Abo
  • Services:
Anzeige
Über 70 Prozent der Android-Geräte von Sicherheitslücke betroffen
Über 70 Prozent der Android-Geräte von Sicherheitslücke betroffen (Bild: Beck Diefenbach/Reuters)

Smartphones und Tablets: Exploit-Code für 14 Monate altes Android-Sicherheitsloch

Für eine seit 14 Monaten bekannte Sicherheitslücke in Android ist Exploit-Code für das Framework Metasploit veröffentlicht worden. Ein Sicherheitsforscher kritisiert, dass die meisten im Umlauf befindlichen Android-Geräte die Sicherheitslücke aufweisen.

Anzeige

Für das Metasploit-Framework ist Exploit-Code für eine Android-Sicherheitslücke bereitgestellt worden, die bereits seit Ende 2012 bekannt ist. Google hat sie mit dem Erscheinen von Android 4.2 beseitigt. Alle früheren Android-Versionen sind anfällig für die Sicherheitslücke. Zudem kann das Sicherheitsloch auch in Apps stecken, wenn die Entwickler für die App-Programmierung ältere Code-Bibliotheken verwendet haben.

Der Sicherheitsforscher Tod Beardsley bemängelt, dass Google die Sicherheitslücke nur halbherzig geschlossen habe. Weil das Sicherheitsloch erst mit dem Erscheinen von Android 4.2 geschlossen wurde und es für ältere Android-Versionen kein Sicherheitsupdate gab, haben über zwei Drittel aller im Einsatz befindlichen Android-Geräte es weiterhin.

73 Prozent der Android-Geräte haben das Sicherheitsloch noch

Denn laut Googles aktuellen Erhebungen waren zuletzt lediglich 27 Prozent der Android-Geräte mit einer Version bestückt, in der das Sicherheitsloch geschlossen war. Die übrigen 73 Prozent der Android-Geräte sind weiterhin anfällig.

Ein Angreifer muss sein Opfer lediglich dazu bewegen, eine entsprechend manipulierte Webseite mit dem Stock-Android-Browser aufzurufen. Dann erhält der Angreifer Shell-Zugriff auf das Gerät und kann die auf dem Smartphone oder Tablet abgelegten Daten abgreifen und erhält Zugriff auf die Kamera im Gerät. Damit könnten vertrauliche Informationen in fremde Hände gelangen.

Es wird aller Voraussicht nach noch Monate dauern, bis entsprechend viele Android-Smartphones und -Tablets von den Herstellern ein Betriebssystem-Update erhalten, mit dem das Sicherheitsloch geschlossen wird. Es ist eher unwahrscheinlich, dass alle im Umlauf befindlichen Android-Geräte das nötige Update erhalten. Denn vor allem Geräte mit Android 2.3 alias Gingerbread und Android 4.0.x alias Ice Cream Sandwich werden vielfach kein Update auf eine Android-Version erhalten, in der das Sicherheitsloch geschlossen ist.

Aber selbst wer ein Smartphone oder Tablet mit Android 4.2, 4.3 oder 4.4 einsetzt, ist nicht vor dem Sicherheitsloch gefeit. Denn wenn eine App mit einer veralteten Code-Bibliothek erstellt wurde, kann ein Angreifer darüber ebenfalls auf das Gerät zugreifen.


eye home zur Startseite
renegade334 20. Feb 2014

Also ich habe ein Gingerbread-Handy, wo allerdings nur wenig über 100MB auf dem Flash...

Lala Satalin... 19. Feb 2014

Also es war schon noch ein Treiber für das richtige Gerät. Jedoch halt nicht die...

RønnySchmatzler 19. Feb 2014

Man kann alle Apps auf die SD-Karte zwingen. https://play.google.com/store/apps/details...

the_spacewürm 19. Feb 2014

Was für alle Leute gut ist die eh Stock wollen. Aber die, die die Samsung Software...

violator 19. Feb 2014

Ja aber Linux fängt doch alle möglichen Sicherheitslücken ab und verhindert durch seine...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hanseatisches Personalkontor Rottweil, Gottmadingen (bei Singen am Htwl.)
  2. über Mentis International Human Resources GmbH, Nordbayern
  3. Experis GmbH, Kiel
  4. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 39,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. The Big Bang Theory, The Vampire Diaries, True Detective)
  3. 16,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3€ Versand)

Folgen Sie uns
       


  1. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  2. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  3. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  4. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  5. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  6. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  7. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  8. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  9. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  10. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Debatte nach Wanna Cry: Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
Debatte nach Wanna Cry
Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Hotelketten Buchungssystem Sabre kompromittiert Zahlungsdaten
  3. Onlinebanking Betrüger tricksen das mTAN-Verfahren aus

Sphero Lightning McQueen: Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen
Sphero Lightning McQueen
Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

  1. Re: Boah Heiko halt doch endlich deine dumme Fresse

    narfomat | 02:57

  2. Re: Unangenehme Beiträge hervorheben statt zu...

    klaus9999 | 02:44

  3. Warum?

    NeoXolver | 02:38

  4. Re: Jeder redet über FB-Mitarbeiter - keiner über...

    klaus9999 | 01:55

  5. Password-Master - Master-Desaster

    MarioWario | 01:40


  1. 12:54

  2. 12:41

  3. 11:44

  4. 11:10

  5. 09:01

  6. 17:40

  7. 16:40

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel