Smartphones: TCL beendet Produktion von Blackberry-Geräten

Am 31. August 2020 endet eine Ära: TCL wird die Produktion von Blackberry-Smartphones einstellen. Nach über 20 Jahren wird es keine neuen Mobilgeräte mit Blackberry-Logo mehr geben. Zuvor gekaufte Geräte sollen noch bis 2022 unterstützt werden.

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TCL hat auch Blackberry-Smartphones mit Tastatur hergestellt.
TCL hat auch Blackberry-Smartphones mit Tastatur hergestellt. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Der chinesische Hersteller TCL wird am 31. August 2020 die Produktion von Blackberry-Smartphones einstellen. Das hat das Unternehmen in einer Stellungnahme auf Twitter bekanntgegeben. Damit endet die über 20-jährige Geschichte von Mobilgeräten unter dem Namen Blackberry.

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Als Grund gibt TCL an, dass das Unternehmen nach dem 31. August 2020 keine Rechte mehr am Markennamen Blackberry besitzt. TCL hat also offenbar entweder keine neuen Namensrechte erhalten oder sich nicht darum bemüht - das geht aus der Stellungnahme nicht hervor.

Der Hersteller hatte im Dezember 2016 bekanntgegeben, neue Geräte mit dem Namen des Mobiltelefon-Pioniers herauszubringen. Blackberry selbst hatte zu diesem Zeitpunkt die Produktion eigener Geräte eingestellt. Das ursprüngliche Blackberry-Mobiltelefon kam im Jahr 1999 heraus.

Smartphones mit Tastatur

TCL hat einige Blackberry-Smartphones veröffentlicht, die dank Blackberry-Software besonders sicher sein sollten. Neben Geräten, die sich nur über einen Bildschirm bedienen lassen, hat TCL auch Geräte mit Tastatur herausgebracht, wie etwa das Keyone oder dessen Nachfolger, das Key2. Damit knüpfte der Hersteller an frühere Geräte von Blackberry an, die für ihre Tastatur bekannt waren. TCL war einer der letzten verbliebenen Hersteller, die ein Smartphone mit physischer Tastatur veröffentlicht haben.

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Die bis zum 31. August 2020 verkauften Geräte will TCL bis maximal 31. August 2022 softwareseitig unterstützen - in einigen Märkten auch länger, sofern die lokale Gesetzgebung dies erfordert. Ob es neue Blackberry-Geräte eines anderen Herstellers geben wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar.

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