• IT-Karriere:
  • Services:

Smartphones: Updates für Windows 10 Mobile nicht mehr über Netzbetreiber

Microsoft will ab Windows 10 Mobile alle Updates für das Smartphone-Betriebssystem direkt verteilen. Damit sollen Updates nicht mehr von den Mobilfunknetzbetreibern kommen. Der Vorteil: Kunden würden das Update früher als bisher bekommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft verteilt Updates für Windows 10 Mobile direkt.
Microsoft verteilt Updates für Windows 10 Mobile direkt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Fragmentierung ist auch bei Microsofts Mobilbetriebssystem ein Problem, auch wenn es nicht ganz so gravierend wie bei Android ist. So manches Smartphone mit Windows Phone 8.1 wartet noch immer auf das Denim-Update von Microsoft, obwohl das Update prinzipiell für alle fraglichen Modelle verfügbar ist. Grund dafür ist, dass derzeit die Mobilfunknetzbetreiber selbst Firmware-Aktualisierungen verteilen. Das soll sich mit Windows 10 Mobile ändern.

Windows 10 Mobile erhält Updates direkt von Microsoft

Stellenmarkt
  1. AKKA, Berlin, Braunschweig, Wolfsburg
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

Microsoft wolle alle Updates für Windows 10 Mobile selbst verteilen, erklärte das Unternehmen auf Nachfrage von ZDNet. Damit soll erreicht werden, dass alle Smartphones mit Windows 10 Mobile die entsprechenden Updates im Grunde zeitgleich erhalten. Sobald das entsprechende Update verfügbar ist, soll es demnach für alle Geräte erscheinen. Unklar ist derzeit noch, ob es einige Tage dauern kann, bis das Update für alle Geräte verteilt wird, oder ob alle Geräte entsprechende Aktualisierungen zur gleichen Zeit erhalten.

Für Windows 10 sind bereits die ersten Updates in der Planung. Neben Fehlerkorrekturen und Sicherheits-Patches werden die Aktualisierungen auch neue Funktionen enthalten, es wird also die typische Linie bei Updates für Mobilbetriebssysteme beibehalten.

Erste Version von Windows 10 Mobile kommt noch von den Netzbetreibern

Die Änderung wird aber erst gelten, wenn Windows 10 Mobile auf dem betreffenden Smartphone läuft. Bis es soweit ist, bleibt die bisherige Regelung bestehen. Wer also ein Smartphone mit Windows Phone 8.1 bei einem Mobilfunknetzbetreiber erworben hat, wird sich gedulden müssen, bis dieser die Aktualisierung verteilt.

Mit diesem Schwenk will Microsoft der bestehenden Fragmentierung der Plattform entgegensteuern. Noch immer haben nicht alle kompatiblen Windows-Phone-Smartphones das aktuelle Update erhalten, obwohl es bereits lange Zeit verfügbar ist. Somit laufen viele Geräte noch mit einer veralteten Version des Betriebssystems. Mit Windows 10 Mobile soll das somit nicht mehr vorkommen.

Die Fragmentierung der Windows-Phone-Plattform ist nicht so stark, wie es in Googles Android-Welt der Fall ist. Derzeit ist Android-Version 5.1.1 aktuell, aber für viele Geräte ist nicht einmal Android 4.4 oder gar Android 5.0 erschienen. In der Android-Welt sind aber weniger die Netzbetreiber als die Gerätehersteller das Problem. Sie entscheiden, welche Geräte Aktualisierungen erhalten.

Sieben Versionen von Windows 10 geplant

Vor ein paar Tagen hatte Microsoft die Namensgebung für Windows 10 spezifiziert und mitgeteilt, dass es insgesamt sieben Versionen des Betriebssystems geben werde. Demnach trägt die Nachfolgeversion von Windows Phone 8.x die Bezeichnung Windows 10 Mobile. Zudem wird diese Bezeichnung auch für Windows-Tablets verwendet, wenn diese mit einem Display bestückt sind, das kleiner als 8 Zoll in der Bilddiagonalen ist. Im Unterschied zu anderen Windows-10-Versionen hat die Mobile-Variante keinen traditionellen Windows-Desktop.

Wird das Smartphone oder Kompakt-Tablet mit einem großen Monitor verbunden, stehen die Continuum-Funktionen bereit. Damit lassen sich Universal-Apps auf dem Smartphone ausführen, die auf einem angeschlossenen Monitor entsprechend hochskalieren. Allerdings wird dies wohl nicht mit bereits auf dem Markt befindlichen Geräten funktionieren, sondern erfordert neue Hardware.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 299,00€

Sybok 21. Mai 2015

Auch von Deiner Seite wären Quellen interessant gewesen. ;-) Keine Sorge, die 50...

JohnDoes 18. Mai 2015

Auch nicht richtig. Die Server sehen bei MS, aber der Mobilfunk Betreiber muss das Update...

zu Gast 18. Mai 2015

Immer noch nicht ganz richtig.

Anonymer Nutzer 18. Mai 2015

1994 sind die Milliarden eigentlich Millionen und 2015 natürlich auch. Also 1994 sind es...

Jasmin26 17. Mai 2015

Es ist zeitgleich geschrieben und auch so gemeint, was schon alleine technische Gründe hat !


Folgen Sie uns
       


Looking Glass Holo-Display angesehen (CES 2020)

Der Looking Glass 8K ist ein Monitor, der mittels Lichtfeldtechnologie 3D-Inhalte als Hologramm anzeigen kann. Golem.de hat sich das Display auf der CES 2020 genauer angeschaut.

Looking Glass Holo-Display angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Ori and the Will of the Wisps angespielt: Herzerwärmend und herausfordernd
Ori and the Will of the Wisps angespielt
Herzerwärmend und herausfordernd

Total süß, aber auch ganz schön schwierig: In Ori and the Will of the Wisps von Microsoft müssen sich Spieler schon im ersten Teil auf knifflige Sprung- und Rätselaufgaben einstellen. Beim Anspielen hat Golem.de trotzdem sehr viel Spaß gehabt - dank spannender Neuerungen.
Von Peter Steinlechner

  1. Grounded angespielt Ameisenarmee statt Rollenspielepos
  2. Rabbids Coding angespielt Hasenprogrammierung für Einsteiger
  3. Transport Fever 2 angespielt Wachstum ist doch nicht alles

Workflows: Wenn Digitalisierung aus 2 Papierseiten 20 macht
Workflows
Wenn Digitalisierung aus 2 Papierseiten 20 macht

Die Digitalisierung von Prozessen scheitert selten an der Technik. Oft ist es Unwissenheit über wichtige Grundregeln, die Projekte nach hinten losgehen lässt - ein wichtiges Change-Modell hilft dagegen.
Ein Erfahrungsbericht von Markus Kammermeier

  1. Digitalisierung Aber das Faxgerät muss bleiben!
  2. Arbeitswelt SAP-Chef kritisiert fehlende Digitalisierung und Angst
  3. Deutscher Städte- und Gemeindebund "Raus aus der analogen Komfortzone"

Dauerbrenner: Bis dass der Tod uns ausloggt
Dauerbrenner
Bis dass der Tod uns ausloggt

Jedes Jahr erscheinen mehr Spiele als im Vorjahr. Trotzdem bleiben viele Gamer über Jahrzehnte hinweg technisch veralteten Onlinerollenspielen wie Tibia treu. Woher kommt die anhaltende Liebe für eine virtuelle Welt?
Von Daniel Ziegener

  1. Unchained Archeage bekommt Parallelwelt ohne Pay-to-Win
  2. Portal Knights Computerspielpreis-Gewinner bekommt MMO-Ableger

    •  /