Smartphones: Turing und Wileyfox melden Insolvenz an

Die Macher des Turing Phone, Turing Robotic Industries, haben Insolvenz angemeldet. Einer Nachricht des Firmenchefs zufolge soll das aber nicht das Ende des Sailfish-OS-Smartphones und seiner Nachfolger sein. Ebenfalls insolvent ist der britische Hersteller Wileyfox.

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Das Turing Phone von TRI
Das Turing Phone von TRI (Bild: TRI)

Turing Robotic Industries (TRI) hat einem Bericht der finnischen Internetseite SSI.fi zufolge Insolvenz angemeldet. Der Chef der chinesischen Mutterfirma Robot Industries Tech, Syl Chao, hat dies in einem Beitrag auf Facebook bestätigt.

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Das von TRI angekündigte Turing Phone sollte bereits im Sommer 2015 offiziell erscheinen, der Veröffentlichungstermin wurde jedoch immer wieder verschoben. Ausgeliefert hat der Hersteller nur wenige Geräte. TRI hat auf seiner Webseite mittlerweile mehrere Smartphone-Modelle im Angebot, das aktuelle Modell heißt Appassionato.

Das als Erstes vorgestellte Smartphone Turing Phone sollte durch eine Beschichtung namens Liquidmorphium besonders widerstandsfähig sein. Ein spezieller Chip sollte für eine besonders sichere Verschlüsselung sorgen. Zunächst sollte das Gerät mit Android ausgeliefert werden, später schwenkte TRI auf Sailfish OS von Jolla um.

Die Insolvenzankündigung bedeutet Firmenchef Chao zufolge, das die beabsichtigte Produktion im finnischen Salo ausgesetzt wird - angelaufen ist sie bis dato offenbar nicht, wie auch SSI.fi schreibt. Chao zufolge sei TRI allerdings nicht pleite. Denkbar ist, dass sich das Unternehmen mit Hilfe des Insolvenzverfahrens sanieren kann.

Auch Wileyfox hat Finanzprobleme

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Der britische Hersteller Wileyfox hat offenbar ebenfalls ein Insolvenzverfahren eröffnet. Wie The Register berichtet, habe sich der Produzent preiswerter Smartphones unter die Obhut eines Insolvenzverwalters begeben. Von den 30 Mitarbeitern im Vereinigten Königreich sowie einigen Verkaufsvertretern in der EU sollen 20 Mitarbeiter entlassen worden sein, die Kosten wurden auf ein Minimum reduziert.

Grund für die finanziellen Probleme soll dem Insolvenzverwalter zufolge einer der Hauptgeldgeber von Wileyfox sein. Die russische Bank PSV soll selbst finanzielle Probleme haben und dadurch ihre Aktivitäten außerhalb Russlands auf ein Minimum reduziert haben.

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