Abo
  • IT-Karriere:

Smartphones, Tablets und eine Smartwatch: Asus' Zen-Armada

Eine ganze Reihe neuer Android-Geräte der Zen-Reihe hat Asus auf der Ifa gezeigt. Darunter auch das neue Smartphone-Topmodell Zenfone 2 Deluxe, die Zenwatch 2 und ein hochwertiges Tablet mit USB-Typ-C-Anschluss.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Zenfone 2 Deluxe von Asus
Das Zenfone 2 Deluxe von Asus (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Rund 40 Minuten hat Asus auf der Ifa-Pressekonferenz seinen neuen Android-Geräten gewidmet, die unter der Zen-Reihe geführt werden. Darunter sind viele Smartphones, neue Tablets und die neue Smartwatch.

Stellenmarkt
  1. Interhyp Gruppe, München
  2. Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH, München

Die Smartphones wurden bereits vor ein paar Wochen präsentiert und jetzt auch für den europäischen Markt angekündigt. Jedes der Geräte ist auf eine spezielle Zielgruppe zugeschnitten. Das Zenfone Zoom mit dreifachem optischem Zoom und das Zenfone 2 Laser mit Laser-Autofokus, der in 0,2 Sekunden fokussieren soll, richten sich an Hobbyfotografen. Das Zenfone Selfie mit zwei 13-Megapixel-Kameras - vorne und auf der Rückseite - ist für Selbstporträt-Fans gedacht. Das Zenfone Max mit einem 5.000-mAh-Akku, mit dem auch andere Smartphones aufgeladen werden können, soll Nutzern gefallen, die viel unterwegs sind. Und das Zenfone 2 Deluxe ist für diejenigen, die ein hochwertigeres Smartphone haben wollen.

Das Zenfone 2 Deluxe ist auch das Topmodell der Reihe und fällt besonders durch seine vielen polygonalen Flächen auf der Rückseite auf. Es erscheint zunächst recht ungewöhnlich, sieht aber nicht nur gut aus, sondern liegt auch angenehm in der Hand. Die Rückseite gibt es in verschiedenen Farben, sie kann auch ausgetauscht werden. Der Akku ist aber fest verbaut.

Als Prozessor dient der Bay-Trail Atom Z3580, dessen vier Kerne mit 2,33 GHz takten. Der Arbeitsspeicher ist 4 GByte groß, der interne Flash-Speicher 64 oder 128 GByte. Das 5,5-Zoll-Display löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf und schien beim Ausprobieren ausreichend hell. Allerdings verschmierte das Displayglas recht schnell.

Als Betriebssystem kommt das etwas ältere Android 5.0 zum Einsatz, ein Update soll bald folgen. Das wäre tatsächlich wünschenswert, denn wir können beim Ausprobieren immer wieder kleinere Ruckler feststellen - an fehlender Leistung liegt das nicht. Einen Preis und den Marktstart nannte Asus nicht.

Leder und USB-Typ-C

Interessant ist auch das neue Tablet Zenpad S 8.0 mit seiner Lederrückseite, die beim ersten Anfassen sehr hochwertig wirkte. Die Rückseite des Geräts kann etwa gegen eine Hülle mit Faltcover oder eine Rückseite mit größerem Akku getauscht werden. Mit Letzterem soll die Akkulaufzeit um bis zu 18 Stunden verlängert werden können.

  • Asus Zenpad 8.0 (Bild: Asus)
  • Asus Zenpad 8.0 S (Bild: Asus)
  • Asus Zenpad 10 (Bild: Asus)
  • Die beiden Varianten der Zenwatch 2 (Bild: Asus)
Asus Zenpad 8.0 S (Bild: Asus)

Das Android-Tablet hat ein 8-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.536 x 2.048 Pixeln. Mit 6,6 Millimeter Dicke und 298 Gramm Gewicht ist es recht kompakt und leicht. Im Inneren arbeitet der Intel-Atom-Z3580-Prozessor, dem 4 GByte Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Außerdem hat das Tablet ein LTE-Modem für mobiles Internet und einen verdrehsicheren USB-Typ-C-Anschluss, über den das Gerät auch geladen wird.

Attraktiv ist der Preis: Rund 270 Euro soll das Tablet kosten, ein Datum für den Marktstart hat Asus noch nicht genannt.

Ein günstigeres Tablet und eins mit Digitizer

Ein günstigeres 8-Zoll-Tablet hat Asus ebenfalls gezeigt: das ZenPad 8.0. Es unterstützt wie das größere Gerät die austauschbaren Rückseiten. Das Display des Geräts löst mit 1.280 x 800 Pixeln deutlich geringer auf. Als Prozessor dient der MSM8929-SoC mit acht Kernen von Qualcomm, dem je nach Ausstattung 1 oder 2 GByte Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Der interne Speicher ist 8 oder 16 GByte groß. Eine Variante mit 4G-Modul für mobiles Internet möchte Asus anbieten. Das Tablet soll 200 Euro kosten.

Das dritte Tablet ist das Zenpad 10 mit Intel-Atom-Prozessor. Das 10-Zoll-Display löst mit 1.280 x 800 Pixeln sehr niedrig auf - für ein solches Gerät ist das viel zu wenig. Besser gefällt uns der Digitizer-Support: Das Gerät wird es mit aktivem Eingabestift geben. Asus nennt für das Gerät einen Preis von 300 Euro.

  • Asus Zenpad 8.0 (Bild: Asus)
  • Asus Zenpad 8.0 S (Bild: Asus)
  • Asus Zenpad 10 (Bild: Asus)
  • Die beiden Varianten der Zenwatch 2 (Bild: Asus)
Die beiden Varianten der Zenwatch 2 (Bild: Asus)

Die neue Smartwatch ist vor allem günstig

Interessant an der neu vorgestellten Zenwatch 2 ist vor allem eines: der Preis. Für 150 Euro will Asus die Smartwatch mit Android-Wear nämlich ab Oktober anbieten - das wäre günstiger als die Konkurrenz. Die Zenwatch 2 soll es in zwei Größen geben: mit einem 1,63-Zoll-OLED mit 320 x 320 Pixeln oder mit einem etwas kleineren 1,45-Zoll-OLED mit 280 x 280 Pixeln. Ein Qualcomm Snapdragon 400, 512 MByte Arbeitsspeicher und 4 GByte Flash-Speicher sind in beiden Varianten verbaut. Laut Asus haben die Uhren eine Akkulaufzeit von zwei Tagen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. Saugroboter)
  2. 149€
  3. (u. a. Metal Gear Solid V: The Definitive Experience für 8,99€ und Train Simulator 2019 für 12...
  4. (u. a. Seasonic Focus Gold 450 W für 46,99€ statt über 60€ im Vergleich)

eolNilux 06. Sep 2015

also Ich war mit meinem Fonepad 8 mehr als nur zufrieden, wenn man den lachhaften preis...

Bouncy 03. Sep 2015

Vielleicht wäre noch der Erwähnung wert, dass das Zoom nur Blende f/2.7 hat und Video nur...


Folgen Sie uns
       


Honor 20 Pro - Hands on

Das Honor 20 Pro ist das neue Oberklasse-Smartphone der Huawei-Tochter. Als Besonderheit gibt es eine Vierfachkamera, um für möglichst viele Objektivsituationen gewappnet zu sein. Hinweis vom Hersteller: "Bei den gezeigten Geräten der Honor-20-Serie handelt es sich um Demoversionen, die sich in Aussehen und Funktion von der finalen Version unterscheiden können."

Honor 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Physik: Den Quanten beim Sprung zusehen
Physik
Den Quanten beim Sprung zusehen

Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
    Projektmanagement
    An der falschen Stelle automatisiert

    Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
    Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


      Vernetztes Fahren: Wer hat uns verraten? Autodaten
      Vernetztes Fahren
      Wer hat uns verraten? Autodaten

      An den Daten vernetzter Autos sind viele Branchen und Firmen interessiert. Die Vorschläge zu Speicherung und Zugriff auf die Daten sind jedoch noch nebulös. Und könnten den Fahrzeughaltern große Probleme bereiten.
      Eine Analyse von Friedhelm Greis

      1. Neues Geschäftsfeld Huawei soll an autonomen Autos arbeiten
      2. Taxifahrzeug Volvo baut für Uber Basis eines autonomen Autos
      3. Autonomes Fahren Halter sollen bei Hackerangriffen auf Autos haften

        •  /