• IT-Karriere:
  • Services:

Smartphones und Tablets: Per SIM-Karte am WLAN-Hotspot anmelden

Künftig wird es möglich sein, sich mit dem Smartphone oder Tablet bei einem WLAN-Hotspot über die SIM-Karte anzumelden. Das soll die Nutzung von kostenpflichtigen WLAN-Hotspots für die Kunden vereinfachen.

Artikel veröffentlicht am ,
GSMA und WBA arbeiten an Wi-Fi Roaming.
GSMA und WBA arbeiten an Wi-Fi Roaming. (Bild: Mario Tama/Getty Images)

Die GSM Association (GSMA) will mit der Wireless Broadband Alliance (WBA) zusammenarbeiten, damit sich Kunden künftig per SIM-Karte bei einem kostenpflichtigen WLAN-Hotspot anmelden können. Das soll die Anmeldung sicherer, komfortabler und einfacher für den Nutzer machen. Auch die Abrechnung kostenpflichtiger WLAN-Nutzung soll dadurch für den Kunden vereinfacht werden.

Stellenmarkt
  1. Insight Health GmbH & Co. KG, Waldems
  2. wenglor sensoric GmbH, Tettnang

Für die bequeme Anmeldung an einem WLAN-Hotspot ist dann nur ein Gerät mit einem SIM-Kartensteckplatz erforderlich. Neben einem Mobiltelefon könnte das ein Tablet, ein Netbook oder ein Notebook mit Mobilfunkmodem sein. Sobald die Technik entsprechend implementiert ist, könnten sich Kunden bei einem WLAN-Hotspot anmelden, indem sie sich über die SIM-Karte autorisieren. Bisher muss der Nutzer meist Anmeldedaten auf dem mobilen Gerät eingeben, um sich mit einem WLAN-Hotspot zu verbinden.

Die Abrechnung der WLAN-Nutzung kann dann über den Mobilfunkanbieter erfolgen. Nutzer müssen dann also keine Kreditkartendaten oder Bankverbindungen eingeben, um die WLAN-Nutzung an einem kostenpflichtigen Hotspot zu bezahlen. Mit diesem Schritt soll auch erreicht werden, dass mobile Nutzer stärker als bisher WLAN-Hotspots nutzen anstatt die Mobilfunkdatenverbindung eines Netzbetreibers. Dadurch könnten Betreiber kostenpflichtiger WLAN-Hotspots auf zusätzliche Einnahmen hoffen, wenn die Verwendung für den Kunden einfacher als bisher wird.

Die GSMA und die WBA nennen dieses Anmeldeverfahren WLAN-Roaming und nutzen dafür die "Next Generation Hotspot"-Initiative der WBA sowie die Passpoint-Certification-Technik der Wi-Fi Alliance. Die WLAN-Roaming-Initiative hat an der Bestimmung eines einheitlichen Ansatzes zur automatischen und sicheren Authentifizierung mobiler Geräte in WLAN-Hotspots gearbeitet und sich darauf geeinigt. Nun sollen Richtlinien bezüglich Sicherheit, Abrechnung, Datenableitung, Geräteimplementierung und Netzwerkauswahl abgestimmt werden, um eine einheitliche Lösung für alle Mitglieder der GSMA und WBA zu schaffen. Diese Arbeiten werden auf den Roaming-Modellen GPRS Roaming Exchange (GRX) der GSMA und Wireless Roaming Intermediary Exchange (WRIX) der WBA aufbauen.

Bisher gibt es weder von der GSMA noch von der WBA Angaben dazu, wann die WLAN-Roaming-Funktion in der Praxis einsetzbar sein wird. Gerätehersteller, Mobilfunknetzbetreiber und Anbieter von WLAN-Hotspots müssen dafür die Technik implementieren und unterstützen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

CHfish 21. Mär 2012

http://en.wikipedia.org/wiki/EAP-SIM

jayrworthington 21. Mär 2012

Was genau willst Du sagen? "Ich find authentisierung mit SIM-Karte blöd, dafuer brauch...

kendon 21. Mär 2012

was hat das jetzt mit der möglichkeit sich per simkarte zu identifizieren zu tun? wenn...

jayrworthington 20. Mär 2012

Hi, ich komme aus dem Jahre 2012, meine TARDIS hatte nen Tilt, wo/wann bin ich hier? EAP...


Folgen Sie uns
       


Core i7-1185G7 (Tiger Lake) im Test: Gut gebrüllt, Intel
Core i7-1185G7 (Tiger Lake) im Test
Gut gebrüllt, Intel

Dank vier äußerst schneller CPU-Kerne und überraschend flotter iGPU gibt Tiger Lake verglichen zu AMDs Ryzen 4000 eine gute Figur ab.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Tiger Lake Überblick zu Intels 11th-Gen-Laptops
  2. Project Athena 2.0 Evo-Ultrabooks gibt es nur mit Windows 10
  3. Ultrabook-Chip Das kann Intels Tiger Lake

Beoplay H95 im Test: Toller Klang, aber für 800 Euro zu schwache ANC-Leistung
Beoplay H95 im Test
Toller Klang, aber für 800 Euro zu schwache ANC-Leistung

Der Beoplay H95 ist ein ANC-Kopfhörer mit einem tollen Klang. Aber wer dafür viel Geld ausgibt, muss sich mit einigen Kompromissen abfinden.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Crysis Remastered im Technik-Test: But can it run Crysis? Yes!
    Crysis Remastered im Technik-Test
    But can it run Crysis? Yes!

    Die PC-Version von Crysis Remastered wird durch die CPU limitiert, dafür ist die Sichtweite extrem und das Hardware-Raytracing aktiv.
    Ein Bericht von Marc Sauter

    1. Systemanforderungen Crysis Remastered reicht GTX 1660 Ti
    2. Crytek Crysis Remastered erscheint mit Raytracing
    3. Crytek Crysis Remastered nach Kritik an Trailer verschoben

      •  /