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Smartphones und Co.:
Brände durch Lithium-Ionen-Akkus häufen sich

Bei vielen Bränden in der Abfallentsorgung sind Lithium-Ionen- Akkus immer öfter der wahrscheinliche Verursacher. Schuld ist die wachsende Zahl technischer Geräte.
/ Tobias Költzsch
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Autobatterien, ein Akku und ein Kinderspielzeug wurden in einer Abfallentsorgungsanlage noch rechtzeitig aussortiert. (Bild: USA Today Network/Reuters)
Autobatterien, ein Akku und ein Kinderspielzeug wurden in einer Abfallentsorgungsanlage noch rechtzeitig aussortiert. Bild: USA Today Network/Reuters

Wer im Internet nach Bränden auf Mülldeponien oder in Abfallentsorgungsanlagen sucht, findet zahlreiche Videos von Flammeninfernos, die mitunter komplette Betriebe verschlingen. Brände in Müllentsorgungs- und Recylingbetrieben hat es immer schon gegeben, eine Studie in den USA(öffnet im neuen Fenster) hat allerdings festgestellt, dass sie in den vergangenen Jahren zugenommen haben.

Eine weitere Umfrage hat ergeben, dass in 22 kalifornischen Abfallbeseitigungsbetrieben Batterien zu 56 Prozent als Ursache für Feuer ermittelt werden konnten. Auch in Deutschland gehen die Betreiber derartiger Anlagen davon aus, dass bei zahlreichen der gemeldeten Brände nicht fachgerecht entsorgte Batterien und Akkus das Feuer gestartet haben, wie der Verband Kommunaler Unternehmen(öffnet im neuen Fenster) (VKU) Golem.de auf Anfrage mitteilte. In diesem sind Betreiber von Abfallentsorgungsanlagen organisiert.

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