommen. Dennoch feiern Messe AG, Bitkom und Aussteller den Relaunch der Veranstaltung als Erfolg. Die Cebit 2019 wird erneut etwas verlegt.

  1. Festival statt Technikmesse "Die neue Cebit ist ein Proof of Concept"

    •  /